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metaSpirit
01.07.2010, 20:16
...und damit auch wer wir Menschen wirklich sind
E = mc2 ist die bekannteste Gleichung der Welt. Albert Einstein hat damit die Austauschbarkeit von Energie und Masse in seiner Speziellen Relativitätstheorie formuliert. Sie besagt, dass Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt zu Energie wird. Mit anderen Worten: Masse ist Energie, die ihre Erscheinungsform aufgrund einer Geschwindigkeitsreduzierung verändert hat.
Daraus lässt sich nicht nur ein (meta)physikalischer Beweis Gottes ableiten, zusätzlich ist es auch die Erklärung, wer wir Menschen in Wahrheit sind.
E = mc2
Energie = Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat
Energie bedarf immer auch Energie, das heißt, um Energie zu bekommen, müssen wir schon vorher Energie haben.
Nehmen wir als vereinfachtes Beispiel ein Streichholz. Zünden wir es an, dann wandeln wir die Energien "Schwefel" und "Holz" in die Energien "Licht" und "Wärme" um.
Dieser chemische Prozess einer Verbrennung steht prinzipiell für Veränderungen in unserem Leben und dem gesamten Universum. Mit einer zusätzlichen Energie (hier: Bewegungsenergie „anzünden“) wird die Erscheinungsform/Zustand von Energien verändert.
Damit wir überhaupt die Energie "Schwefel" bekommen, benötigen wir die Energien "Werkzeug" und "Abbau" (Bewegungsenergie). Vor allem aber brauchen wir die Energie "Erde", wo das chemische Element zu finden ist. Genauso verhält es sich auch bei "Holz". Hier landen wir ebenfalls wieder bei "Erde".
Egal welche Energien wir beschreiben, der Endpunkt ist immer "Erde". Unser Körper mit all seinen materiellen Gegebenheiten ist genauso „Erde“ wie der eines Tieres und Steins. Die Erde selbst ist ein Teil des Universums.
Anderes formuliert: Alle Energien haben die Energie "Universum" als kleinsten gemeinsamen Nenner.
Bedenkt man, dass Energie nicht neu geschaffen, sondern lediglich umgewandelt werden kann, dann stellt sich die Frage: Welche Energie wurde zu "Universum" umgewandelt? Wer oder was hat dies veranlasst? Denn jede Veränderung benötigt einen Impuls, der eine Umwandlung erst auslöst (z. B. Bewegungsenergie „anzünden“ als Impuls zur Verbrennung). Geht man nicht von einem willkürlichen Zufall aus, dann braucht es sozusagen einen konkreten Willen dafür.
Das heißt, es muss eine zusätzliche Energie (Impuls) in einem energetischen Umfeld gegeben haben, damit Raum und Zeit – also „Universum – entstehen konnte. Ob diese Schöpfung vor knapp 14 Mrd. oder zu einem anderen Zeitpunkt statt gefunden hat, ist für unsere Überlegungen nicht wichtig.
Da wir in der Zwischenzeit noch nicht in eine andere Energie aufgelöst worden sind, scheint der seinerzeitige Impuls nach wie vor aktiv zu sein.
Mit dieser Logik betreten wir aber eine Ebene für die wir keine allgemein gültige (wissenschaftliche) Erklärung oder Beschreibung mehr vorweisen können. Die Schöpfung übersteigt unsere Vorstellungen und denkbaren Möglichkeiten. Trotzdem haben wir dafür einen Namen gefunden: Gott!
Angeblich soll „er“ alles aus sich heraus erschaffen haben. „Er“ war (ist) die energetische Umgebung und der Impuls zugleich. ALLES WAS IST scheint von „ihm“ und in „ihm“ zu existieren. Demzufolge könnte die Bezeichnung ALL EINEM genauso zutreffend sein.
Gehen wir von dieser Urenergie-Theorie aus, dann wird auch klar, warum ALLES mit ALLEM zusammenhängt, nichts wirklich getrennt ist und auf übergeordneter Ebene als Einheit fungiert. Für unsere Gleichung bedeutet es, E durch "Gott" ersetzen zu können. Genau genommen, erweitern wir die Energie E um ihre Quelle.
Gott = mc2
ALLES WAS IST = Masse mal Lichtgeschwindigkeit
Wenn E auch Masse m sein kann und wir festgestellt haben, dass die übergeordnete Größe von E Gott ist, dann erkennen wir jetzt einen Zusammenhang zwischen Gott und der Materie (Schöpfung). "Er" ist in Raum und Zeit genauso vorhanden, wie außerhalb. Es ist die 4-dimensionale Manifestation eines Impulses, die von der christlichen Religion mit "sein Wille geschehe" beschrieben wird. Praktisch gesehen können wir diese Göttliche Manifestation als irdische Manifestation m irdisch bezeichnen.
Gott = m irdisch x c2
ALLES WAS IST = irdische Manifestation (Raum und Zeit) x Lichtgeschwindigkeit
Ob sich Gott in einem Zustand von Materie oder Gott zeigt, entscheidet die Geschwindigkeit in der sich die Manifestation befindet. Ist sie innerhalb des irdischen Lichts (kleiner Lichtgeschwindigkeit), so ist sie "diesseitig" langsam und 4-dimensional (Länge, Breite, Höhe/Tiefe und Zeit). Bewegt sie sich jedoch außerhalb des irdischen Lichts (größer gleich Lichtgeschwindigkeit), dann ist sie "jenseitig" schnell und interdimensional. Damit heben sich Raum und Zeit genauso auf, wie die Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt zu Energie wird.
Gott / c2 = m irdisch
ALLES WAS IST innerhalb des (irdischen) Lichts = Raum und Zeit (Materie/Universum)
Demzufolge scheint für uns Menschen die Existenz Gottes auf das Diesseits (Raum und Zeit) beschränkt zu sein?
Für einen „Realisten“ ist es auch so. Gott ist unbewiesen und daher nicht existent. Die Lichtgeschwindigkeit wurde zwar wissenschaftlich belegt, aber was sollte dividiert werden, wenn es keinen Dividenden („Gott“) gibt. Also bleibt nur die eine Seite der Materie in Raum und Zeit übrig. Damit wird die Göttliche Manifestation mirdisch nicht als solche, sondern einfach nur als Masse/Materie gesehen.
Zusammenhänge in der Materie können allgemein gültig definiert, erklärt, wiederholbar nachvollzogen und kommuniziert werden. Bei einem Glauben oder Gedanken ist dies jedoch nicht möglich. Niemand kann den Glauben oder das Denken eines anderen Menschen wirklich definieren, 100-prozentig erklären, in seiner gesamten Fülle nachvollziehen und die Kommunikation von Gefühlen stößt schnell an die Grenzen der Sprache. Wäre es anders, würde es keine Missverständnisse, Lügen und nur eine einzige Wahrheit geben. In diesem Fall könnte die Psychologie eine exakte Wissenschaft sein. So aber kann sie keine Gesetze, sondern nur Gesetzmäßigkeiten formulieren.
Glauben, denken und fühlen ist ausschließlich nur individuell gültig. Die innere Welt eines Menschens wird von seinem persönlichen Bewusst-Sein bestimmt. Sie hängt von der Fähigkeit ab, einen Glauben, Hoffnung und Willen entwickeln zu können. Vor allem aber wird sie von der Freiheit zur Entscheidung geprägt. Wir können frei wählen, ob wir etwas wollen oder nicht wollen, weil wir uns der eigenen Existenz bewusst sind. Dadurch entsteht eine Selbst-Beobachtung und aus dieser Beobachtung heraus, haben wir die Möglichkeit, Entscheidungen für Veränderungen zu treffen!
Warum sollten wir uns aber verändern wollen, wenn wir nicht ein bestimmtes Ziel, quasi einen höheren Sinn, verfolgen würden? Wie könnten wir ohne Intuition schöpferisch tätig sein? Und ganz besonders, wie könnten wir an eine Seele außerhalb unseres menschlichen Seins glauben, wenn wir keine Ahnung oder Vermutung davon hätten? Das treffendste Argument eines Bewusst-Seins über das Irdische hinaus, ist das menschliche Streben nach Macht. Was wollen wir damit bezwecken? Nur überleben zu können, lohnt den enormen Aufwand sicherlich nicht.
Es ist die Wirklichkeit unseres Ursprungs, die wir im 4-Dimensionalen wahrnehmen möchten. Ganz tief in uns verborgen, fühlen wir, dass dieses Leben auf der Erde nicht alles sein kann. Die Perspektive eines Zeitraums zwischen Geburt und Tod befriedigt uns nur eingeschränkt. Da muss es doch noch mehr geben? Genau aus diesem Grund haben wir Religionen und glauben allgemein an das Gute/Positive.
Neben seinem irdischen Fokus hat das Bewusst-Sein auch einen interdimensionalem Teil außerhalb von Raum und Zeit. Wir sind in ständiger Verbindung damit (z.B. Traum, Vision, Intuition, Idee, Kreativität, usw.). Unsere diesseitige Konzentration ist nicht ausschließlich. Es gibt den Zugang zu einem jenseitigen Bereich in dem unsere Seele existiert. Für uns Menschen befindet sich diese Wirklichkeit unseres Ursprungs außerhalb des irdischen Lichts. Sie ist nicht im 4-dimensionalen Außen, sondern im Inneren. Dadurch fehlt ihr jegliche allgemein gültige Beweisbarkeit, weil sie ausschließlich nur individuell gültig ist und nicht nachvollzogen werden kann.
Anders formuliert: Jeder bestimmt selbst, wie hoch die Lichtgeschwindigkeit in seinem Universum ist.
Durch die Erweiterung von c2 auf „Bewusst-Sein“ schließt sich nun der Kreis. Genauso wie die Geschwindigkeit von Licht den Zustand von Energie E vorgibt, bestimmt „Bewusst-Sein“ wie weit Raum und Zeit (unser materielles Leben) von der Wirklichkeit unseres Ursprungs entfernt ist. Überschreitet „Bewusst-Sein“ die Grenze des Lichts – also den 4-dimensionalen Fokus auf das Diesseits – dann können wir unser menschlichen Leben in einen Göttlichen Zustand versetzen. Bleiben wir hingegen unterhalb im 4-dimensionalen Fokus hängen, dann reduziert sich auch unser Horizont auf Raum und Zeit.
Gott = m irdisch x BwS
ALLES WAS IST = irdische Manifestation (Raum und Zeit) x Bewusst-Sein
„Bewusst-Sein“ entscheidet darüber, ob die Masse m nur Raum und Zeit darstellt oder die irdische Manifestation eines Göttlichen Willens ist. Je nachdem wie weit (schnell) unser Bewusst-Sein reicht.
Mit dieser Gleichung gelangen wir exakt wieder dorthin, wo alles durch einen Impuls (Göttlicher Wille) begonnen hat: Die Schöpfung durch Gott! Aus ihr sind Raum und Zeit hervor gegangen. Und Bewusst-Sein!
Anderes formuliert: Hier ist der logische Beweis, dass Bewusst-Sein, Schöpfung und Gott in einem direkten Zusammenhang stehen! Wir sind aber noch nicht fertig.
Bevor wir unsere Überlegungen zu Ende bringen, machen wir eine Probe. Schauen wir mal von der anderen Seite her.
E / c2 = m
Energie unter Lichtgeschwindigkeit reduziert = Masse (Raum und Zeit)
Gott / BwS = m irdisch
ALLES WAS IST durch Bewusst-Sein reduziert = Raum und Zeit (irdische Manifestation)
Wir reduzieren Gott mit unserem Bewusst-Sein und isolieren so die irdische Manifestation. Damit wird sie zur Materie (Raum und Zeit), die keinen aufwertenden Faktor durch das Bewusst-Sein besitzt.
Gott / m irdisch = BwS
ALLES WAS IST durch Raum und Zeit reduziert = isoliertes Bewusst-Sein
Gott durch das 4-dimensionale Leben reduziert, bedeutet, sich dem interdimensionalen Zugang seines Bewusst-Sein zu verschließen. Das Bewusst-Sein ist isoliert und nimmt nur den 4-dimensionalen Fokus von sich selbst wahr.
Sehen wir uns die fertige Gleichung nochmals an:
Gott = m irdisch x BwS
Nehmen wir nun an, wir verlassen die Ebene der irdischen Manifestation. Sei es kurzfristig durch einen Traum, noch kürzer durch eine Intuition (augenblickliche Öffnung zum interdimensionalen Bereich der Seele) oder durch den physischen Tod. In jedem Fall gibt es „irdisch“ nicht mehr.
Dann sieht unsere Gleichung so aus:
Gott = BwS
G = BwS
ALLES WAS IST = Bewusst-Sein
Jetzt wird klar, wer dieses Bewusst-Sein in Wahrheit ist!
WIR MENSCHEN sind es! Jeder Mensch für sich ist es genauso wie ALLES WAS IST in seiner Gesamtheit! Wir sind Göttliches Bewusst-Sein. Wir sind menschlich und Göttlich zugleich!
Öffnen wir unser Bewusst-Sein über das Irdische hinaus, dann können wir es auch erkennen.
Was bedeutet es praktisch für unser Leben? Darauf kommt es ja schließlich an.
Die Ereignisse in unserem Leben sind von unserem Bewusst-Sein abhängig.
Was wir daraus machen und wie wir es sehen!
Heinrich Kohlmeyer
Berater für angewandte, spirituelle Metaphysik
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barbara seiler
02.07.2010, 07:55
Guten Morgen Metaspirit und herzlich willkommen!
:blumen:
noch etwas verschlafene grüsse
barbara
metaSpirit
02.07.2010, 08:17
Auch einen guten Morgen liebe Barbara,
ich denke wir kennen uns :)
Liebe Grüsse
Heinz aus Linz
barbara seiler
02.07.2010, 08:21
meinst du wir kennen uns?
ich glaub aber nicht persönlich....? dein Name ist mir allerdings vertraut, das schon. Das Internet ist, wie jede Welt, ziemlich klein...:o
grüsse, barbara
metaSpirit
02.07.2010, 08:29
sorry, hab grad nachgesehen und dich mit einem ähnlichen Namen verwechselt.
Naja, "metaSpirit®" ist mittlerweilen zur Seuche im Internet geworden :kaputtlach:
LG
Heinz
R.Daneel
03.07.2010, 21:16
Hallo metaSpirit :) und Willkommen!
Wenn es irgendwo um Gottesbeweise geht, bin ich immer sehr interessiert :grins:
Dieser hat mal ein paar interessante Aspekte :) Auch wenn da teilweise etwas "gezaubert" wurde, wie wir an der Uni gesagt haben, wenn der Professor ein paar Schritte weggelassen hatte :)
Viele Grüße
R.
Roadrunnerfn
03.07.2010, 21:51
du meinst etwa wie hier?
Roadrunnerfn
03.07.2010, 21:58
und zum Thema:
ich glaube, daß Gott NICHT beweisbar ist. (in argumentativem Sinne)
Warum?
Weil das, was wir als Beweis betrachten, ein Werkzeug ist, das nicht zum Problem passt.
Weil Gott kein Problem ist. Er/Es ist Werkzeug und Werkstück.
Gott in Gleichungen fassen zu wollen ist vermessen. Man mag mir die klaren Worte verzeihen.
Kausalität ist, was aus dem rein Göttlichen das Weltliche macht.
Welt ist kausal. Und somit beschreibbar und in Formeln fassbar.
Gott ist unkausal. Unkausales jedoch kann nicht in Formeln bewiesen werden.
Es ist ein Manöver im Sandkasten: da wars jemandem langweilig.
Grüssle
Frank
R.Daneel
03.07.2010, 23:05
du meinst etwa wie hier?
:kaputtlach: Aber genau!!! (irgendwann würde auch ich genau den smilie brauchen, ich wusste es.)
(Kleine Anekdote am Rande: Wir hatten mal einen Physikprofessor zur Vertretung, der mal etwas gezaubert hatte und ein Ergebnis aus seinen Unterlagen direkt hingegeschrieben hatte. Nun gab es unter den Studenten tatsächlich einige schnelle Denker, die dem, was da an die Tafel geschrieben wurde, logisch UND mathematisch folgen konnten, sozusagen in Echtzeit... Kurz darauf also die vermeintlich unschuldige Frage eines Studenten: "Können Sie bitte mal erklären, wie Sie zu dem Ergebnis gekommen sind?" Professeor: "Nein, das erklär' ich nicht, das sind mathematische Grundlagen, die müssen Sie nachlesen, wenn Sie das nicht können!". Inzwischen waren mehrere Leute soweit (ich immer noch nicht), also kam nun der mehrstimmige Aufschrei "Aber das ist falsch!" - worauf nun ein etwas peinlich berührter, leiserer Professor nach einigem Überlegen sein Endergebnis korrigierte... Das blieb mir bis heute im Gedächtnis: Auch anerkannte Autoritäten irren zuweilen, man sollte am besten keinem einfach so trauen.)
und nun:
Welt ist kausal. Und somit beschreibbar und in Formeln fassbar.
Ja. Zumindest soweit wir die Welt verstehen. (zu verstehen glauben.)
Gott ist unkausal.
So scharf würde ich das nicht formulieren, ich würde nur sagen, Gott kann unkausal sein.
Unkausales jedoch kann nicht in Formeln bewiesen werden.Tja, dem muss ich mich gezwungenermaßen anschließen, alles andere würde wohl nicht zu der wissenschaftlichen Blickweise passen, die ich zu vertreten versuche :p
Andererseits, wenn jemand z.B. so weit geht zu sagen, "Wenn ein Stein auf die Erde fällt, dann nur deshalb, weil Gott ihn runtergedrückt hat" (und die Ansicht ist mir tatsächlich mal untergekommen) - was kann man dagegen schon sagen?
Immerhin, das Endergebnis "Wir sind Gott" ist doch gar nicht so weit von dem entfernt, was hier doch so ungefähr unser kleinster gemeinsamer Nenner war, oder?
Roadrunnerfn
04.07.2010, 02:53
Hi Daneel,
na, ich würde das eher einen grossen gemeinsamen Nenner nennen!
Aber grundsätzlich geht es schon darum:
Gott mit einer Formel beweisen zu wollen ist unsinnig. Wenn wir die Philosophischen betrachtungen zur subjektiven Wahrnehmung heranziehen, dann löst sich solches Vorgehen komplett auf. Am Ende kann es nur eine Hilfsbrücke für den Kampf-Physiker sein, sich mit dem Begriff "Gott" abfinden zu können.
Aber der Gott den wir suchen, der ist GEIST. SPIRIT.
Wir können ihn nicht erformeln, wir müssen ihn erspüren. Und gerade die wirklich grossen Physiker sind es, die hier Weltbewegendes erdacht haben, Dinge, von welchen jeder redet aber kaum einer eine Ahnung hat:
Einsteins Relativitätstheorie, Heisenbergs Unschärferelation, Schrödingers Katze!
Diese Menschen haben phsikalische Erkenntnisse gewonnen, die sie nie hätten haben können, wenn ihr visionärer Geist nicht schon lange vor solchen Erkenntnissen in Tiefen vorgedrungen wäre, von welchen wir nur träumen können. Und das nicht nur in der Welt der Materie!
Einstein sagte sinngemäss:
"Wer mich für einen Atheisten hält, hat nichts von dem verstanden, was ich gesagt habe."
Grüssle
Frank
metaSpirit
04.07.2010, 12:21
Gott ist unkausal. Unkausales jedoch kann nicht in Formeln bewiesen werden.
Hallo Roadrunnerfn,
aus einem sehr bescheidenen (menschlichem) Verständnis heraus gesagt, ist Gott unkausal UND kausal gleichzeitig. In ALLES WAS IST ist alles, was ist, in der Summe und im Einzelteil gleichzeitig vorhanden. Genauso wie Teil und Gegen-Teil existent und nicht-existent ist.
Auch wenn wir Menschen die Gleichzeitigkeit nur schwierig begreifen können, kann gar nicht anders sein, denn sonst wäre Gott ja einseitig und es würde was fehlen.
LG
Heinz
metaSpirit
04.07.2010, 12:32
Dieser hat mal ein paar interessante Aspekte :) Auch wenn da teilweise etwas "gezaubert" wurde, wie wir an der Uni gesagt haben, wenn der Professor ein paar Schritte weggelassen hatte :)
Viele Grüße
R.
Hallo R.,
ja, es fehlen einige Schritte, die ich mit einem/mehrere Sprünge überwunden habe, da hast du völlig Recht.
Ich habe sie vorausgesetzt.
LG
Heinz
Roadrunnerfn
04.07.2010, 12:40
Hi Heinz,
nun, bescheiden ist das nicht, dieses Verständnis. Wenn das nur mal alle menschen in der Form hätten und es VERSTANDEN hätten, dann wäre de Welt schon mal grundsätzlich ganz anders.
Es ist sicherlich so, daß bei diesen Betrachtungen immer verschiedene Ansichetne aufeinander stossen, weil jeder das für sich unterschiedlich interpretiert.
Ich sag Dir einfach kurz, warum ich Gott "auf der anderen Seite" sehe:
EINEN Gott gibt es für mich nicht. Gott ist nur ein Wort, um etwas auszudrücken, das wir in seiner Ganzheit nicht wirklich erfassen können.
In diesem Sinne ist Gott für mich viel mehr Grundlage, Resource, als etwas anderes.
Von einer ALLUMFASSENDEN Resource aus betrachtet (GOTT!) wäre Gott deshalb IN allem, was wird: Gott ist in einem Stein, einem Wassertropfen, in uns Menschen.
Weil es aber durchaus glaubhafte Ansätze gibt, eine absolute materielle Existez von Steinen, Wassern und Menschen in Zweifel zu ziehen, scheint mir die Welt zu "unsicher" zu sein, um sagen zu können: die Welt IST Gott.
Die Welt scheint mir nur ein subjektives Erleben meiner selbst zu sein, (inclusive des Erlebens meines eigenen Ichs), weshalb ich gerne sage, in der Welt ist Gott. Sie IST nicht Gott. "Das Göttliche" ist überall in der Welt.
Das sind Haarspaltereien, von denen ich hoffe, daß sie zu einem Verständnis beitragen können. Ansonsten sind sie unnütz weil recht unwichtig.
Leider -noch immer sträubt sich meine Ratio gegen solches Denken- scheint mir jeder Gläubige Anhänger einer Religion in einem ehrlichen Gebet vertieft näher bei Gott zu sein, als mir mit meinem Kopf das je gelingt.
Und das, egal wie dumm der Beter ist, wie dämlich seine religion oder die Gebetsrituale.
Es scheint, als würde ein bestimmter Geist die Menschen durch ihre ganze Historie hindurch verfolgen (und erfüllen?):
unabhängig von Rang, Status, Intelligenz, technischem Fortschritt scheinen wir alle glaubensfähig, glaubenswillig und glaubenssüchtig zu sein.
Das mag das sein, Was GOTT in uns ist.
oder es ist der Fluch des menschlichen Intellekts.
Grüssle
Frank
metaSpirit
04.07.2010, 13:03
Das mag das sein, Was GOTT in uns ist.
oder es ist der Fluch des menschlichen Intellekts.
Hallo Roadrunnerfn,
das Göttliche mit dem Intellekt zu begreifen, ist mMn nicht möglich. Da braucht es das Herz dazu. Es intuitiv - dem Entwicklungsstand seines Bewusst-Sein angemessen - zu fühlen, öffnet den Zugang.
Beschrieben und erklärt kann die Intuition aber nur mit dem Verstand werden. Es ist der Versuch, Herz und Verstand - Gefühl und Intellekt - auf eine Ebene materiell zentrieten Seins zu bringen.
LG
Heinz
R.Daneel
04.07.2010, 16:28
Hallo Heinz,
..., ist Gott unkausal UND kausal gleichzeitig.Ja, das ist, was ich auch meinte - aber, ich muss Frank insofern zustimmen, als der Umgang mit Formeln Kausalität zwingend voraussetzt (wenn etwas nur manchmal, nicht immer einer bestimmten Regel folgt, funktioniert die ganze Formel auch nur manchmal) - d.h. wenn es einem gelingen soll, Gott in irgend eine Formel hineinzubringen, dann nur den Teil/Aspekt von Ihm der IMMER kausal ist und nicht unkausal sein kann.
Damit würde man aber höchstens einen Teil von Gottes Erscheinung erfassen können, und das ist höchstwahrscheinlich der Teil, den die Naturwissenschaften auch erfassen ("wahrnehmen") können, nämlich die Energie, Materie und Naturgesetze dieses Universums.
ja, es fehlen einige Schritte, die ich mit einem/mehrere Sprünge überwunden habe, da hast du völlig Recht.
Ich habe sie vorausgesetzt.
Dabei besteht allerdings die Gafahr, dass sich Fehler einschleichen, bei denen man wegen der weggefallenen Schritte nicht sagen kann, wo sie hinein gekommen sind. Z.B. sieht es so aus, als wäre "Gott = Energie = ALLES-WAS-IST" eine Voraussetzung. Mit anderen Worten, ein Term der Formel E=m*c^2 wurde durch einen Term einer anderen Theorie ersetzt. Das ist nicht unzulässig, aber der Wahrheitsgehalt der entstandenen Formel wird dadurch nicht erhöht. Erst wenn man sagen kann, dass ein Teil der Formel (sagen wir mal die alte Formel mit E) "wahr" ist - und bislang kann man nur sagen, dass die gemachten Beobachtungen dem nicht widersprechen - und der neue Teil (Gott = E) neue Voraussagen ermöglicht und man dann feststellen kann, ob diese Voraussagen zutreffen oder nicht, dann hat man etwas in der Hand, das den Wahrheitsgehalt der neuen Theorie stärkt.
(Und einen kleinen Fehler glaube ich inzwischen entdeckt zu haben: Wenn man aus "Gott = m_irdisch x BwS" (lassen wir mal beiseite wie man dahin gekommen ist) das "m_irdisch" entfernt (auf 0 setzt), dann wird die ganze rechte Seite 0. Das würde dann aber folgende 2 Schlussfolgerungen erzwingen:
- ohne m_irdisch gibt es kein Bewusstsein. Und
- ohne m_irdisch gibt es auch Gott nicht.
Tja, dem würden sich vielleicht sogar Atheisten anschließen...)
Weil es aber durchaus glaubhafte Ansätze gibt, eine absolute materielle Existez von Steinen, Wassern und Menschen in Zweifel zu ziehen, scheint mir die Welt zu "unsicher" zu sein, um sagen zu können: die Welt IST Gott.
Und das ist die Sache, auf die Frank und ich uns nicht einigen können - ich gebe zwar zu, dass das, was wir aufgrund unserer Wahrnehmungen für die Welt halten, nicht der absoluten Wirklichkeit der Welt entsprechen muss, glaube aber, dass unsere Wahrnehmung uns eine absolut ausreichende Basis verschafft, sagen zu können, dass die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, existiert.
LG
R.
Roadrunnerfn
04.07.2010, 20:49
Und das ist die Sache, auf die Frank und ich uns nicht einigen können - ich gebe zwar zu, dass das, was wir aufgrund unserer Wahrnehmungen für die Welt halten, nicht der absoluten Wirklichkeit der Welt entsprechen muss, glaube aber, dass unsere Wahrnehmung uns eine absolut ausreichende Basis verschafft, sagen zu können, dass die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, existiert.
Hi Daneel,
ja, darüber können wir vortrefflich streiten. ***lach!
Aber Du hast eine lange Pause gemacht (leider), in der wir (ich) zwischenzeitlich sogar noch weiter sind.
Es geht nicht mehr nur darum, daß wir uns über Dinge unterhalten, die irgendwie gegeben sind. Von IRGENDWEM.
Es geht wirklich darum, dass WIR SELBST Schöpfer sind.
Es geht nicht mehr darum, ob wir eine "absolute Existenz" so wahr nehmen, wie sie ist (wovon ich sehr, sehr lange überzeugt war).
Oder darum, dass wir eine absolute Existenz ANDERS wahrnehmen, wie sie ist (sie aber eine Basis bildet). Das ist ein für viele Menschen wichtiger weil bisher ungedachter Gedanke.
Es geht nicht mehr darum, dass eine "absolute Existenz" ÜBERHAUPT nicht möglich ist.....auch diese Phase habe ich durchgemacht.
Es geht inzwischen wirklich darum, daß die Welt, so wie ist ist, durch UNS IST.
Verstehst Du, was ich meine?
Die Geschichte von Schrödingers Katze macht nur dann Sinn, wenn man erkennt, dass man keine Katze und keinen Tötungsapaprat benötigt, um beide nachher in der Kiste vorzufinden.
Und zwar genau in dem Moment, indem man den Deckel lüpft.
Wir benötigen nicht mal eine Kiste für den Versuch!
Wenn wir dorthin gehen, wo die Kiste sein muss, dann wird sie dort sein.
"Vergangenheit ist nur eine Erinnerung"
"Zukunft nur eine Erwartung"
Grüssle
Frank
R.Daneel
04.07.2010, 23:08
Hallo Frank,
ja, es war eine lange Pause, verursacht durch Dinge der materiellen Welt...
Hui.
Und wer sagt, dass die Kiste da sein muss? Nicht, dass ich bis dahin widersprechen möchte :grins:
Aber, ehrlich, wenn niemand Bretter gesägt, niemand den Hammer geschwungen und niemand Scharniere an einen Kistendeckel geschraubt hat, dann, glaube ich, wird es keine Kiste geben. Ich glaube fest an die Kausalität innerhalb der materiellen Welt, selbst wenn diese materielle Welt nur eine besondere Energieform oder (schlimmer) nur simuliert sein sollte. Nur dann funktioniert Physik und alle anderen Naturwissenschaften überhaupt. (Die Mathematik ist eine Ausnahme.) Naja, hatten wir ja schon... zumindest ungefähr.
LG
R.
Roadrunnerfn
05.07.2010, 01:28
Das ist das "Schlimme" an dieser Sache, Daneel:
Konsequent zuende gedacht bleibt für die Kiste keine Entstehungsgeschichte übrig: wenn wir Schrödingers Katze akzeptieren können, dann MÜSSEN wir sehen, dass diese Kiste einfach da sein wird, wenn wir kommen, sie zu betrachten.
Es ist ein vernichtendes Urteil für alles, was Du kennst und was Du denkst.
Wenn das So stimmt, dann lebt Dein Bewusstsein in einem JETZT. Und nirgendwo anders. Die Buchstaben, die ich tippe, sind in einem Augenblick nurmehr Erinnerung. Wenn ich den Bildschirm betrachte, sind sie da. das ist JETZT.
Und so wird dieses JETZT zu einem unendlich klein teilbaren Zeitpunkt, der vielleicht nicht mehr wahrnehmbar ist:
PUFF---weg sind wir!
Es gibt allerdings eine Erklärung, die bestechend einfach ist:
Gott träumt!
Ich kann mir schlechteres vorstellen, als ein Gottestraum zu sein. Und am Ende frage ich mich:
warum soll ich ihn nicht ausleben, diesen Traum.
Es ist MEIN Traum.
Und warum soll man die Welt seines Traumes nicht erforschen? Das nennt man dann Naturwissenschaft.
Daneel, wir werden nie einen Gottbeweis finden können. Ausser einem: Unserer Existenz, egal welche WAHRHEIT sie am Ende haben wird.
Und sie werden wir nicht in Formeln finden, sondern im Glauben an uns selbst. ICH denke, also bin ICH. DAS ist der Glaube, der die Welt antreibt. Das ist der Gottestraum.
Grüssle
Frank
metaSpirit
05.07.2010, 11:17
(Und einen kleinen Fehler glaube ich inzwischen entdeckt zu haben: Wenn man aus "Gott = m_irdisch x BwS" (lassen wir mal beiseite wie man dahin gekommen ist) das "m_irdisch" entfernt (auf 0 setzt), dann wird die ganze rechte Seite 0. Das würde dann aber folgende 2 Schlussfolgerungen erzwingen:
- ohne m_irdisch gibt es kein Bewusstsein. Und
- ohne m_irdisch gibt es auch Gott nicht.
Tja, dem würden sich vielleicht sogar Atheisten anschließen...)
Hallo R.,
bingo! Du hast es erfasst!!:blumen:
Ohne m_irdisch gibt es unser Bewusst-Sein nicht, weil es ein irdisch fokussiertes Bewusst-Sein ist, d.h. es ist ein auf das irdische (4D) reduziertes Bewusst-Sein. Wenn wir auf die Erde kommen, dann vergessen wir, wer wirklich sind.
Auf der Erde betrachten wir unser Sein aus menschlicher - also endlicher - Sicht und versuchen Gott aus dieser Position heraus zu begreifen. Wir haben zwar einen kleinen Göttlichen Zugang (Zugang zu Bereichen außerhalb von Raum und Zeit) durch die Intuition (G = 0 x BwS) zur Unterstützung, aber der Primärfokus und die Handlung muss auf der materiellen Ebene stattfinden, sonst können wir es nicht über den Körper fühlen und zu unserer Erfahrung machen.
Löse ich die materielle Ebene (dargestellt als m_irdisch) auf, d.h. ich verlasse den irdischen Bereich (nach dem Tod ins Nicht-Stoffliche oder Intuition oder Traum) und setze ich dafür "0" ein, dann ersetze ich "Anfang und Ende, d.h. Raum und Zeit, also Endlichkeit - durch die Unendlichkeit des Kreises - ohne Anfang und Ende/Raum und Zeit.
Existiert die Materie (4D) nicht, dann bleibt nur mehr ein Bewusst-Sein übrig, das sich mit 0 "hochrechnet", also keinen Multiplikator mehr braucht.
G = BwS
Gott ist unendliches Bewusst-Sein.
Ich weiß, dass dies eine etwas unübliche Darstellung ist. Ich erhebe damit auch keinen Anspruch auf die Wahrheit anderer Menschen. Es geht mir vielmehr darum, jemanden der eigen-verantwortlich ist, eine Unterstützung zur individuellen Suche, basierend auf Logik, anzubieten. Jeder muss seine eigene Wahrheit selbst finden, weil jedes (menschliche) Bewusst-Sein ausschließlich nur sich selbst, aus sich heraus, für sich und in sich selbst erweitern kann.
Spirituelle Erweiterung zu lehren ist nicht möglich. Aber Wissen oder Hinweise hinzulegen, anhand deren jeder für sich arbeiten kann, das ist möglich.
Leider fehlt mir ein bisschen die Zeit, um auf alle Fragen eingehen zu können. Daher sind meine Antworten oft etwas reduziert.
LG
Heinz
R.Daneel
07.07.2010, 23:25
Hallo Heinz,
ich bin nun wirklich kein Mathematiker, aber ein paar einfache Regeln sind aus der Schule schon noch hängengeblieben.
Ohne m_irdisch gibt es unser Bewusst-Sein nicht, weil es ein irdisch fokussiertes Bewusst-Sein ist, d.h. es ist ein auf das irdische (4D) reduziertes Bewusst-Sein. Wenn wir auf die Erde kommen, dann vergessen wir, wer wirklich sind.
Auf der Erde betrachten wir unser Sein aus menschlicher - also endlicher - Sicht und versuchen Gott aus dieser Position heraus zu begreifen. Wir haben zwar einen kleinen Göttlichen Zugang (Zugang zu Bereichen außerhalb von Raum und Zeit) durch die Intuition (G = 0 x BwS)STOP!
Man muss sehr aufpassen, wenn in mathematischen Formeln ein Term 0 wird. Es passiert einem zu leicht, dass man irgendwo durch 0 dividiert, ohne es zu merken. Hier ist es zum Glück recht einfach, vorausgesetzt das "x" steht für eine Multiplikation.: Aus G = 0 * BwS wird G = 0, denn egal was man mit 0 multipliziert, es kommt immer null heraus. Die 0 bekommt man von der rechten Seite nicht mehr weg, allenfalls kann beide Seiten durch BwS dividieren, dann ergibt sich G / BwS = 0. Tja, das geht nur auf, wenn G = 0 ist, und dass G = 0 ist wissen wir ja schon. Mit dieser Formel kann man auf nichts anderes kommen, als dass Gottes Existenz von m_irdisch abhängig ist.
zur Unterstützung, aber der Primärfokus und die Handlung muss auf der materiellen Ebene stattfinden, sonst können wir es nicht über den Körper fühlen und zu unserer Erfahrung machen.
Was der Teil bedeutet ist mir nicht klar.
Löse ich die materielle Ebene (dargestellt als m_irdisch) auf, d.h. ich verlasse den irdischen Bereich (nach dem Tod ins Nicht-Stoffliche oder Intuition oder Traum) und setze ich dafür "0" ein, dann ersetze ich "Anfang und Ende, d.h. Raum und Zeit, also Endlichkeit - durch die Unendlichkeit des Kreises - ohne Anfang und Ende/Raum und Zeit.
Existiert die Materie (4D) nicht, dann bleibt nur mehr ein Bewusst-Sein übrig, das sich mit 0 "hochrechnet", also keinen Multiplikator mehr braucht.
Das wäre dann aber nicht mehr dieselbe Formel.
G = BwSSo eine Zauberei ist mathematisch nicht zulässig, da bin ich mir sicher. Man müsste m_irdisch auf 1 setzen, um da hin zu kommen.
Gott ist unendliches Bewusst-Sein.
Das hab ich mir fast gedacht. Weil es die einzig denkbare Weise ist, mit der man sich aus der Sache (zumindest anscheinend) noch rauslavieren kann. Es gibt aber ein Problem: Am Anfang lautete die Formel ja G = m_irdisch x BwS, und wir sind doch von einer Menge irdischer Materie ausgegangen, die weder 0 noch unendlich ist. Wenn wir das mal festhalten und BwS auf die andere Seite bringen, bekommen wir G / BwS = m_irdisch. Also, egal wie groß G und BwS sind, ausdem Verhältnis der beiden zueinander ergibt sich m_irdisch. Wenn nun G unendlich wird, muss BwS auch unendlich werden (nur etwas kleiner) Das passt noch schön zu allen Theorien, würde ich sagen. Nun gut, dann hat man also 2 unendliche Werte. Aber wenn bei der so umgestellten Formel m_irdisch auf 0 geht, dann muss (immer noch, siehe oben) auch G auf 0 gehen. Sonst geht es einfach nicht auf. Also kommt man auf einen minimal anderen Weg zum selben Ergebnis.
Wobei mir bewusst ist, dass es fast ebenso haarig ist, wenn in einer Formel ein Term unendlich wird...
Ich weiß, dass dies eine etwas unübliche Darstellung ist.Unüblich würde ich da noch für untertrieben halten ;) Da muss man sich in Grenzbereiche begeben, die dafür sorgen, dass man letztendlich kein fassbares Ergebnis mehr bekommt.
Spirituelle Erweiterung zu lehren ist nicht möglich. Aber Wissen oder Hinweise hinzulegen, anhand deren jeder für sich arbeiten kann, das ist möglich.Tja nun, ich bin mir nicht sicher, ob die Verwendung von mathematischen Formel einen da weiterbringt, wenn man derart tricksen muss...
Leider fehlt mir ein bisschen die Zeit, um auf alle Fragen eingehen zu können.Das ist wirklich schade! Denn diese Idee würde ich gern eingehender betrachten. Naja, vielleicht entwickelt sich das noch im Laufe der Zeit.
LG
R.
metaSpirit
10.07.2010, 10:44
ich bin nun wirklich kein Mathematiker, aber ein paar einfache Regeln sind aus der Schule schon noch hängengeblieben.
Hallo R.,
dass bin ich auch nicht :). Ich folge einer "spirituellen Logik" oder Logik des Herzen, die ich versuche mit dem Verstand zu definieren und kommunizieren. Dabei kümmere ich mich um bestehende Grenzen herzlich wenig.:D
Aus G = 0 * BwS wird G = 0, denn egal was man mit 0 multipliziert, es kommt immer null heraus. Die 0 bekommt man von der rechten Seite nicht mehr weg, allenfalls kann beide Seiten durch BwS dividieren, dann ergibt sich G / BwS = 0. Tja, das geht nur auf, wenn G = 0 ist, und dass G = 0 ist wissen wir ja schon. Mit dieser Formel kann man auf nichts anderes kommen, als dass Gottes Existenz von m_irdisch abhängig ist. Ich betrachte G aus meiner Beobachtung als Mensch (BwS), also G = m_irdisch * (menschliches) BwS. Mein BwS ist von m_irdisch abhängig. G jedoch nicht, weil G auch 0 sein kann.
Gibt es diese Erde (Universum, Materie) nicht, dann setze ich für m_irdisch 0 ein, G = 0 * BwS.
Da hast du völlig Recht. Diese Problematik ist mir auch von Anfang an bewusst gewesen. Nur fand ich bis jetzt keine stimmig Interpretation.
Bleibt übrig G = 0 * m_irdisch * BwS, also G = 0.
Gott ist unendlich und völlig neutral (weder Plus, noch Minus, und doch kann beides daraus entstehen). G ohne der Betrachtung eines Bewusst-Seins in der Materie ist unendlich. Auch gibt es dann mein (menschliches) BwS nicht mehr, weil BwS m_irdisch braucht, also bleibt Gott in "seiner/ihrer" Essenz als Unendlich 0 übrig.
G / BwS = 0 sollte heißen G / BwS = 0 * m_irdisch.
Gott auf menschliches BwS reduziert ergibt Unendlichkeit in der Materie.
Aus den thermodynamischen Gesetzen wissen wir, dass Energie weder erschaffen, noch zerstört, sondern nur umgewandelt werden kann. m_irdisch gibt es jetzt und wird es immer geben. Ob dies in Form von 4 * m_irdisch. ist (Raum und Zeit) oder nicht-stofflichem Zustand als 0 * m_irdisch ist, kann variiert werden.
Da Gott ALLES WAS IST ist, kann die Formel nur G = 0 * m_irdisch * BwS lauten.
Gehe ich von der Materie aus, G = 4 * m_irdisch * BwS. In diesem Fall ist (mein) BwS als Multiplikator ausschlaggebend, wie weit ich G begreifen kann. In nicht-stofflicher Form (0 * m_irdisch) ist es egal, denn da begreife ich "ihn/sie" sowieso, daher bleibt immer G = 0.
Was sagst du dazu?
Zitat von metaSpirit http://www.spiriforum.net/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://www.spiriforum.net/forum/showthread.php?p=5989#post5989)
zur Unterstützung, aber der Primärfokus und die Handlung muss auf der materiellen Ebene stattfinden, sonst können wir es nicht über den Körper fühlen und zu unserer Erfahrung machen.
Als Mensch kann ich nur über den Körper wahrnehmen und das einzige, worum es geht, sind unsere Gefühle. Damit brennen wir unsere Erfahrungen ins Bewusst-Sein ein. Selbst Visionen und Intuitionen vollziehen sich über Gefühle.
Das ist wirklich schade! Denn diese Idee würde ich gern eingehender betrachten. Naja, vielleicht entwickelt sich das noch im Laufe der Zeit.Ich finden Dialog mit dir höchst anregend :dcool: und werde mich bemühen, soviel wie möglich beizutragen.
Vielen herzlichen Dank!!!
LG
Heinz
R.Daneel
10.07.2010, 23:02
Hallo Heinz,
...
Gibt es diese Erde (Universum, Materie) nicht, dann setze ich für m_irdisch 0 ein, G = 0 * BwS.
Da hast du völlig Recht. Diese Problematik ist mir auch von Anfang an bewusst gewesen. Nur fand ich bis jetzt keine stimmig Interpretation.Hmmmm.... zusammen mit dem Folgenden bringt mich das vielleicht auf eine Idee... Ob sie was taugt, keine Ahnung.
Bleibt übrig G = 0 * m_irdisch * BwS, also G = 0.
Gott ist unendlich und völlig neutral (weder Plus, noch Minus, und doch kann beides daraus entstehen).Frank, bist Du noch dabei? Was hältst Du hiervon? (Wenn man das mit dem Beweis mal beiseite lässt.)
G ohne der Betrachtung eines Bewusst-Seins in der Materie ist unendlich. Auch gibt es dann mein (menschliches) BwS nicht mehr, weil BwS m_irdisch braucht, also bleibt Gott in "seiner/ihrer" Essenz als Unendlich 0 übrig.Also, "Unendlich 0" ergibt keinen Sinn. Mindestens für mich nicht. Wenn ich das mal ignoriere und mit dem ersten Satz dieses Abschnitts anfange, dann wird Gott also kleiner, wenn Er/Sie durch ein menschliche Bewusstsein wahrgenommen wird? Also das glaub ich nicht!
Wenn ich mal eine andere Interpretation versuchen darf (wie gesagt, keine Ahnung, ob sie was taugt): Wenn man G nicht als Gott selbst betrachtet, sondern als das, was durch ein menschliches Bewusstsein von Gott wahrnembar ist - dann werden die Probleme schon kleiner: Ohne menschliches Bewusstsein (das wiederum auf m_irdisch angewiesen ist), gibt es für den individuellen Menschen keine Möglichkeit, Gott wahrzunehmen. Damit bliebe die Formel G = m_irdisch * BwS von vorne bis hinten sinnvoll, würde ich sagen. Allerdings bekommt man dann 2 andere Probleme:
- der ganze Beweis, bei dem die Formel aus E = m * c² hervorgegangen ist, fällt dann wohl hinten runter.
- Und (womöglich noch schlimmer): Daraus würde sich ergeben, dass der Mensch weder vor der Geburt noch nach dem Tod die Möglichkeit hat, Gott wahrzunehmen.
Dafür braucht man nicht "während der Fahrt" undlich mit 0 zu vertauschen, etwas, womit man die Sache mathematisch betrachtet in die Tonne treten würde.
G / BwS = 0 sollte heißen G / BwS = 0 * m_irdisch.
Gott auf menschliches BwS reduziert ergibt Unendlichkeit in der Materie.Also das ergibt nun überhaupt keinen Sinn für mich, und ich kann es auch nicht aus der Formel herauslesen.
Ich hab noch eine Idee. (Eigentlich hatte ich diese Idee schon letztes Mal, aber ich wollte erstmal etwas abwarten.) Was, wenn man die Sache umdreht: BwS = G * m_irdisch.
D.h. Das Bewusstsein ist unendlich. Wird es durch Gott in der Materie manifestiert, dann wird es auf den Teil reduziert, den Gott ihm vorgibt: Bws / G = m_irdisch. Mit dem Tod wird die Manifestation aufgelöst:BwS = G * m_irdisch für m_irdisch = 0 ergibt BwS = G * 0 ergibt BwS =0, bzw umgestellt: Bws / G = 0 wird geht genau dann auf, wenn BwS 0 wird. Soweit stimmt es zumindest mathematisch betrachtet.
Und jetzt versuche ich mal eine Rückkehr zum ursprünglichen Ansatz: E = m * c². Ohne zu wissen, was "BwS" letztendlich sein soll, müsste ich jetzt BwS für E einsetzen, d.h. das Bewusstsein von ALLEM-WAS-IST entspricht aller Energie im Universum. Naja, das könnte vielleicht sein, wenn man zulässt, dass jedes Tier, jeder Stein, jedes Atom auch ein Bewusstsein hat, möglicherweise ein sehr kleines... (Halt mal. Wenn das so stimmt, kann vielleicht nichts darüber sagen, wie sehr sich ein Atom selbst bewusst ist, aber man könnte wohl sagen, dass es sich um das Verhältnis eines Menschen zur Atommasse weniger bewusst ist als ein Mensch. Hm, das geht mir zu einfach. Ich habe den Verdacht, dass da ein Denkfehler drin steckt. Na egal, dazu später.)
G müsste dann konstant sein, und zwar müsst Es genau c² entsprechen! Unendlich ist das nicht, aber eine solche Größe sprengt die menschliche Vorstellungskraft bei weitem.
Und jetzt lade ich mal alle ein, Widersprüche und Fehler in dem Gedankengang zu suchen! (Mal sehen, ob es bis zum Ende des Beitrags widerspruchsfrei bleibt.) :grins:
Aus den thermodynamischen Gesetzen wissen wir, dass Energie weder erschaffen, noch zerstört, sondern nur umgewandelt werden kann. ...
Was sagst du dazu?
Ich weiß nicht - das alles klappt nur, wenn ich mich auf "0 = unendlich" einlasse, und da würde jeder Mathematiker laut protestieren, wenn er nicht gerade vom Stuhl gefallen ist. Von der Sache her finde ich den Gedankengang durchaus schlüssig und (wenn man so sagen darf) sogar folgerichtig.
Als Mensch kann ich nur über den Körper wahrnehmen und das einzige, worum es geht, sind unsere Gefühle. Damit brennen wir unsere Erfahrungen ins Bewusst-Sein ein. Selbst Visionen und Intuitionen vollziehen sich über Gefühle.:nick: Dem kann ich zustimmen.
Ich finden Dialog mit dir höchst anregend :dcool: und werde mich bemühen, soviel wie möglich beizutragen.Auch vielen herzlichen Dank, das freut mich!! Hoffentlich bleibt es so :)
LG
R.
Roadrunnerfn
11.07.2010, 12:00
Moin Daneel,
ja, ich bin noch da, aber ich gestehe ehrlich:
Ich versuche nicht wirklich, der Formelklauberei zu folgen.
Warum?
Es macht mir den Eindruck, den ich schon hatte, als ich hörte, dass in der Mathematik bewiesen werden muss, dass Null kleiner Eins ist.
Ich weiss gar nicht, wie ich es ausdrücken kann!!
Vielleicht mit folgendem Vergleich:
Wir haben gelernt, in der Farblehre Farben zu mischen und vorhersehbare, neue Ergebnisse zu erzielen. Weil wir die Mischerei untersucht haben, ein Regelwerk aufgestellt und gelernt haben, dasselbe anzuwenden.
So jonglieren wir heute also mit Farbpigmenten und Basen, Pasten, Wasser- oder Ölllöslichkeiten.....
Dabei GIBT es gar keine Farben.
Alles, was wir sehen, sind reflektierte Lichtwellen unterschiedlicher Länge.
Wir mischen Pulver von tiefblauer Farbe in eine Brühe, dabei sind es nur winzig kleine Partikel einer ganz bestimmten Oberflächenbeschaffenheit, die vorranging jene Lichtwellen reflektieren, die uns blau erscheinen.
Und jetzt kommt es noch schlimmer! Noch VIEL schlimmer!
Nicht nur, daß wir eine eigene Lehre um eine Symtomatik herumgebaut haben, deren URSACHEN nur relativ etwas mit der Auswirkung zu tun haben, nein!
Selbst wenn wir dies erkennen, tendieren wir zu einem Gedanken hin, der GRUNDSÄTZLICH falsch ist:
"Wenn das Pigmentpulver nicht blau ist, welche Farbe hat es denn dann?"
KEINE!
Es hat KEINE Farbe!
Nein, es ist nicht mal grau!
Aber: wir Menschen sind so in unserer Wahrnehmungswelt gefangen, dass wir uns überhaupt nicht vorstellen können, dass etwas, was materiell DA ist keine Farbe HAT.
Am besten wird das klar, wenn wir den Standpunkt ändern:
zB macht jemand das Licht aus. ALLES Licht aus. Damit ist alle Farbe weg.
Oder wir verändern die Wellenlänge der Wahrnehmung und sehen infrarot: Da sieht alles plötzlich ganz anders aus. Ganz andere Kriterien zeigen ganz andere Farbimpulse!
Genauso kommt mir das mit den Formeln vor.
Keiner von uns, weder Ihr noch ich, weiss, worüber wir eigentlich reden.
Jeder hat eine andere Vorstellung von Gott, jeder hat andere Ansprüche an "ihn" und jeder hat zudem einen anderen Blick auf die Welt (was mE nach einer der wichtigsten Wege zu Gott ist: ein Blick auf die Welt).
Aber jeder von uns (auch ich) versucht, mit Vergleichen, Weisheiten und Beweisen ein Regularium zu schaffen, an dem er sich festhalten kann.
Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber ich erkenne immer mehr, dass wir damit unserer Energie vergeuden.
Ich komme mir dabei vor wie ein Taucher in einem Ozean, der um sich herum nur Wasser hat, unter sich nur Wasser, eine Atemluftflasche für eine Stunde Tauchzeit, 30m max Tauchtiefe aber einen Mariannengraben unter sich.
Vielleicht ist es auch notwendig.
Vielleicht ist es ein Zwischenschritt.
Aber die WAHRHEIT werden wir so nicht finden. Widerrum sehen wir so nur die WIRKLICHKEIT.
Grüssle
Frank
R.Daneel
11.07.2010, 15:00
Hallo Frank,
ja, ich bin noch da, aber ich gestehe ehrlich:
Ich versuche nicht wirklich, der Formelklauberei zu folgen.
Na gut.
Es macht mir den Eindruck, den ich schon hatte, als ich hörte, dass in der Mathematik bewiesen werden muss, dass Null kleiner Eins ist.Das wusste ich zwar nicht, aber je mehr man in so einem Regelwerk wie der Mathematik bewiesen hat bzw. beweisen kann, desto sicherer sind die Erkenntnisse, die daraus folgen.
An dieser Stelle - @Heinz: Es ist also bewiesen, dass 0 < 1 ist. Dann ist auch 0 < unendlich. Das setzt einen Schlussstrich unter "unendlich 0".
Wenn das also aus dem Spiel ist, muss ich die Frage "Was sagst du dazu?" jetzt mit einem klaren "Gar nichts! Das ist mathematisch unzulässig!" beantworten.
Ich weiss gar nicht, wie ich es ausdrücken kann!!
Vielleicht mit folgendem Vergleich: ...
:mad: Von der Sache her hast Du ja Recht, Farben sind nichts weiter als die Wahrnehmung von auf bestimmte Wellenlängen begrenztem Licht. Aber die Menscheit hat für solche optischen Eindrücke nun mal die Farbbegriffe erfunden. Wenn man ein braunes Stück Holz blau anstreicht, dann IST es nach menschlichem Verständnis eben hinterher blau. Dabei ist es völlig egal, wie dieser optische Eindruck entsteht: Wenn ich eine Leinwand mit bunten Punkten darauf vor mir habe, dann kann ich z.B. sagen: "Sieh mal, der blaue Punkt ist nicht in der Mitte" und wenn dann jemand den blauen Spot ausschaltet und fragt "welcher blaue Punkt?", dann kann ich den Spot wieder einschalten und drauf zeigen und sagen "der da", und alle, die drum rum stehen, sehen was ich meine (nur die Farbenblinden nicht) - blau ist blau. Selbst dann, wenn die Leinwand durchgehend weiß gestrichen ist, was man sieht, wenn das normale Licht ein- und die farbigen Spots ausgeschaltet werden.
Naja, vielleicht ist der Vergleich doch nicht so schlecht. Er stützt jedenfalls meinen Standpunkt :p ;) :grins:
Aber ich sehe schon - hierzu brauche ich Dich nicht mehr zu fragen, soviel ist klar.
LG
R.
Roadrunnerfn
11.07.2010, 16:39
Hallo Daneel,
da hast Du mich aber falsch verstanden.
Wenn es darum geht, menschliches Bewusstsein oder einen Gottbegriff in eine mathematische Formel zu packen: da kann ich nicht mit, das hast Du richtig erfasst.
Aber der Thread heisst ja nicht: Gott ist mathematisch beweisbar.
Um zu meinem Beispiel zurückzukommen:
EBEN die Tatsache, daß wir Mensch sind und leben und blau wahrnehmen, eben diese Tatsache ist der Gottbeweis.
Die Tatsache, dass JEMAND ETWAS wahrnehmen kann, bedeutet, dass man ETWAS zu ALLEM und Jemanden zu ALLEN machen kann.
Wir ziehen aus der Begrenztheit unserer Wahrnehmung die Erkennntis eines existenten ALLES.
Unendlich und unbeschränkt.
Oder anders gefragt:
Was denkst Du, WOHINEIN expandiert "das" Universum?????
Dieses ALLES ist Gott.
Alles Denkbare ist Gott.
Ob ich das weiss?
Nein, ich MEINE es zu GLAUBEN.
So, wie ich (nur) glaube, zu SEIN.
Dieses SEIN, mein Sein, Dein Sein, ist Beweis für das, was wir im Gottbegriff suchen.
Grüssle
Frank
Roadrunnerfn
11.07.2010, 16:53
Ach ja,
diese Spitze MUSS ich austeilen:
es ist kein wissenschaftlicher, sondern ein empirischer Beweis.
Wenn ich Dir also eine blaue Nase male, dann sind wir uns einig, daß Du eine blaue Nase hast.
Meine Aussage ist jetzt:
"Das ist ja göttlich! Du hast eine blaue Nase!"
Deine Aussage wäre:
"Verallgemeinert könnte man meinen, ich hätte eine blaue Nase. Nur ist es auch beweisbar? Wieviel Farbe wurde benutzt, und in welcher Schattierung? Wer hat die Farbe aufgetragen und wie gleichmässig? Kann man die Pigmentverteilung zur Kalkulationsvereinfachung als homogen betrachten?"
:p
Ich glaube, dass nichts von alledem etwas ändern würde: Du hättest eine blaue Nase.
Darum bitte meine EInwände nicht falsch verstehen:
Ich möchte Euch nicht zurückhalten, Gott in eine Formel zu bringen.
Ich bin kein himmlischer Wächter, der ob solcher Vermessenheiten den göttlichen Stab des Zornes über Euch bricht und Euch zu ewigem Fegefeuer verurteilt.
Im Gegenteil, ich erkenne sogar, daß auch meine unendlichen Diskussionen und Threads nichts weiter sind als eine andere Form der Beweissuche.
Eine andere Form-el.
Es wird am Ende zu nichts führen.
Ausser- und das hatte ich bereits eingeräumt- einer Erkenntnis, die uns wirklich weiterbringt.
Manchmal ist es nicht vorranig wichtig, den richtigen Weg zu finden, sondern viel wichtiger zu erkennen, dass man ihn noch nicht gefunden hat.
Grüssle
Frank
barbara seiler
11.07.2010, 17:29
eine andere Form der Beweissuche.
Eine andere Form-el.
Da muss ich jetzt fragen: Frank, hast du das bewusst gemacht mit dem -el?
el in Namen - Michael, Daniel, Raphael etc bedeutet ja "Gott".
Form-el wäre dann so gelesen: Gott ist Form. oder Gott in Form. Gott als Form...
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
11.07.2010, 20:50
WOW!
Wusste ich nicht, aber passt ja klasse!
Ich habs wegen der "Form" bewusst abgetrennt, aber nicht des "el"´s wegen.
Grüssle
Frank
Roadrunnerfn
12.07.2010, 22:44
Manchmal ist es nicht vorranig wichtig, den richtigen Weg zu finden, sondern viel wichtiger zu erkennen, dass man ihn noch nicht gefunden hat.
Ich muss was loswerden, was mir ganz spontan dazu eingefallen ist:
Das was in dem Zitat steht ist Kappes.
Wir sind alle auf dem richtigen Weg.
Wir können nur auf dem richtigen Weg sein.
Jeder nach seiner Art.
Und vielleicht ist es die grösste Erkenntnis, die wir machen können, wenn es uns gelingt, unser Denken, unseren Geist mit unserem Leben, unserem Körper in Einklang zu bringen.
Aber das ist wieder so eine Sache: das zu sehen, ist das eine, es zu leben ist was anderes.
Sollte also der Gewalttätige gewalttätig sein und sein dürfen?
Nein, denn es scheint mir, dass Gewalt, die wir nach aussen tragen, nur eine Form von Missklang in uns ist.
Gewalt, die an uns herangetragen wird, erzeugt in uns einen Missklang: wir antworten mit Gewalt.
Frieden hingegen erzeugt Einklang.
Was hat das mit einem Gottbeweis zu tun?
Ich weiss es beim besten Willen nicht!
Es sind immer und immer wieder so pathetisch klingende Dinge, die in mir aufsteigen:
Ich fühle, dass Frieden einen Schönklang erzeugt. Einen Einklang. EINSSEIN. Den Pfad Gottes in uns. Wenn wir in diesem Bewusstsein sind, beschreiten wir einen Pfad, der IN SICH Beweis ist.
Zu mehr reicht das grade nicht....sorry
Wenn wir im Zwist und Zweifel leben, erleben wir einen Misklang, eine Trennung, eine Trennung von Gott und von uns selbst.
Auch dieser Zustand ist ein Gottesbeweis: Auf der Hawkinschen Skala fahren wir im Eilgang in den Keller.
Wie soll ich das nur ausdrücken?
LEBEN scheint mir, in all seinen Schattierungen, ein Beweis Gottes zu sein.
Ein empirischer Beweis:
Ich denke, also bin ich (Gott?!).
Ich hätte gerne ein Werkzeug, mit dem ich das anderen Menschen OHNE WORTE erzählen könnte. Ich finde sie nämlich nie, die richtigen Worte.
Das in eine mathematische Formel unzusetzen ist im Grunde nur eine Übersetzung in eine andere Sprache.
Ich denke, es gibt viele Geschichten in vielen Sprachen, die das erzählen und erzählen wollen.
In Sprachen, die leben, in Sprachen, die tot sind und in Sprachen, die man nicht als solche erkennt.
Grüssle
Frank
barbara seiler
12.07.2010, 23:18
Ich hätte gerne ein Werkzeug, mit dem ich das anderen Menschen OHNE WORTE erzählen könnte. Ich finde sie nämlich nie, die richtigen Worte.
ich bin froh, dass ich für mich ein solches Werkzeug gefunden habe: Berührung. Und bin glücklich, dass ich Gelegenheit habe, Berührung in Form von Körperarbeit auf eine sehr differenzierte Weise zu lernen und zu praktizieren. Wenn zwei Menschen sich die Hand geben - sich umarmen - sich berühren - da passiert so viel, was in Worte gar nicht gefasst werden kann.
und hier im Internet - wo Berühren nicht geht - Bilder:
http://img8.imageshack.us/img8/9231/09021420paarkleinpd5.jpg
grüsse, barbara
Ich hätte gerne ein Werkzeug, mit dem ich das anderen Menschen OHNE WORTE erzählen könnte. Ich finde sie nämlich nie, die richtigen Worte
Hallo
Persönlich glaube ich nicht, dass es Worte dafür überhaupt gibt.
Mein 'Werkzeug' heisst Stille.
Nachdenkliche Grüsse
Shade
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