Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kartenlegen
Roadrunnerfn
14.01.2011, 11:07
Hallo Frank Holger,
ich hab mir die Links aus dem anderen Thread angesehen und bin ein bissel überfahren.
Wenn man von der Sache keine Ahnung hat, dann ist das sehr undurchsichtig und auch sehr viel.
Und:
Es bringt mich an meine (momentan so gesteckten) Grenzen:
Lass mich einen philosophischen Ansatz machen:
Die Karten decken sich so auf, wie es meinem Leben entspricht.
Keine statistische Wahrscheinlichkeit, sondern im Grunde ein Haufen gleicher Karten, deren Blatt erst dann offenbar wird, wenn MEIN LEBEN es betrachtet:
und so wird dann auch das Blatt.
Da bin ich mal gespannt, wie wir das weiterverfolgen können.
Denn trotz meiner Zweifel (und auch meines Unwissens) möchte ich unbedingt ein Feld der Möglichkeiten eröffnen.
Grüssle
Frank
Nee - verlasse mal deine Lieblingsspielwiese: die Theorie, die Philosophie, das "darüber nachdenken" - sondern erlebe und tue es.
Da wären evtl wahrscheinlich Karten besser, die bildlich arbeiten:
Die Tarotkarten haben den Vorteil, dass hier kabbalisitk, Numerologie, und Alchemie hineinpassen und man hinter dem System eine ganze Lebensphilosophie aufbauen kann.
Lass dir paar Tage Zeit und schaue dir mal folgende Karten in Ruhe an und lasse die Bilder mal auf dich wirken:
http://www.albideuter.de/html/waite.html
Die Waite Karten sind eine leicht verständliche Bilderwelt.
http://www.albideuter.de/html/crowley.html
Die Crowley karten haben den intensivsten Bezug zu Kabbalah.
Diese beiden Tarots (Rider-Waite und Crowley) sind die zwei Haupttarots der modernen Kartenspiele und die meisten andern bauen auf eines der beiden auf oder verbinden beide.
Ich mag das Palladini Tarot als Waite Alternative.
Schaue dir beide Sets in Ruhe an - ruhig in Einzelbild - und lasse sie auf dich wirken
Ich gebe dir als drittes noch mein Lieblingstarot, das sich - als eines der wenigen - von den anderen unterscheidet:
http://www.albideuter.de/html/akron.html
Ich benutze es für die Schattenarbeit, es stellt die negativen Seiten der entsprechenden Aspekte dar.
Lass die Karten auf dich wirken - und versuche einfach mal rauszubekommen ob ein Deck auf dich wirkt - von den Bildern her.
lg
Dankeschön Wulfila für den Link zum Traumzeit- Tarot.
Hat direkt zu mir gesprochen und wiederholt was ich sekunden vorher gehört und wohl noch nicht ganz verstanden hatte ;)
die anderen vielen decks und systematiken sind mir ehrlichgesagt zu viel infos vorher, ich gehe an karten rein intuitiv ran- gedankenjogging sozusagen: frage stellen im geiste, ziehen, betrachten, reinfühlen und manchmal wieder vergessen.
kennst Du schöpferkarten? gibts in verschiedenen varianten online und ich mag sie sehr.
ich hatte mal eine zeit, da habe ich das kartenlegen wie verrückt betrieben und merkte, dass es in die beliebigkeit abglitt, ich fühlte mich an irgendeinem punkt veralbert von den karten (systemen) . vielleicht ist das nur mein ding, dass ich tarot ein wenig finster empfinde (hatte damals das crowley ). seitdem habe ich zu tarot wieder mehr abstand genommen und bevorzuge verschiedene andere karten zur inspiration, als spiegel oder wie gesagt gedankenspiel.
wäre auch interesant mal die bedeutung des begriffes tarot zu finden?
liebe grüße
Antares
habe mal gegoogelt, es gibt unglaublich viele erklärungen und irgendwie auch keine für das wort tarot.
nun gut- ich mach mal den anfang. ich habe grad unter folgendem link von den freiheitskarten
http://solara.triphoenix.de/KartenZiehen.htm
die Lichtkarte in orange gezogen:
http://solara.triphoenix.de/Freiheitkarten/45LichtkarteOrange.jpg
sag ich mal Danke ans Leben :-)
ich hoffe dass das jetzt copyrighttechnisch in ordnung geht, wenns irgendwie fragwürdig ist, Barbara, dann lösche einfach.
liebe grüße
Hallo Antares
Also einmal finde ich die Zuordnung von Crowley-tarot und "finster" nicht gerechtfertigt - weil man heute weis, das Crowley nicht wirklich viel an diesem Tarot mitwirkte. Die Malerin - Frau Harris - hat aus ihrer persönlichen Fundgrube die Symbolik gefunden und sie ist nicht finster.
Der O.T.O. - der Orden von Crowley verwendet dieses Tarot auch selber gar nicht. sondern:
http://www.albideuter.de/html/via.html
Das entspricht Crowleys Denken. Das sogenannte Crowley Tarot verwendet der Orden zum Geldverdienen.
Zur Fülle des Angebotes von Albi - keiner muss alles anschauen oder wird genötigt alles zu verarbeiten. Aber Vielfalt ist wichtig um sich entscheiden zu können. Lass dir Zeit, lass dich von deiner Intuition leiten und lehne bitte nicht sofort Angebote ab - nur weil du sie nicht gleich verarbeiten kannst (das betrifft auch Frank)
Zu deinem letzten Bild - ich bin da sehr konservativ. Ich denke, dass sich erst das Bewusstsein mit den Karten beschäftigt haben muss, damit das Unbewusste damit arbeiten kann
lg
Roadrunnerfn
14.01.2011, 23:33
Ich komm mir vor wie ein Neandertaler, der eine Steuererklärung in der Hand hat.
Von den Bildern her gefällt mir am ehesten das von Waite. Geht so ein bissel Richtung Mittelalter-Renaicance.
Die Crowley-Ausführung ist für mich Augen- und Seelenschmerz zugleich:
Das unruhige Orange zusammen mit den blau und türkistönen plagt mein Auge.
Und die Motive: wie ne Mauer.
Ich brauch ne Einführung:
Was macht man mit diesen Karten?
Nur mal rumspielen und ansehen?
--mischen-ziehen-ablegen?
Was soll die Beziehung zwischen mir und den Karten sein?
Ja, klar, diejenige, die ich reinlege.
Das gelingt mir aber nicht, darum ist das Thema: leer für mich.
Was soll in diesen Karten sein?
(wie tipp ich das jetzt, dass es nicht klingt als würde ich das niedermachen wollen?)
Ich fühle mich hilflos dabei.
Eben wie der neandertaler mit der Steuererklärung (da ist so ein schönes und treffendes Bild, man möge mir die Wiederholung verzeihen).
Spass beiseite:
Ich stelle eine sehr ernsthafte, wie ich meine sehr tiefgehende Frage:
Wenn ich spirituellen Zugang habe.....ich habe ein paar Dinge verinnerlicht, ich habe ein paar Lehren gehört......ich habe Einiges kapiert und einiges erfühlt......ich bin BEWUSST und stehe IM GEISTE im Leben....
..dann fülle ich die Karten mit dem, was sie mir geben können.
Damit schütte ich die Milch von einer Weissen in eine braune Flasche um sie dann zu trinken.
Ich behaupte: dann kann ich die Milch auch gleich OHNE Umzuschütten trinken.
Was ich verstehen würde:
Wenn man die Milch vom tetrapak in ein Kännchen schüttet, weils am Kaffeetisch besser aussieht.....o.k.!
Also:
Kartenlegen als "spirituelle Kultur", als "spiritueller Zeitvertreib", quasi zur "Verschönerung"....DAS würde ich verstehen.
Aber: um nochmal die Aussage (Frage) zu formulieren:
Was können mir die Karten sagen, was ich nicht schon weiss...und wozu brauche ich sie dann??
Grüssle
Frank
Was können mir die Karten sagen, was ich nicht schon weiss...
:D frag sie doch
Ich denke, dass sich erst das Bewusstsein mit den Karten beschäftigt haben muss, damit das Unbewusste damit arbeiten kann
Wulfila, das nachdenken, verstehen, philosophieren ist vielleicht wichtig und schön.
aber ich muss weder reiki, noch energiearbeit oder kartenlegen verstehen, damit es wirksam ist.
liebe grüße
barbara seiler
15.01.2011, 10:19
Hallo Frank
Karten können dir zeigen, was du unbewusst schon weisst, aber noch nicht bewusst. Was also in deinen etwas tieferen Schichten verborgen liegt. Gerade in Momenten der Verwirrung kann das sehr nützlich sein - für mich zumindest.
Was können mir die Karten sagen, was ich nicht schon weiss...
Ich war mal so frei und hab gezogen, nur aus den Grossen Arkana:
die Antwort ist: der Mond:
http://img203.imageshack.us/img203/4012/mondp.jpg (http://img203.imageshack.us/i/mondp.jpg/)
Uploaded with ImageShack.us (http://imageshack.us)
das wiederholt die Antwort, die ich oben schon andeutete: Inhalte, die bisher unbewusst waren, können mit Hilfe der Karte ins Bewusste steigen. Der Mond sagt zusätzlich: diese Inhalte können unheimlich sein - sie können mit emotinoalen Schwankungen einhergehen (lunisch-launisch)
und wozu brauche ich sie dann??
hier war die Antwort: die Liebenden:
http://img801.imageshack.us/img801/4097/liebende.jpg (http://img801.imageshack.us/i/liebende.jpg/)
Uploaded with ImageShack.us (http://imageshack.us)
die spontane Assoziation ist bei dieser Karte natürlcih unsere Liebesbeziehung zum Partner, und die oberflächlichste Lesart wäre: dann wird die Beziehung zu deiner Frau besser.
Was sicher eine Folge von Selbsterforschung anhand der Karten sein kann, als passender würde ich die Deutung ansehen: deine eigenen Aspekte werden sich besser verstehen - also zB der "männliche" rationale, verstandorientierte Aspekt und der "weibliche" gefühlsorientierte Aspekt.
Am Bild siehst du, dass die Frau den Engel ansieht, und der Mann sieht die Frau an. Das kann man lesen als: es ist die weibliche Seite - das Fühlen, die Intuition - die Zugang zu den wahren Informationen hat. und dieses Gefühl wiederum vermittelt dem Verstand diese Essenz weiter. Der Verstand hingegen hat KEINEN direkten Zugang, sondern muss den Umweg über die weiblichen Aspekte nehmen.
so.
Du kannst natürlich selbst und freihändig die Karten auf dich wirken lassen und deuten, was immer du darin siehst... es gibt da kein "richti" und "falsch". Es geht um DEINE Wahrheit.
Theoretisches Wissen - eben über die Symbole, die Hintergründe etc - empfinde ich selbst als nützlich, es kann aber andererseits auch wieder zu Dogmatismus führen und den direkten Blick verstellen... beide Arten haben ihre Qualitäten.
grüsse, barbara
Barbara hat es ja schon schön ausgeführt. Wobei ich denke, dass man die Karten vorher kennen muss (ich meine nicht irgendwelche philosophischen Lehren oder dergleichen) also dein Unterbewusstsein diese Bilder "haben" sollte um dadurch zu dir zu sprechen.
Die Karten sind Wörter deines Unbewusstsein, oder deines überbewussten Seelenanteils (wie auch immer) in einer Sprache ohne Wörter, da Wörter, dem Bewusstsein entspringen.
Bilder waren schon immer das Tor für die Verbindung von Bewusstsein und Unbewusstsein (oder höherem Selbst).
Mit den Karten schaffst du eine Sprache um mit Bereichen deiner Seele zu kommunizieren, zu denen du sonst keinen Zugang hast.
Zu Rider. Bei Albi gibt es rechts die Abteilung "Rider-Klone" - dass sind die ersten Sammlungen oben rechts. Schau sie dir mal in Ruhe an und entscheide dich für ein Deck - kaufe es versuche es mit der Praxis.
Und da würde ich vorschlagen - Karten auspacken und anschauen - die Karten einfach nach und nach wirken lassen und dann ein zwei Wochen eine Tageskarte zu ziehen und den Tag darauf hin zu betrachten.
Den Kontakt zwischen deinem Bewusstsein und deinem Unterbewusstsein kannst du nicht auf einen Schlag herstellen (mit den Karten) aber ich denke, dass du dann doch Erfahrungen machen wirst, die dir auch helfen die Karten (also deine unbewusste - oder überbewusste - Seele) bei schwierigen Situationen um Rat zu fragen.
Der nächste Schritt kann dann eine spirituelle Praxis anhand der großen Arken sein oder der Hofkarten (aber dass dann später)
lg
barbara seiler
15.01.2011, 17:14
Barbara hat es ja schon schön ausgeführt. Wobei ich denke, dass man die Karten vorher kennen muss (ich meine nicht irgendwelche philosophischen Lehren oder dergleichen) also dein Unterbewusstsein diese Bilder "haben" sollte um dadurch zu dir zu sprechen.
Hierzu möchte ich ergänzend einwenden, dass gerade die Bildersprache des Rider-Waite-Tarot tief in der europäischen Kultur verankert ist - und also von Anfang an viel Vertrautes geben dürfte, auch wenn die Karten selbst noch nicht so bekannt sind.
Crolwley empfinde ich da schon als fremdartiger (und sein "Buch Thot" hab ihc nach wie vor noch nie ganz durchgelesen)
von der Energie her gefallen mir auch die Kartensets von Ivoi sehr gut, die im Gegensatz zu herkömmlichen Decks einen verkopften Zugang kaum erlauben - dazu sind die Bilder zu neu:
http://www.ivoi.de/buecher.html
grüsse, barbara
Hierzu möchte ich ergänzend einwenden, dass gerade die Bildersprache des Rider-Waite-Tarot tief in der europäischen Kultur verankert ist - und also von Anfang an viel Vertrautes geben dürfte, auch wenn die Karten selbst noch nicht so bekannt sind.
Deswegen ist auch dieses Deck und seine vielen Varianten so weit verbreitet.
Mir ist allerdings der Ansatz - über Farben, Geometrie und Symbole zu arbeiten - auch wichtig (Crowley-Tarot)
Da sollte man/frau eben das eigene Set finden (was sich ja im Laufe der Zeit ändern kann)
lg
Roadrunnerfn
15.01.2011, 21:48
Irgendwie haben wir wieder eine Thread-Überschneidung...das gibts schnell mal.
Habe also im anderen Thread geschrieben bevor ich hier gelesen hab.
Nun ja, ändert generell nichts am Inhalt.
Ich werd mir wahrscheinlich ein Tarot zulegen.
Aber zuvor schau ich hier noch ein bissel rum.
Vielleicht gibts ja noch den einen oder anderen interessanten Ansatz.
Ausserdem bin ich fest davon überzeugt, dass man schon in der Diskussion ums Thema viel herauslesen kann:
Man versteht zwar nix, aber jeder Thread hat einen Charakter.
Grüssle
Frank
Hier geht es ums Kartenlegen - im anderen um Zeitqualitäten - manchmal hilft es wirklich sich den Text aufmerksam durch zu lesen.
Du hattest im anderen Thread geschrieben, was wäre, wenn du die Karte der Tod ziehen würdest.
Ich schreibe mir alle meine Legungen auf und es gibt 14 Karten - die habe ich noch nie gezogen, darunter der Tod.
Dafür habe ich am häufigsten den Narren und 5 Stäbe :grins:
Kauf dir ein Deck und dann praktiziere das Ganze - da kannste immer noch viel viel denken :D
Zu welchem Deck tendierst du eigentlich? Um es zu kaufen?
Roadrunnerfn
16.01.2011, 19:12
Das weiss ich noch nicht.
Es scheint mir, dass ich zuerst mal das eine oder andere über diese Sache in Erfahrung bringen muss, bevor ich in der Lage bin, einen "passenden" Satz Karten zu kaufen.
Weisst Du, ich mache hier etwas, das noch vor Jahresfrist nicht möglich gewesen wäre.
Ich beschäftige mich mit einem Thema, das ich Jahrzehntelang für Humbug gehalten habe, zu dem ich keinen wirklichen Zugang finde und das mir in der Sache suspekt ist.
Einem Thema, dem über Jahrhunderte Millionen von Menschen verfallen sind, weil sie immer ein Werkzeug suchen, mit dem man in die Zukunft blicken kann.
Einem Thema, das gewiss auch Opfer gefordert hat:
Menschen, die aufgrund scharlatanischer Vorhersagen den freitod gewählt haben, ihre Familie verlassen oder den Job gekündigt.
Sicherlich gehört dazu ein gerüttelt Mass an Naivität, aber das macht die Machenschaften dieser Kartenleger nicht besser...oder?
Über all diese Dinge muss mein Kopf erstmal hinwegkommen. Da liegen Balken und Steine im Weg.
Ausserdem befürchte ich, dass es mir durchaus passieren könnte, dass ich mich in meinen Entscheidungen unterbewusst von willkürlich gezogenen Karten leiten lasse.
Ich weiss nicht, wie selbstsicher oder gar arrogant man sein muss, um sagen zu können: "das würde mir nie passieren".
ICH bin mir dessen gar nicht so sicher.
Ich mache also das, was völlig unlogisch ist: ich mache mich bereit, in die Banane zu beissen, von der ich nicht mal weiss, ob sie un- oder überreif ist.
Und so wie ich diese Zeilen schreibe, werde ich mir immer unsicherer, ob ich es ÜBERHAUPT machen soll.
Es spircht fast alles dagegen, und so gut wie nichts dafür.
Grüssle
Frank
A - es geht nicht darum in die Zukunft zu schauen, sondern die Bereiche der Seele genauer kennenzulernen, die dir bisher fremd waren
B - das Wichtigste ist, dass du selber Erfahrungen mit diesem Medium machst
C - Bilder transportieren nur, sie sind nichts eigenständiges aber schärfen Geist und Sensibilität
und
D - es ist nur ein Angebot
Celestine
16.01.2011, 19:33
Hallo Frank,
was die Orakelfunktion des Tarot anbetrifft, so darfst Du dabei nicht vergessen, dass jede Legung immer eine Momentaufnahme ist. Und genauso ist die Zukunft von diesem Moment aus gesehen lediglich eine relative Wahrscheinlichkeit.
Ich finde die Bezeichnung "Spiegel der Seele" für das Tarot wesentlich sinniger. Wenn ich die Karten lege, dann sehe ich vieles klarer, weil die Karten mir Denkanstöße geben, die ich ohne sie bis dahin nicht gefunden hatte, weil mein Denken (genauso wie das der Personen, die ich um Rat frage) in festen Bahnen "gefangen" ist. Die neue Sicht auf die Sache, dank der Karten, bringt mich sehr häufig wirklich weiter - oder aber, die Karten bestätigen so eindeutig meine Sicht, dass sich jegliche Verunsicherung in Luft auflöst.
Ich habe die Rider-Waite Karten irgendwann mal geschenkt bekommen, und war total fasziniert davon, fand aber nie einen klaren Zugang, ohne Nachschlagewerk! Als ich dann irgendwann einige Jahre später die Crowley Karten zum ersten Mal sah, da sprachen sie sofort zu mir. Seitdem habe ich keine anderen mehr verwendet.
Was hast Du zu verlieren, wenn Du es einfach mal versuchst? Schlimmstenfalls findest Du heraus, dass das nichts für Dich ist. Aber dann weißt Du das auch, und hast so oder so eine Erkenntnis hinzugewonnen.
Liebe Grüße,
Astrid
R.Daneel
19.01.2011, 03:19
Hallo zusammen,
von den 3 Sets finde ich die Via-(Crowley)-Karten am schönsten. Da strahlt immer ein Licht über einem Dunkel. Sogar der Tod zwinkert, sozusagen.
Die Akron-Karten finde ich am finstersten und unheimlichsten.
Kaufen würde ich mir so ein Set nicht, mehr oder weniger aus den selben Gründen wie Frank: Was ist, wenn ich doch (ein klein wenig) daran glauben würde? Oder wenn ich etwas erkennen würde, das ich nicht erkennen will?
Ach, ja, von den 33 Reden habe ich folgende gezogen:
http://solara.triphoenix.de/Karten%2033%20Reden/17a.jpg
Naja, warum nicht. Bleibt einigermaßen auf materiellem Boden ;)
LG
R.
Die Akron-Karten finde ich am finstersten und unheimlichsten.
Kaufen würde ich mir so ein Set nicht, mehr oder weniger aus den selben Gründen wie Frank: Was ist, wenn ich doch (ein klein wenig) daran glauben würde? Oder wenn ich etwas erkennen würde, das ich nicht erkennen will?
Ihr mit eurem Glauben :confused:
Beim Kartenlegen geht es eigentlich nicht unbedint um Glauben. Die Akron Karten sind aus einem ganz bestimmten Grund so dunkel, und ich hatte auch geschrieben, zu was sie gedacht sind - zur Arbeit am eigenen Schatten. Also an dem, was zuerst einmal negativ erscheint und dunkel ist. Wer sich ein wenig mit den Karten von Hüttenrauch beschäftigt, merkt sehr schnell, dass sie doch ein Licht in sich haben, das nach und nach auch erkannt wirt.
Das System dahinter stamm von Akron
http://www.akronos.ch/index.php
lg
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