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metaSpirit
01.07.2010, 20:22
Bringt die Neue Energie einen finanziellen Reichtum als Ausdruck ihrer Fülle?
Eine der wichtigsten Fragen beantwortet sich von selbst, wenn man erkennt, was Geld wirklich ist. Sehr oft werden die Zahlen am Konto oder der „Zaster“ in der Tasche als Energie bezeichnet. Auch wird beim Preis für eine spirituelle Dienstleistung meist ein „Energieausgleich“ verlangt.
Aber Geld ist keine Energie!
Sie ist weder eine verkörperte Energie (Materie) wie ein Baum oder ein Stück Brot, noch ist sie eine körperlose Energie wie Elektrizität oder Magnetismus. Höchstens in seinem Trägermaterial (Papier oder Metall) (1) ist sie vorhanden. Da macht es aber keinen Unterschied, ob „10“ oder „500“ drauf steht. Für uns Menschen bedeutet es dennoch einen gewaltigen Unterschied, ob wir einen 10-Euro-Schein oder einen 500-Euro-Schein in der Hand halten. Im Supermarkt bekommen wir mit einem 10er nicht viel. Hingegen mit einem 500er ist der Einkaufswagen möglicherweise voll.
Aus diesem Grund kann Geld nur die Spiegelung von Energie sein. Es spiegelt jene Energie wider, die wir dafür kaufen können. Gibt’s nichts zu kaufen, dann ist auch das Geld völlig wertlos, weil es keine beziehbare Energie reflektieren kann. Auf einer einsamen Insel in der Südsee, wo nicht einmal der McDonald´s zu finden ist, können wir bestenfalls den gefangenen Fisch damit braten. Und selbst das funktioniert nur mit Papiergeld.
Mit anderen Worten: Geld ist ein Bezugsschein für Energie im Außen. Je mehr Bezugsscheine wir haben, desto mehr äußere Energien können wir uns gefügig machen. Man kann auch sagen, je mehr Bezugsscheine wir haben, desto sicherer und besser können wir überleben. Hingegen, kreist der Pleitegeier über uns, bekommen wir Angst, weil wir uns dann ohn-mächtig und eingeschränkt handlungsfähig fühlen.
Die Grundlage für ein halbwegs vernünftiges (Über)Leben ist Geld. Keine Frage! Wir brauchen es, um dagegen Nahrung, Wärme, Mobilität, Kommunikation, usw. eintauschen (beziehen) zu können. Wenn wir etwas brauchen, dann müssen wir etwas dafür tun. Auch keine Frage! Das heißt, die Befriedigung von Notwendigkeiten verlangt einen Aufwand. „Geben müssen, um zu bekommen“ ist das älteste Prinzip der Dualität. Auf unser modernes Leben übertragen bedeutet es, dass wir Energien (meist: Arbeitsleistung) geben müssen, um die bunten Spiegelungen von anderen Energien zu bekommen. Aus diesem Grund führen viele von uns Tätigkeiten aus, die sie gar nicht wollen, aber tun müssen, weil sie ja das Geld zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse brauchen.
Warum erschaffen wir uns denn nicht gleich einen großen Batzen Geld? Damit könnten wir doch dieses Problem ein für alle Mal loswerden? Schließlich und endlich sind wir Schöpfer! Noch dazu „in der Neuen Energie“! Und die Neue Energie trägt eine enorme Fülle in sich. Was hindert uns daran? Also, frei nach der österreichisch/bayrischen Devise: „Auf und da Goaß noch!" (2) oder etwa nicht?
Die Antwort ist sehr einfach:
Es funktioniert nicht, weil Geld keine Energie ist und daher nicht erschaffen werden kann!
Der Schöpfungsprozess ist ein Energiewandlungs-Prozess par excellence. Mit der Kraft unserer Absicht (den Wunsch/Gedanken ins Tun bringen) transformieren wir die neutrale Schöpfungsenergie. Wir verleihen ihr eine bestimmte Ausrichtung. Zusätzlich zieht sie alle synchronen – dazu passenden – Transformationen an und verdichtet ihre Schwingung. Sobald sie eine „kritische Dichte“ erreicht hat, manifestiert sie zu dem, was wir möchten bzw. vorgegeben haben. In weiterer Folge tritt die Schöpfung dann als Materie oder Situation in unsere Realität ein und wir registrieren sie mit unseren Gefühlen.
Erkennen Sie schon, wo der „Hase im Pfeffer liegt“?
Der gesamte Schöpfungsprozess ist ein reiner Energieprozess! Er ist die Umwandlung von neutraler Schöpfungsenergie in verwirklichte Energie. Das alles hat nichts mit einer Spiegelung, sondern mit der Essenz zu tun. Eine Spiegelung reflektiert die transformierte Essenz. Als Reflektor kann sie selbst nicht bestehen und braucht daher ein Objekt, welches sie zeigen zu kann.
Wenn wir uns frühmorgens ins Badezimmer schleppen und in den Spiegel blicken, dann sehen wir uns. Nicht mehr (leider) und nicht weniger (Gott sei Dank) als wir selbst sind! Genau genommen ist es der körperliche Ausdruck unseres Bewusst-Seins (naja, keine weiteren Kommentare) der da im Spiegel erscheint.
Was wir erschaffen, kann sich spiegeln!
Was wir nicht erschaffen, kann sich auch nicht spiegeln!
Mag der Spiegel auch noch so kunstvoll sein, ohne unsere Schöpfung bleibt er leer!
Genauso verhält es sich auch mit dem lieben Geld. Der Kontostand spiegelt nur unser Bewusst-Sein wider. Was wir uns zugestehen und was nicht. Erschaffen wir ein erfülltes Leben für uns, dann kommt Geld von ganz alleine! Sei es durch einen „glücklichen Zufall“ oder wie auch wie immer.
Erschaffen wir uns Reduzierung und Armut, dann kommt auch KEIN Geld oder wir können es nicht halten. Zum Beispiel ist ein Großteil der Lotto-Millionäre heute verschuldet. Wer vorher sich nicht genug wertvoll erachtete, war es auch nach dem Lottogewinn nicht.
Damit wird klar, dass Geld nie direkt erschaffen werden kann. Es ist immer nur der Begleiter unseres Bewusst-Seins bzw. unserer Schöpfungen. Sich nach einer bestimmten Summe im Sparbuch die Gedanken zu verrenken, ist sinnlos, weil Spiegelungen nur dann entstehen, wenn es eine zugrunde liegende Energie gibt die sie zeigen können.
Es macht aber sehr wohl einen gewaltigen Sinn, nachdem zu streben, was man konkret haben will. Dort wo die Freude liegt, befindet sich auch das Geld. Wie es dorthin kommt, darüber soll sich doch die Schöpfungsenergie (oder die Engel und Geistwesen) den Kopf zerbrechen. Wir sagen nur, wo sie es „deponieren“ sollen, denn der Boss sind wir!
Heinrich Kohlmeyer
Berater für angewandte, spirituelle Metaphysik
Zusatz:
© 2009 Heinrich Kohlmeyer Alle Rechte vorbehalten I www.metaspirit.at (http://www.metaspirit.at/) E office@metaspirit.at
Der obenstehende Text darf mit der Quellenangabe vervielfältigt und weitergegeben werden. Dies gilt auch für Zitate und Auszüge, die diesem Text entnommen werden. Weder der gesamte Text, noch Zitate oder Auszüge dürfen ohne Zustimmung des Verfassers verkauft, kommerziell gebraucht oder zur Unterstützung kommerzieller Aktivitäten verwendet werden.
[1] (http://www.spiriforum.net/forum/#_ftnref1) Albert Einstein bewies mit seiner Formel E=mc2 (Energie = Materie mal Lichtgeschwindigkeit), dass Energie und Materie austauschbar sind. Es sagte (sinngemäß): „Jede Energie, die langsamer als das Licht wird, gefriert zu Materie.“
[2] „Auf und der Ziege hinterher!“ Im Sinne von „jetzt pack ma´s!“
barbara seiler
03.07.2010, 11:07
Guten Morgen :)
Ich hab etwas darüber nachgedacht und würde formulieren: Geld ist die materielle Version von Potenzial - erst mal neutral, und wird dann wirksam, wenn eins dieser Potenziale verwirklicht wird.
Ich würde allerdings sagen, dass auch vorhandene Potenziale eine Form von Energie sind - Energie ist schliesslich "die Fähigkeit, eien Arbeit zu leisten" laut meinem Schulphysikbuch. Und im Geld, im passenden Kontext und Glaubenssystem vorhanden ist durchaus die Fähigkeit gespeichert, Arbeiten im Tausch dafür erledigt zu bekommen.
Einverstanden bin ich damit, dass ein gut gefülltes Konto nicht ein Selbstzweck ist, sondern dass es nur sinnvoll ist, über Geld zu verfügen, um damit etwas bestimmtes zu erreichen.
grüsse, barbara
R.Daneel
03.07.2010, 22:31
Hm, das ist ja eine sehr interessante Betrachtung. Aber mit einer Stelle hab ich ein Problem:
Warum erschaffen wir uns denn nicht gleich einen großen Batzen Geld?
...
Die Antwort ist sehr einfach:
Es funktioniert nicht, weil Geld keine Energie ist und daher nicht erschaffen werden kann!
Nun, der materielle Aspekt von Geld (also die Münzen oder das bedruckte Papier) kann durchaus erschaffen werden. Irgendwo kommt das Geld ja her, nämlich aus staatlichen Druckereien und Münzprägereien.
Aber immer, wenn Geld im materiellen Sinne erschaffen wird, muss dafür gesorgt sein, dass das fertige Geld mehr an Energie in dem Sinne spiegelt, als man für die Herstellung hineinstecken muss. Anders ausgedrückt, die Herstellung eines Geldscheines muss viel weniger kosten als das, was auf dem Geldschein an Wert steht. Andererseits muss der Herstellungsprozess so "schwierig" sein, dass das nicht einfach jeder selbst tun kann.
Und jetzt noch mal zurück zu der Frage: Warum erschaffen wir uns denn nicht gleich einen großen Batzen Geld?
1. Weil es schwierig ist. Zu schwierig für den Normalbürger. Und das soll es auch sein, denn der noch viel entscheidendere Grund ist:
2. Weil es illegal ist. Zugegeben, gewisse Gruppen stört das nicht, und sie bieten Energie auf (die berühmte kriminelle Energie nämlich), um den ersten Grund zu überwinden, so gut es geht, und verschaffen sich damit Pseudo-Geld (Falschgeld), das bis zur Entdeckung seiner Natur als Fälschung durchaus den Zweck des richtigen Geldes erfüllt. Nun ja, mit gewissen Folgen...
Es sei denn, ich habe den Grundgedanken in diesem Beitrag missverstanden! Der leise Verdacht ist mir durchaus gekommen, als ich
Die Grundlage für ein halbwegs vernünftiges (Über)Leben ist Geld. Keine Frage! Wir brauchen es, um dagegen Nahrung, Wärme, Mobilität, Kommunikation, usw. eintauschen (beziehen) zu können. gesehen habe, denn das stimmt zwar, aber es stimmt nur deshalb, weil wir daran gewöhnt sind, Geld als leicht handhabbares Mittel für den Austausch von Materie (z.B. Essen) und/oder Energie (Z.B. das Essen geliefert zu bekommen) zu verwenden. Geld ist in der Menschheitsgeschichte schon sehr früh eingeführt worden, weil es den Umgang mit "Werten" sehr vereinfacht - das heißt aber nicht, dass es nicht auch ohne geht, selbst heute noch, man denke nur an die sogenannten Blutdiamanten. Falls hier also mit "Geld" nicht die gerade aktuelle Währung (sei es Euro, Franken, Dollar oder was auch immer) gemeint ist, sondern der "Wert" den diese Währung darstellt, dann kommen wir auf eine etwas höhere Ebene, auf der wir mit dem Aspekt der Illegalität kein Problem mehr haben.
Und jetzt möchte ich die Frage mal umdeuten:
"Können wir uns selbst 'wertvoll' denken?"
Mit der Auswirkung, dass der Wert, den wir uns selbst zugute halten bzw. zutrauen, zu uns kommt, z.B. in Form von Geld? Nachdem ich im Moment keine Ahnung habe, ob das überhaupt die Frage ist, lasse ich die/meine Antwort mal offen.
Viele Grüße
R.
Roadrunnerfn
04.07.2010, 02:42
Auch dieser Text dieses Herrn Kohlmeyers ist mir eher suspect. Vor allem, dass auf unsem Konto das sein soll, was wir uns zugestehen. nun ja...
Kann Geld erschaffen werden?
Natürlich!
Die Frage ist, welcher WERT steht dahinter.
Dieser Wert ist zum einen unterschiedlich zu beziffern: Wenn eine Regierung bgeinnt, unvermittelt Geld zu drucken, kann das inflationäre Auswirkungen haben und ein Dollar wird weniger wert. Rein tauschwirtschaftlich.
Es gibt aber auch andere Geldwerte:
zB den, der die Finanzmärkte umtreibt. Rein virtuelle Werte, die erschaffen und zerschlagen werden. Und das durchaus mit Wirkung:
Zum einen kann es zu einem Crash kommen (wie gesehen), zum anderen kann durch irrwitzige Spekulationen ein nichtiges Papier wertvoll werden und BLEIBEN!!!!!
Der wichtigste Aspekt des Geldes jedoch fehlte mir völlig in diesem Text:
Wie Geld als unverselles Tauschmittel dazu geführt hat, dass wir damit flexibel tauschen können: das bringt uns einen Vorteil, den wir clever nutzen können. Eine Anhäufung von Geld bringt uns einen praktischen, effektiven EInkaufsvorteil:
Wir können dann das haben, was wir wollen, wenn wir es uns kaufen. Wenn wir diese Betriebsmittel dann sinnvoll einsetzen, erwirtschaften sie gar wieder neues Geld.
Das ist eine Form von Macht. Und Macht bedient unser durstiges Ego.
Geld zu haben wird also schnell zur Ego-Sucht.
Wir brauchen immer mehr, um uns wohl zu fühlen.
Um uns mächtig zu fühlen.
Mit dem dicken Portemonaie sind wir wer!
So betrachtet meine ich, dass viele Menschen...ZU viele Menschen nicht Geld haben, sondern das Geld hat sie.
Das gilt vom ärmlich lebenden Sozialhilfe-Empfänger bis zum Manager.
Es ist im Grunde egal, ob uns das Geld durch Mangel oder durch Übermaß gefangen hält.
Aber Gefangene des Geldes sind wir. Es ist der Ersatz für den urtümlichenlichen Despotismus mit Leibeigenschaft und Körperlicher Züchtigung. Die Despoten sitzen heute hinter Schreibtischen und leben davon, dass menschen funktionieren.
Und beim Thema Geld funktionieren fast alle!
Grüssle
Frank
barbara seiler
04.07.2010, 11:10
So betrachtet meine ich, dass viele Menschen...ZU viele Menschen nicht Geld haben, sondern das Geld hat sie.
Das gilt vom ärmlich lebenden Sozialhilfe-Empfänger bis zum Manager.
Es ist im Grunde egal, ob uns das Geld durch Mangel oder durch Übermaß gefangen hält.
ja, leider.
ich finde es auch sehr schwer, aus dieser Gefangenschaft auszusteigen, das Thema ist so allgegenwärtig und so bestimmend.
ich glaube nicht, dass es darum gehen kann, sich "wertvoll zu denken" - das wäre eine mentale Ego-Übung - sondern es geht darum, was man sich selbst gönnt, wie sehr man sich selbst und anderer wertschätzt, was sich nicht aufs Ego bezieht, sondern auf die Seele. Was allerdings auch wieder schwierig ist, es gibt viele Leute, die zu viel konsumieren - mit dem Konsum eine Angst, eine Trauer, einen Zweifel zu stopfen versuchen - genau mit dem Argument "man gönnt sich ja sonst nichts". Die goldene Mitte beim Thema Geld scheint mir eine Wanderung auf des Messers Schneide zu sein, so leicht ist es, nach rechts oder links abzustürzen in ungesunde Ego-Muster. Wobei es vermutlich schwieriger ist, zuviel zu haben, als zuwenig zu haben.
grüsse, barbara
metaSpirit
04.07.2010, 11:44
Und jetzt möchte ich die Frage mal umdeuten:
"Können wir uns selbst 'wertvoll' denken?"
Mit der Auswirkung, dass der Wert, den wir uns selbst zugute halten bzw. zutrauen, zu uns kommt, z.B. in Form von Geld? Nachdem ich im Moment keine Ahnung habe, ob das überhaupt die Frage ist, lasse ich die/meine Antwort mal offen.
Viele Grüße
R.
Hallo R.,
um es einfach zusammenzufassen, möchte ich es so formulieren:
Ist für mich Spiritualität UND materielle Fülle vereinbar oder ist Spiritualität nur duch die Reduzierung meines Mensch-Seins machbar?
Die Antwort auf diese Frage spiegelt sich in der Erfüllbarkeit unserer Wünsche wider. Und dafür brauchen wir in unserer modernen Zeit vor allem Geld.
LG
Heinz
metaSpirit
04.07.2010, 11:54
Ich würde allerdings sagen, dass auch vorhandene Potenziale eine Form von Energie sind - Energie ist schliesslich "die Fähigkeit, eien Arbeit zu leisten" laut meinem Schulphysikbuch. Und im Geld, im passenden Kontext und Glaubenssystem vorhanden ist durchaus die Fähigkeit gespeichert, Arbeiten im Tausch dafür erledigt zu bekommen.
Hallo barbara,
Ich finde deine Betrachtung generell als guten Ansatz zum Thema.
Für mich ist Energie Information. Entweder "allgemeine Info" als neutrale Schöpfungsenergie (mit bestimmten Eigenschaften, z. B. Streben zum inneren Ausgleich durch Yin und Yang, usw.) oder sie trägt im Rahmen dieser bestimmten Eigenschaften ein konkrete Info (Absicht eines Schöpfers) in sich.
LG
Heinz
Roadrunnerfn
04.07.2010, 12:21
Moin-moin,
und
Hallo Heinz, ich hab Dich noch gar nicht richtig begrüsst: herzlich willkommen! :)
Für mich ist Energie Information.
Da glaube ich, gibt es zu viele unterschiedliche Interpretationen von Energie. Das reicht ja von der rein phsikalischen bis hin zur Göttlichen Energie, die "Jemand" in uns gesteckt haben soll.
Darum weiss ich nicht, WARUM mir die Aussage nicht gefällt. Aber Information ist für mich eher eine Grundlage, eine Resource. Energei hat dagegen etwas aktivierendes. So in dem Sinne, dass Energie AUS Information so etwas wie WELT hervorbringen könnte....naja, wie gesagt..ich weiss nicht so recht.
Entweder "allgemeine Info" als neutrale Schöpfungsenergie (mit bestimmten Eigenschaften, z. B. Streben zum inneren Ausgleich durch Yin und Yang, usw.)
Wobei wir bereits in weltlichen Bereichen sind: energetischer Ausgleich, sei er nun spiritueller Natur oder physikalischer, GESCHIEHT. Aber er scheint mir kausal zu sein, dieser Ausgleich.
So gesehen könnte auch Geld in einem solchen System ein Eigenleben erfahren: es kummuliert sich dort, wo "Geldenergien" sich vertragen. Wo nicht, stossen sich die Dollars gegenseitig ab und bilden eine magere Verteilung.....das klingt ein wenig verrückt, ich weiss.
Interessant dabei auch:
der alte Spruch: "Geld kommt zum Geld".
Anders als Elektronen in der Physik scheint Geld eine eher gravitationsähnliche Eigenschaft zu haben: einzelne Kleinsummen schweben kaum beeinflusst aneinander vorbei, währen Geldmassen diese förmlich anziehen, verschlucken und zu einer Art Monstergeldbündel werden. Ab und an wird die Geldmasse so gross, dass ein schwarzes Loch entsteht......
oder sie trägt im Rahmen dieser bestimmten Eigenschaften ein konkrete Info (Absicht eines Schöpfers) in sich.
Nun, hier stossen wir auf Glaubensgrundsätze. Meiner lautet: es gibt keine willentlich oder absichtlich handelnde Übermacht.
Solche Ansichten sind mE nur Projektionen unserer Überzeugungen auf eine höhere Autorität, was uns dann ein glaubhaftes Gottbild erschafft: ein (möglichst gütiger) Herrscher, der alles lenkt.
Selbst glaube ich vielmehr an einen ZUSTAND der ALLMÖGLICHKEIT, aus dem durch Betrachtung Wirklichkeit wird.
Warum aber sollte es so sein können? Weil auch dieser WERDENSVORGANG ein Teil einer ALLMÖGLICHKEIT ist.
So gesehen ist zum Thema Geld aber ebenauch alles möglich. Ich selbst halte es für eine Begleiterscheinung Menschlicher Kultur, und es stellt heutzutage sicherlich mehr dar als nur ein Tauschmittel zu sein.
So ist es zB ein gigantischen TÄUSCHmittel geworden: Steuern und Abgaben sind so verschachtelt und undurchsichtig, daß keiner mehr wirklich durchblickt. Vorschläge, ein Steuersystem auf pauschal 25% zu reduzieren werden regelmässig abgelehnt, obwohl diese nachweisbar mehr Geld in die Kassen bringen würde und die Bürger weniger belasten.
Wie geht das?
Offensichtlich kann Geld erschaffen und vernichtet werden: durch Ideen, durch Visionen, in virtuellen Spekulationen, durch Wertigkeit, durch Arbeit oder durch Faulheit....
Grüssle
Frank
metaSpirit
04.07.2010, 12:55
Moin-moin,
und
Hallo Heinz, ich hab Dich noch gar nicht richtig begrüsst: herzlich willkommen! :)
Interessant dabei auch:
der alte Spruch: "Geld kommt zum Geld".
Hallo Roadrunnerfn,
danke für die Begrüssung.
Macht spiegelt sich in Geld.
Diese Kausaltität beginnt nun immer mehr zu versagen, weil die Dualität immer mehr an Wirksamkeit aufgrund der Entwicklung des Kollektiven Bewusst-Seins verliert (siehe z.B. Probleme im Banken- und Investment-Banking-Systemen).
Zitat von metaSpirit http://www.spiriforum.net/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.spiriforum.net/forum/showthread.php?p=5965#post5965)
oder sie trägt im Rahmen dieser bestimmten Eigenschaften ein konkrete Info (Absicht eines Schöpfers) in sich.
Zitat von Roadrunnerfn http://www.spiriforum.net/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.spiriforum.net/forum/showthread.php?p=5965#post5965)
Nun, hier stossen wir auf Glaubensgrundsätze. Meiner lautet: es gibt keine willentlich oder absichtlich handelnde Übermacht.
tossen wir auf Glaubensgrundsätze. Meiner lautet: es gibt keine willentlich oder absichtlich handelnde Übermacht.
Wir als Menschen mit unserer Göttlichkeit sind die absichtliche "Übermacht". Wir erschaffen. Wir geben der neutralen Schöpfungsenergie eine konkrete Information, wozu und wofür sie in 4D manifestieren soll. Mit anderen Worten: Wir geben ihr die konkrete Information, was wir erfahren (fühlen) wollen.
LG
Heinz
R.Daneel
04.07.2010, 17:38
Hallo Heinz,
Ist für mich Spiritualität UND materielle Fülle vereinbar oder ist Spiritualität nur duch die Reduzierung meines Mensch-Seins machbar?
Na damit lässt sich arbeiten :) Ich würde sagen, letzteres, und zwar ziemlich eindeutig. Beispiele dafür sind nicht nur in unserer Kultur zu finden, sondern insbesondere auch da, wo Spiritualität ein durchaus wichtiges Gut und eine machtvolle Erscheinung ist - in Indien und Tibet: Die größten "Konzentrationen von Spiritualität" (wenn man so sagen kann) findet man in Klöstern und Einzelpersonen, die sich so weit wie nur machbar von der Welt zurückgezogen haben und im Extremfall sogar darüber hinaus gegangen sind: Mönche, die das Leben ihres Körpers absichtlich und freiwillig aufgegeben haben, um die höchstmögliche Spiritualität zu erreichen (die in Einzelfällen wiederum ermöglichen kann, die materielle Hülle des Körpers zu erhalten) - also, ja: Spiritualität dürfte nur durch die Reduzierung des Mensch-Seins machbar sein. Ein Gegenbeispiel ist mir nicht bekannt.
Wohl aber ein Beispiel dafür, wie eine "Erhöhung des Mensch-seins" zu einer Reduzierung der Spiritualität führt bzw. geführt hat: Bhagwan. Kann ich bei Interesse gern erklären.
Die Antwort auf diese Frage spiegelt sich in der Erfüllbarkeit unserer Wünsche wider. Und dafür brauchen wir in unserer modernen Zeit vor allem Geld.
D.h. also, man müsste einen Kompromiss finden, zwischen der Spiritualität und dem Mensch-sein. Und entscheidend wäre dann, wieviel Verzicht auf jeder Seite einen möglichst nahe an den Zielpunkt der eigenen Wünsche heranbringt.
So könnte ich das unterschreiben.
LG
R.
Roadrunnerfn
04.07.2010, 20:33
Wir als Menschen mit unserer Göttlichkeit sind die absichtliche "Übermacht". Wir erschaffen. Wir geben der neutralen Schöpfungsenergie eine konkrete Information, wozu und wofür sie in 4D manifestieren soll. Mit anderen Worten: Wir geben ihr die konkrete Information, was wir erfahren (fühlen) wollen.
Hallo Heinz,
Das ist ein Punkt, über den ich zunächst lange nachdenken werde.
Das erste, was mir eingefallen ist, sind die Sprüche von Gottzweiflern: "Warum lässt Gott das zu?"
Es sind nun wirklich Fragen, die ich meine weit hinter mir gelassen zu haben.
Aber mit Deiner Aussage werden sie wieder "neu":
Der Schöpfungsgeist der Welt...beschmutzt durch die Unvollkommenheit menschlichen Denkens?
Ich werde darüber nachdenken und Dich bei Bedarf mit Fragen plagen.
Grüssle
Frank
R.Daneel
04.07.2010, 23:30
Hi Frank,
"Warum lässt Gott das zu?"Die Frage stellt sich jedes Mal, wenn man Gott ein absichtsvolles(?) Bewusstsein und eine ausreichende Macht zubilligt, egal welche Form Er auch hat, nicht wahr?
Da bleibt also konsequenterweise nur, dass Gott eben kein absichtsvolles(?) Bewusstsein hat. (Oder nicht die Macht, etwas zu tun / zu verhindern - aber warum ihm dann überhaupt eine Existenz zubilligen?)
LG
R.
Roadrunnerfn
05.07.2010, 01:15
Da bleibt also konsequenterweise nur, dass Gott eben kein absichtsvolles(?) Bewusstsein hat. (Oder nicht die Macht, etwas zu tun / zu verhindern - aber warum ihm dann überhaupt eine Existenz zubilligen?)
Hi Daneel,
ja, warum "ihm" eine Existenz zubilligen?
Nun, ich denke, wir sind uns einig, wenn wir Gott nicht als personifiziert, nicht als handelnde Macht oder was auch immer in dieser Richtung betrachten.
Das reduziert den Gottbegriff auf "etwas", das nicht handelt. Eine Resource, einen Pool, aus dem WELT werden kann.
Was mich an der Aussage von Heinz so getroffen hat:
WIR mit unserem menschlichen Bewusstsein sind mutmassliche TÄTER der Schöpfung.
Wir sind der DER göttliche Anteil, der "zulässt": eben auch die schlimmen Dinge.
Das trifft mich tief, ich habe es mir in dieser klaren Form noch nie verdeutlicht.
Grüssle
Frank
metaSpirit
05.07.2010, 08:21
Hallo Heinz,
Das ist ein Punkt, über den ich zunächst lange nachdenken werde.
Das erste, was mir eingefallen ist, sind die Sprüche von Gottzweiflern: "Warum lässt Gott das zu?"
Es sind nun wirklich Fragen, die ich meine weit hinter mir gelassen zu haben.
Aber mit Deiner Aussage werden sie wieder "neu":
Der Schöpfungsgeist der Welt...beschmutzt durch die Unvollkommenheit menschlichen Denkens?
Hallo Roadrunnerfn,
statt "Gott" kann man immer "ICH" oder "WIR" einsetzen.
Der Sinn des Lebens ist, Erfahrungen innerhalb einer dichten und langsamen Energie (Materie) zu sammeln, um so seinen eigenen Ursprung/Kern zu finden.
Es ist ein Spiel der Spiegelung, das wir spielen. Auch wenn es oft verdammt schmerzvoll ist, bleibt es dennoch ein Abteuer, bei dem wir nie verloren gehen können.
Wir wollen "unvollkommen" sein, weil dieses Spiel ein Spiel des Vergessens, wer wir wirklich sind, ist. Wie kann man etwas besser und intensiver fühlen, als mit "geschlossenen Augen".
LG
Heinz
Die Antwort auf diese Frage spiegelt sich in der Erfüllbarkeit unserer Wünsche wider. Und dafür brauchen wir in unserer modernen Zeit vor allem Geld.
LG
Heinz
Hallo Heinz,
und auch von meiner Seite ein herzliches Wilkommen!
Was Du sagst ist nicht richtig. Die Erfüllbarkeit unserer Wünsche richtet sich nicht nur nach unseren finanziellen Mitteln.
Viel mehr sind es lediglich materielle Wünsche, zu deren Erfüllung wir Geld brauchen. Zur Befriedigung Deiner körperlichen Bedürfnisse.
Du brauchst kein Geld, um glücklich zu sein. Du kannst lieben und geliebt werden ohne einen Pfennig auf dem Konto.
Die Frage ist also nicht, kann Geld erschaffen werden, sondern wozu sollte es nötig sein, Geld zu erschaffen?
Vorwärts bringt es Dich nicht.
metaSpirit
05.07.2010, 18:53
Was Du sagst ist nicht richtig. Die Erfüllbarkeit unserer Wünsche richtet sich nicht nur nach unseren finanziellen Mitteln.
Viel mehr sind es lediglich materielle Wünsche, zu deren Erfüllung wir Geld brauchen. Zur Befriedigung Deiner körperlichen Bedürfnisse.
Du brauchst kein Geld, um glücklich zu sein. Du kannst lieben und geliebt werden ohne einen Pfennig auf dem Konto.
Die Frage ist also nicht, kann Geld erschaffen werden, sondern wozu sollte es nötig sein, Geld zu erschaffen?
Vorwärts bringt es Dich nicht.
Hallo Theo,
danke für dein "Willkommen".
Es ist umgekehrt gemeint. Wenn du dir etwas Wert bist, dann kommen auch die notwendigen Umstände, um diese Wertigkeit leben zu können. Und dies ist primär Geld.
Wenn ich meiner Leidenschaft für die Berge nachgehen will, benötige ich Geld, um dorthin zu kommen.
Ich sage ja, dass Geld selbst nicht erschaffen werden kann, sondern nur die Energie, die wir für uns haben wollen. Und - wie gesagt - auf unserer Erde ist hauptsächlich das Geld für den Energiebezug notwendig.
Es ist ein Unterschied, etwas haben zu wollen, weil man es will, oder etwas brauchen zu müssen. "Brauchen zu müssen" ist versklavendes Abhängigkeitsverhältnisses. Etwas zu wollen, ist die Freiheit eines Schöpfers.
Besser reich und glücklich, als arm und unglücklich!
LG
Heinz
Es ist umgekehrt gemeint. Wenn du dir etwas Wert bist, dann kommen auch die notwendigen Umstände, um diese Wertigkeit leben zu können. Und dies ist primär Geld.
Besser reich und glücklich, als arm und unglücklich!
Hey...
Ich sehe das nicht mehr so. Denn es ist nicht so. Reichtum definiert sich nicht über Geld.
Ich hatte mal eine ganze Menge Geld. Dann wieder gar nix. Im Moment wird's wieder mehr. Begriffen, was wichtig und wertvoll ist, habe ich aber erst in dem Moment, wo ich nix mehr hatte. Zweifellos benötigt man Geld für die Lebensgrundlage seinerselbst und seiner Familie. Verständniss für sein Dasein kann man damit aber nicht kaufen.
Geld macht blind, würde ich sagen.
metaSpirit
06.07.2010, 14:28
Hey...
Ich sehe das nicht mehr so. Denn es ist nicht so. Reichtum definiert sich nicht über Geld.
Verständniss für sein Dasein kann man damit aber nicht kaufen.
Geld macht blind, würde ich sagen.
Hallo Theo,
warum entweder Geld oder Spiritualität? Genau das ist die bisher gelebte Reduzierung des Mensch-Seins im Ur-Glaubenssytem von "Mensch-Sein verleugnen, um zu Gott zu kommen".
Warum nicht Geld und Spiritualität?
Anders formuliert: Besser glücklich und reich, als glücklich und arm!
LG
Heinz
barbara seiler
06.07.2010, 23:36
ich glaube, wenn man reich ist, ist es recht egal, wie gross die Zahl auf dem Konto ist.
grüsse, barbara
metaSpirit
07.07.2010, 09:49
ich glaube, wenn man reich ist, ist es recht egal, wie gross die Zahl auf dem Konto ist.
Hallo barabara,
aus meiner langjährigen Erfahrung als Private Banker und Portfolio Manager kann ich sagen, dass dem eher nicht so ist. "Reich" ist eine Definition aus Sicht "armer" Leuten. Der Reiche selbst empfindet sich selten so, weil er/sie meist zu wenig hat. Er/Sie sieht auf Leute, die noch mehr haben, und bezeichnet diese Menschen als reich. Sich jedoch nicht.
Wenn Geld als Indiz für Macht benützt wird, dann ist auch die Leere/Illusion des Geldes unterbewusst spürbar und der Besitzer glaubt einfach nur zu wenig zu haben, um wirklich mächtig/reich zu sein.
Wird Geld hingegen als Möglichkeit zum inneren Ausdrucks benützt - sich etwas gönnen und Wert sein - und es besteht keine Abhängigkeit, dann fühlt sich der Mensch meist auch als "reich".
LG
Heinz
barbara seiler
07.07.2010, 13:20
ja, wie ich doch sagte:
wenn ich reich bin - reich an Gelegenheiten, Erfahrungen, Wissen, Freunden, Nahrungsmitteln, Arbeiten, Kleidung, Ideen, Projekten, Freuden und und und - spielt die Zahl auf meinem Konto keine besonders grosse Rolle.
Ich stelle fest, dass ich, obwohl in Zahlen von Franken und Euro ausgedrückt, nicht besonders viel habe, ich doch in vieler Hinsicht reicher bin als manche, die mehr Geld zur Verfügung haben als ich.
Ich hab, so scheints, in den letzten Jahren gelernt, aus wenig Geld viel Reichtum zu generieren. Ich erlaube dem Geld je länger je weniger, mein Leben zu beherrschen. Umgekehrt, ich bin Herrin in meinem Leben, und das mit dem Geld kann ich immer auf die eine oder andere Weise organisieren.
grüsse, barbara
Hallo Theo,
warum entweder Geld oder Spiritualität? Genau das ist die bisher gelebte Reduzierung des Mensch-Seins im Ur-Glaubenssytem von "Mensch-Sein verleugnen, um zu Gott zu kommen".
Warum nicht Geld und Spiritualität?
Anders formuliert: Besser glücklich und reich, als glücklich und arm!
LG
Heinz
Hey Heinz,
ich habe mich wohl mal wieder nicht verständlich ausgedrückt.
Es geht gar nicht um GELD ODER / UND SPIRITUALITÄT. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.
Ich finde auch, das Geld nix mit glücklich zu tun hat. Und auch nix mit Spiritualität. Und Spiritualität hat auch nix mit Glücklichsein zu tun. Das sind alles drei voneinander unabhängige Variablen. Die miteinander in Verbindung zu bringen ist nicht sinnvoll möglich.
Und das "Menschsein-verleugnen-um-zu-Gott-zu-kommen" ist meiner unmassgeblichen Meinung auch völliger Blödsinn.
So.
fantasia
01.04.2011, 12:06
Ganz unabhängig von Spritualität
- ich habe von einem Dorf gelesen, das völlig autonomlebt und das mit einer eigenen Währung (es werden irgendwelche "Punkte" verrechnet beim Dienstleistungs und Warentausch) - ich finde leider den Artikel nicht mehr, aber sollte ich ihn finden, werde ich ihn mal posten.
Ich denke, dass der Geldwert hier (also der der Tauschwährung) eine ganz neue Bedeutung bekommt, wenn man sich überlegt, dass es den Reichtum im eigentlichen Sinne nicht geben kann. Denn alles was man kauft ist innerhalb der Gemeinschaft verrechnet. Es besteht zwar die Möglichkeit auch von "außen" DInge einzukaufen, da eine eigene Bank existiert. Allerdings ist das prinzipiell nicht für den Alltag gedacht. Nur frage ich mich, wie das funtionieren soll- sowas wie zB Mode (http://www.7trends.de) ist ja in so einer Gemeinschaft kaum möglich, weil wohl jeder seine eigenen Sachen produziert (um nur mal ein banales BEispiel zu nennen)
Vielleicht lässt sich der GEdanke hier weiterspinnen :) ?
metaSpirit
01.04.2011, 12:28
Hallo fantasia,
es liegt nicht am Geld selbst. Geld ist nur der Spiegel des dahinter stehenden Bewusst-Seins. Genauso wenig wie es am Fieber bei einer Grippe liegt. Das Fieber ist nur ein Symptom (Spiegel - Reaktion - Reflektion) der Krankheit.
Geld selbst ist eine wunderbare Sache des fungiblen Tausches. Im Gegensatz dazu trennt sich dieses Dorf ab. Es schränkt sich selbst ein. Und das ist nicht mehr im Sinn der Zeitqualität. Die Welt vernetzt immer mehr in Richtung (Göttliche) Einheit - Internet, Euro, Handys, Mobilität, usw.
LG
metaSpirit
barbara seiler
01.04.2011, 19:39
Hallo fantasia
herzlich willkommen erst mal. :winke:
alternative Währungen finde ich interessant, und auch das Tauschen, auch mit Überlegungen, was eigentlich wie viel wert ist. Ist eine Arbeisstunde eines Rechtsanwaltes tatsächlich so viel wert wie zwanzig Stunden babysitten? Woran soll so etwas Abstraktes wie Wert denn überhaupt gemessen werden?
gute Fragen, und es ist interessant zu sehen, wie viele Leute neue Antworten darauf entwickeln und die Dinge mal anders machen als gewohnt.
liebe grüsse
barbara
metaSpirit
02.04.2011, 10:30
Hallo barbara,
der Wert, wieviel für eine Leistung bezahlt wird, erklärt sich wieder aus dem Erhalt an Macht (Geld). Ein Rechtsanwalt bringt vor Gericht oder in Streitangelegenheiten, Macht, d.h. ich habe Recht und damit bin ich mächtiger als der Andere. Babysitten bringt lediglich Vergnügen. Aus diesem Grund wird für einen rechtlichen Vertreter mehr bezahlt als für den Babysitter.
Liebe Grüsse
Heinz
barbara seiler
02.04.2011, 11:06
nun, ein vertrauenswürdiger Babysitter bringt auch einen grossen Wert: nämlich Freiheit für ein paar Stunden oder Tage.
Dem Rechtsanwalt kann man zugute halten, dass er noch die Assistenten finanzieren muss mit seinem Tarif, es sich also nicht nur um eine Person handelt, die damit ihr Leben finanzieren muss, sondern um mehrere Personen.
Eine gute Rechtsanwältin kann sehr viel für ihre Mandanten bewirken: Freispruch von einer Anklage, Vermeiden einer Gefängnisstrafe, viel Geld sparen. Allerdings ist es so, dass auch schlechte Rechtsanwälte dieselben gepfefferten Tarife haben...
grüsse, barbara
metaSpirit
02.04.2011, 18:14
nun, ein vertrauenswürdiger Babysitter bringt auch einen grossen Wert: nämlich Freiheit für ein paar Stunden oder Tage.
Klar, aber noch zählen diese Werte im Massen-Bewusstsein nicht soviel als die Aufstockung der Macht.
LG
Heinz
barbara seiler
03.04.2011, 18:08
Glücklicherweise ist es für Berufsleute aller Art nicht notwendig, dass das Massenbewusstsein als Ganzes eine bestimmte Einstellung hat, sondern es reicht, einzelne Kunden zu finden, die einen bestimmten Dienst schätzen... und es gibt immer auch viele, die nicht bei aktuellen Massentrends mitmachen.
grüsse, barbara
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