Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mondlandung
barbara seiler
19.07.2009, 11:17
Hallo zusammen!
ich wär so gern dabei gewesen:
http://images.google.fr/images?hl=fr&client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Afr%3Aofficial&um=1&sa=1&q=mondlandung&btnG=Recherche+d%27images&aq=f&oq=
http://images.google.fr/images?hl=fr&client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Afr%3Aofficial&um=1&sa=1&q=apollo+mission&btnG=Recherche+d%27images&aq=f&oq=
Das muss grossartig gewesen sein, zum Mond zu fliegen, sich auf ein Pulverfass von mehreren hundert Tonnen hoch explosivem Material zu setzen, das zu zünden, und damit die Erde zu verlassen... und die Erde dann über dem Mondhorziont aufgehen zu sehen. Einen Mondstein aufzulesen und in die Tasche zu stecken. Mit einem Sechstel der irdischen Schwerkraft herumzuhüpfen. Die Rückseite des Mondes zu sehen.
Ich wünsche, wir heute hätten nur noch ein bisschen vom Optimismus der 60er und 70er Jahre, und von der damaligen liberale Haltung. Ich wünsche, wir hätten wieder ein so grosses Projekt - ein globales grosses Projekt - wie den bemannten Mondflug.
Wenn ihr zum Mond fliegen könntet, würdet ihr gehen? Ich schon. Ohne eine Sekunde zu überlegen.:verliebt1:
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
19.07.2009, 13:36
Nein!
Ich nicht.
Solche Dinge gehören zu den Sachen, die ich nicht für mich brauche.
Ich entwickle sowieso ein immer gespalteneres Verhältnis zu solchen Fortschrittsaktionen:
Einerseits bin ich mir wohl darüber im Klaren, daß ich es dem Fortschritt zu verdanken habe, hier sitzen zu können, und via Computer-Online-Verbindung Gedanken auszutauschen.
Andererseits frage ich mich, warum menschen ihr Leben riskieren, um auf dem Mond eine Flagge zu hissen.
Wieviel davon ist Forschung, wieviel ist Patriotismus, wieviel ist Wichtigtuerei auf dem internationalen Parkett?
Wieviel ist witschafliches Engagement, weil einige wenige sehen, daß Regierungen ein annähernd krankhaftes Bedürfnis haben, sich international wichtig zu machen.
Sie beeinflussen die Regierungsvertreter, die Medien und die öffentliche Meinung und *wutsch...schon fliegen wir zum Mond!
Diejeingen die vom Raketentreibstoff bis zum Astronautenanzug alles liefern, lachen sich ins Fäustchen.
Nein, ich möchte mich da raushalten. Auch, weil ich meine Argumente in der Diskussion nicht wirklich untermauern kann. Ich habe nur ein komisches Gefühl dabei.
Es ist vielleicht auch diese Unbekümmertheit, die mich bekümmert.
"WIR" haben so viel so unbekümmert getan.
Von der Kriegstreiberei über die Psychoanalyse bis hin zur Kernspaltung.
Immer waren "WIR" davon überzeugt, das richtige zu tun. Und stets hat es eine Menge Opfer gegeben. Opfer, die manchmal als Globalkatastrophe zum Ende eines Engagements führten (50 Mio. Opfer im WWII),
Opfer, die manchmal als einzelne Opfer eben in Kauf genommen wurden und werden.
Jedes einzelne Opfer zählt.
Und das fällt nicht leicht, EIN Schicksal unter 50 Mio zu betrachten und das individuelle Leid und das Grauen 50 millionenfach vermehrt vorzustellen.
Es fällt nicht leicht, eine "grosse Sache für die Menschheit" wegen eines, individuellen Opfers in Frage zu stellen.
Wie wichtig sind wir?
Momentan neige ich dazu, all diese Gedanken in einen Topf zu schmeissen und kräftig umzurühren:
SO sind wir.
So sind MENSCHEN.
Und wieder einmal sehe ich, daß wir von diesem Topf naschen müssen, um Mensch sein zu können.
Wollen wir alles herausnehmen, was Probleme bereitet, dann nehmen wir dem Leben die Schärfe..was bleibt, ist eine geschmacklose Brühe.
Wollen wir gar vergessen, von dieser Suppe essen zu müssen, dann verlassen wir das Menschsein.
Es wird mir also nichts anderes übrigbleiben, als mich hinzustellen und den Helden des ersten Mondfluges zu huldigen.
Ich werden beten für die Rückflieger der Raumfähre, die beim Start schon wieder beschädigt wurde.
Ich werde aufatmen, wenn sie heil unten ankommen und hoffen, daß ihr Tun uns friedlichen Fortschritt bringt.
Aber ich werde auf der Erde bleiben.
Grüssle
Frank
barbara seiler
19.07.2009, 14:46
Hi Frank!
ich sehe schon, du bist deutlich irdischer orientiert als ich. :grins:
Raumfahrt hat mich schon immer fasziniert. Ich hab als Kind in der Bibliothek die Bücher darüber geholt (gut, ich hab eh fast alle Bücher geholt, die sie hatten *g*), aber das Gefühl, die Erde von aussen zu sehen - Schwerelosigkeit zu erleben - die Erde aufgehen zu sehen - das musst SOOO GEIL sein. :nicknick:
Es geht nicht um Fortschritt, oder Patriotismus - ich mein, OK, ich hätte nichts dagegen, noch eine Werbeflagge meines Financiers aufzustellen, warum auch nicht.
(apropos, da gabs ja diesen Witz:
Der Berater des amerikanischen Präsidenten kommt ganz aufgeregt ins Oval Office gestürmt: "Herr Präsident! Die Russen waren auf dem Mond, und haben ihn rot angemalt!". der Präsident überlegt eine Weile, und befiehlt: "Machen Sie eine Rakete startklar, laden Sie genügend weisse Farbe, fliegen Sie zum Mond und schreiben Sie *Coca Cola* drauf!")
Wieviel davon ist Forschung, wieviel ist Patriotismus, wieviel ist Wichtigtuerei auf dem internationalen Parkett?
Wieviel ist witschafliches Engagement, weil einige wenige sehen, daß Regierungen ein annähernd krankhaftes Bedürfnis haben, sich international wichtig zu machen.
Das war sicher auch alles dabei, aber das Meiste an dem, behaupte ich, war die Liebe zur Raumfahrt. Zweckfrei, l'art pour l'art, die Sache nur um der Sache willen... dass dabei noch ein paar wissenschaftliche Erkenntnisse abfallen, und die jeweiligen Marketingabteilungen das Projekt ausschlachten, kann wohl nicht verhindert werden.
Doch sowohl Wernher von Braun in Deutschland und den USA sowie Sergej Koroljow in Russland lebten nur für ihre Raketen und liebten sie heiss und innig. Der Höhepunkt von Koroljows Karriere war es, den ersten Menschen ins All zu bringen und lebend wieder herunterzubringen; Wernher von Braun inspirierte die Mondrakete, und brachte die Besatzungen ebenfalls wieder lebendig herunter. Beide starben in relativ kurzer Zeit nach ihren Triumphen, und als sie nicht mehr da waren, verloren die Raumprogramme an Glanz und Zusammenhalt. Nur militärische oder propagandistische Gründe reichen eben nicht aus, um sowas auf die Beine zu stellen, da muss Herzblut drin sein.
Es ist vielleicht auch diese Unbekümmertheit, die mich bekümmert.
"WIR" haben so viel so unbekümmert getan.
Ich sehne mich nach mehr Unbekümmertheit... es gibt viel zu viel Bierernst auf der Welt. Überall wird vor Gefahren gedroht, alles muss ins Kleinste reglementiert werden, es herrscht so viel geistige Kleinlichkeit, geistiger Geiz... das widert mich an. Überall ist nur noch alles "anti" - gegen den Klimawandel, gegen die Überschuldung, gegen das Rauchen, gegen das Übergewicht, gegen Schadstoffe im Essen, gegen Gewalt im Schulhof. Das ist alles gut und recht und teilweise sogar wichtig, aber es ist nichts, was begeistert. Es hat keine Seele. Es ist kleinkrämerisch.
Natürlich darf auch in der Unbekümmertheit die Bewusstheit und die Sorgfalt nicht verloren gehen. Von Wernher von Braun wird gesagt, dass es ihm wurst war, dass seine Raketen für die Nazis von Zwangsarbeitern unter schrecklichen Bedingungen hergestellt wurden. Sowas darf nicht sein, und in der Hinsicht Ökologie und soziale Fairness haben wir doch einiges hinzugelernt in den letzten paar Jahrzehnten.
Eine globale Vision - diesmal wirklich global, für alle Menschen - vom Kaliber des Mondflugs, das brauchen wir wieder.
Und stets hat es eine Menge Opfer gegeben. Opfer, die manchmal als Globalkatastrophe zum Ende eines Engagements führten (50 Mio. Opfer im WWII),
Opfer, die manchmal als einzelne Opfer eben in Kauf genommen wurden und werden.
langfristig ist Leben immer tödlich. Und es gibt viele Menschen, die sich gern opfern für etwas, was ihnen wertvoll und wichtig genug ist. Ein ideales Leben ist doch nicht das, wo alle jeden Abend ihre Pantoffeln anziehen können... Mensch sein heisst doch, Geist zu haben. Be-Geist-erung. Lieber täglich Spiritualität als Spirituosen...
Es fällt nicht leicht, eine "grosse Sache für die Menschheit" wegen eines, individuellen Opfers in Frage zu stellen.
Solange alle Beteiligten freiwillig dabei sind... was beim Mondflug dabei war. Alle wussten genau, dass es gefährlich war. Alle waren bereit, zu sterben, wenn es denn soweit kommen sollte.
Es wird mir also nichts anderes übrigbleiben, als mich hinzustellen und den Helden des ersten Mondfluges zu huldigen.
das musst du ja nicht tun. Du kannst auch einfach weiter zappen zu einem andern Programm, das dich mehr interessiert.;)
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
19.07.2009, 16:35
LOL----neinnein, so ist es nicht
Ich interessiere mich sogar sehr für solche Dinge.
Es ist nur diese Hin- und Hergerissenheit zwischen dem Wissen, dass LEBEN auch Unsicherheit ist und der Erkenntnis, daß LEBEN irgendwie immer auch Streben ist. Wegführt von den Gedanken, die mich grade beschäftigen. Gedanken, loszulassen.
NICHT zu streben.
Es ist wieder mal nur ein Hirnkarussell, ich bins ja gewohnt.:gruebel:
Aber der Herr von Braun ist ein Paradebeispiel für das, was ich momentan ständig erlebe:
Es gibt "Macher". Er war zweifelsohne einer von ihnen.
Und es ist sehr einfach, an seinem Beispiel zu sehen, wie es aussehen kann, wenn jemand ohne Rücksicht auf Verluste seinen Visionen nachhängt und versucht, sie zu verwirklichen.
Es gibt aber auch viele Beispiele, die nicht so leicht ins Negative geschoben werden können.
Beispiel Vereinsarbeit. Ich kenne zwischenzeitlich viele (ZU-viele), die bei der Vereinsarbeit ein Tempo vorlegen, bei dem andere nicht mithalten können oder wollen.
Ziel: Vorstand, Öffentlichkeitsarbeit, Ziele, Projekte...usw.
hört sich nicht so übel an.
Ausser, man sieht auf die Qualität dieser Arbeit.
Sie ist so, wie sie nur sein kann: schludrig, teilweise verlogen, leer, "auf den letzten Drücker"...
Die Ergebnisse stellen MEINE Ansichten in Frage:
bodenständige, hochwertige Arbeit über Jahre hinweg zählt weniger als ein einziges, inhaltsloses und gelogenes Statement in der Zeitung.
Ergebniss: an einer Jahrzehntelangen Arbeit wird nun am Ende noch gepfuscht. Nur weil einer den Mund zu voll genommen hat.
Diejenigen, die von anfang an dabei sind, stehen am Rand und können jetzt nur noch den falschen Weg mitgehen oder zur Seite treten.
SO arbeiten Macher.
Ich will kein MACHER sein.
DARUM will ich nicht auf den Mond.
Ich sehe, dass es unter Menschen MACHER gibt. Und andere folgen ihnen, oft genug unglücklich, aber immer in der Aussicht, ein bissel was abzubekommen.
Ich möchte nicht fürsprechen, das aufzuhalten!
Aber ich will dabei nicht mehr mitmischen.
Wenn es sein muss, dass so ein lackiertes Ar*****och wie Wernher von Braun tausende Menschen zu Tode quält, nur damit es mir möglich sein kann, eines Tages in der Schwerelosigkeit um die Erde zu saussen:
dann will ich lieber hier bleiben.
Ich bin mir ganz sicher, daß die Menschheit die Weltraumfahrt auch anders begonnen hätte.
Aber wie bereits gesagt: So sind wir nun mal.
Unsere Motivation schöpfen wir immer aus Krieg und Konkurrenz, besser sein zu müssen, schneller, erster sein zu müssen.
Aber wie gesagt, in welchem Bereich des Lebens zählt das nicht?
So bin ich mir ab und an gar nicht sicher, wie es denn weitergehen soll.
Dieses Leben scheint ein göttliches Wunder zu sein....also...LEBEN an sich.
Aber so, wie wir im Grunde gezwungen sind, es in dieser Welt zu leben wirkt immer unlebenswerter auf mich.
Je mehr ich sehe, daß ich als MENSCH den Anforderungen eines göttlichen Friedens nicht gerecht werden kann, desto mehr frage ich mich, welchen Wert das Leben darstellt.
mit anderen Worten:
WILL ich MENSCH bleiben, wenn ich immer und immer wieder sehen muss, wie unvollkommen Menschen nur sein können?
Ich sehe aber auch das Problem, dies zu ändern:
Ich BIN viel zu viel MENSCH, um nicht Mensch bleiben zu wollen. Sprich, mein Erkentnisdenken REICHT nicht für einen Ausstieg.
Ich will im Grunde nicht, dass es reicht.
Hier aber auf der Welt ist die Gefahr gross, viele Werte zu verlieren.
"Macher" zu werden. Denn...wenn ich schon unvollkommen bin, dann will ich das doch wenigstens geniessen können....
Oder ich versuche, mich zurückzunehmen.
Die "Macher" in einem erträglichen Rahmen "Macher" sein zu lassen.
Dort, wo es für mich unerträglich ist, zurückzutreten.
Dort wo es für die Welt unerträglich wird, vielleicht ab und an ein wenig die Stimme zu erheben.
Ansonsten zu versuchen, ein bescheidenes Leben zu führen. Wissend, daß "ich-Mensch" nicht Gott sein kann, wissend um die Unzulänglichkeiten des eigenen und anderer Egos.
Und damit der Welt ihren Lauf zu lassen.
Andere zum Mond fliegen zu lassen,
selbst auf dem Boden bleiben.
Grüssle
Frank
barbara seiler
19.07.2009, 18:18
Hi Frank!
Da scheint sich ja vieles an der Person des Wernher von Braun aufzuhängen...
Es gibt "Macher". Er war zweifelsohne einer von ihnen.
Und es ist sehr einfach, an seinem Beispiel zu sehen, wie es aussehen kann, wenn jemand ohne Rücksicht auf Verluste seinen Visionen nachhängt und versucht, sie zu verwirklichen.
Es ist nicht so, dass er rücksichtslos war. vor allem war er wohl gedankenlos in Hinblick auf die Herstellung der Bauteile. Er hat es wohl nicht sehen wollen. Er hat wohl nicht viel danach gefragt. Aber er hat wohl auch kaum ein sadistisches Vergnügen am Leid der andern gefunden. Er hat das Leid verdrängt. So wie wir das auch tun. Wir essen täglich vieles, das unter schrecklichen Bedingungen hergestellt wird. Wir tragen Kleider, an denen Kinder gearbeitet haben. Nur durch das, was wir einkaufen, bringen wir ebenso viel Leid in die Welt wie von Braun durch die Herstellung seiner Raketen mit Strafgefangenen, da brauchen wir uns keine Illusionen zu machen.
In anderer Beziehung hat er sich dann wieder sehr rücksichtsvoll gezeigt, indem er zB in der Konstruktion der Raketen darauf geachtet hatte, dass sie für die Besatzungen so sicher wie möglich waren, und dass es reichlich Spielräume für Pannen geben durfte - was auch dazu beitrug, dass Apollo 13 wieder lebendig zurück kam.
bodenständige, hochwertige Arbeit über Jahre hinweg zählt weniger als ein einziges, inhaltsloses und gelogenes Statement in der Zeitung.
da bin ich ganz deiner Meinung. Und ein Statement, das aufgrund einer so hervorragenden Leistung entsteht, wie Menschen zum Mond zu senden und wieder zurück, davor ziehe ich meinen Hut.
SO arbeiten Macher.
Ich will kein MACHER sein.
Das, was du beschreibst, nenne ich nicht "Macher", das nenne ich "Dummschwätzer":grins:
Wenn es sein muss, dass so ein lackiertes Ar*****och wie Wernher von Braun tausende Menschen zu Tode quält, nur damit es mir möglich sein kann, eines Tages in der Schwerelosigkeit um die Erde zu saussen:
dann will ich lieber hier bleiben.
Das war nicht notwendig, und sobald er in den USA war, beschränkte sich die quälende Arbeit auf jene Qualen, die auch heute noch gang und gäbe sind: zum Beispiel jene, die in den Minen stattfinden, besonders in Drittweltländern, wo die Arbeiter wenig geschützt sind. Dieses Problem dürfte allerdings auch auf das Metall zutreffen, das du verarbeitest. Oder hast du Metall mit fairtrade-label?;)
Je mehr ich sehe, daß ich als MENSCH den Anforderungen eines göttlichen Friedens nicht gerecht werden kann, desto mehr frage ich mich, welchen Wert das Leben darstellt.
Die Ansprüche etwas runterschrauben. Erkennen, dass ich nur dann leben kann, wenn andere für mich sterben - und seien das nur die Karotten, die ich esse. Erkennen, dass ich auch bei besten Absichten es nicht vermeiden kann, anderen Leid und Schmerz zuzufügen. Und dass es trotzdem richtig ist, nach dem Guten und Schönen und Wahren zu streben.
Leben ist toll. :)
Wissend, daß "ich-Mensch" nicht Gott sein kann, wissend um die Unzulänglichkeiten des eigenen und anderer Egos.
Und damit der Welt ihren Lauf zu lassen.
Andere zum Mond fliegen zu lassen,
selbst auf dem Boden bleiben.
Ich weiss, dass ich ein Mensch bin, und ich bleibe bescheiden. Sollte ich die Chance kriegen, so etwas aussergewöhnliches tun zu können wie eine Reise zum Mond, würde ich allerdings sofort zugreifen - eine solche Erfahrung würde ich mir nicht entgehen lassen. :o
grüsse, barbara
R.Daneel
23.07.2009, 21:39
1 kurzes:
Früher hätte es mich interessiert. Heute ist es mir zu gefährlich und/bzw. das Risiko nicht mehr wert.
Irgendwie finde ich immer noch erstaunlich, dass sie zum Mond und wieder zurück gekommen sind. Da musste ja das ganze Material inklusive Treibstoff hingebracht werden, wobei bei der Landung ja auch was zum Bremsen gebraucht wurde, und dann musste noch genug da sein, um wieder vom Mond wegzukommen (auch wenn die halbe Raumfähre da blieb), entgegen der Mondschwerkraft, auch wenn sie nur 1/6 der Erdschwerkraft beträgt.
Die Erde bietet doch noch jede Menge an Geheimnissen und Forschungsgebieten, vor allem im medizinischen Bereich, vom spirituellen ganz zu schweigen ;)
Grüßleins
R.
barbara seiler
24.07.2009, 09:01
Hallo R.
Irgendwie finde ich immer noch erstaunlich, dass sie zum Mond und wieder zurück gekommen sind.
ja, das finde ich auch erstaunlich.:)
Die Erde bietet doch noch jede Menge an Geheimnissen und Forschungsgebieten, vor allem im medizinischen Bereich, vom spirituellen ganz zu schweigen
Ja. von den geographischen weissen Flecken wär noch die Tiefsee übrig - und es ist offenbar technisch schwieriger, ein U-Boot zu bauen, mit dem man 10 km unter die Wasseroberfläche kommt und wieder zurück, als eine Rakete zum Mond zu bauen. Unter Wasser würde ich hingegen nicht gehen, davor hätte ich zu viel Angst... obwohl das Risiko objektiv nicht viel anders sein dürfte als in einem Raumschiff.
Und ich glaub, es wär nicht menschlich, so bescheiden zu sein.. Eine unglaubliche Neugier und den Drive, alles auszuprobieren, ist doch in uns fest eingebaut.
grüsse, barbara
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