Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : missionierende Atheisten
barbara seiler
13.06.2009, 21:02
... ganz was neues - und erinnert im Tonfall extrem an die Missionierung fundamentalistischer/evangelikaler Christen. Inklusive herzerweichender Rührseligkeit:
http://religionsfrei.wordpress.com/2009/06/13/fur-eine-religionsfreie-welt-das-atheistische-coming-out-nimmt-zu/
irgendwie scheinen sich die religiösen Fronten in letzter Zeit zu polarisieren und verhärten.:nag:
grüsse, barbara
R.Daneel
14.06.2009, 21:02
Der Bus war ja heute in München :eek: und ich habs verpasst :mad:
Diese Fanatiker(???) stehen mir jedenfalls näher als die christlichen Gruppen, die in der Fußgängerzone ihre Stände aufstellen.
Aber letztendlich ist es schon so: Die Fronten sind verhärtet. Es scheint keine Basis für eine Verständigung (mehr) zu geben, jede Seite kennt die der Anderen, alles läuft darauf hinaus, dass die Welt, in der wir leben, nach unterschiedlichen Grundvorstellungen interpretiert wird.
missionierende Atheisten
Ehrlich gesagt: Zeit wird's! :8I:
Grüßleins
R.
Roadrunnerfn
14.06.2009, 23:03
Es ist auch ein Glaube.
Es ist die Religion des Glaubens an die absolute Wahrheit der Materie.
Es ist der Glaube daran, dass es nichts gibt, um daran Glauben zu können.
Die Katze beisst sich in den Schwanz.
Am Ende landen wir wieder an jener Grenze, an der wir erkennen, dass unsere Wahrnehmung subjektiv ist.
Wenn wir so radikal denken wie fundamentalistische Gläubige oder wie diese "Hardcore" -Atheisten dann beleibt uns nichts als zu sehen, dass wir nichts haben, dem wir Glauben schenken dürfen.
Das stört mich an diesen Leuten so.
Sie glauben DA zu sein, aber sie sagen, dass es nichts glaubenswertes gibt.
Sie wettern gegen die Religionen und lassen Philosophische Betrachtungen aussenvor. Als obs die nicht gäbe.
Ich verstehe, warum: es würde unterstreichen, daß es sich bei der Aktion nicht um "atheistische Mission" handelt, sondern um einen Kreuzzug gegen die Kirche.
Der "Chef" dieser Gruppe war bei Wieland Backes im Nachtcafe, und er macht einen sehr engstirnigen und äusserst aggressiven Eindruck.
Mit anderen Worten: er war mir auf Anhieb unsympathisch.
Und alles, was er sagte, richtete sich nicht gegen Glauben, sondern gegen die Institution Kirche.
Nun bin ich gerade derjenige, der sagt, dass es dazu allen Anlass gibt.
Aber nicht so, nicht annonym, nicht unter falschem Namen und nicht getarnt als grosse Mission gegen Gottesglauben.
Diese menschen haben einfach noch nicht nachgedacht. Nein, vielleicht haben sie nachgedacht.
Aber nicht tief genug.
Sie haben ihren Gott nur noch nicht erkannt und nennen ihn nicht Gott.
Aber sie jagen genauso wie andere einer Wahrheit hinterher, die sie nicht fassen können.
Und weil ihr reinmaterielles Weltbild diesen EINEN aber grundlegenden Makel hat, entlädt sich ihr zum Hass aufgebauter Frust:
"Am Anfang war ein Urknall, das Universum entstand, es entstanden Raum und Zeit."
LOL
Wenn ich doch das einfach so glaube, dann kann ich doch auch beruhigt an was anderes Glauben, das wird auch kein grösseres Märchen.
Ich bin fest davon überzeugt, daß man im Sinne des Wortes deren Weltbild auch als Glauben, auch als Religion bezeichnen darf.
Und somit reihen sie sich nur in die unendliche Liste derer ein, die einen vergeblichen Glaubenskrieg führen.
Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Extreme nicht mag???....
:cool:
R.Daneel
15.06.2009, 00:16
Das kann nicht wahr sein.
Da folge ich von hier aus 3 Links:
-> http://religionsfrei.wordpress.com/2009/06/13/fur-eine-religionsfreie-welt-das-atheistische-coming-out-nimmt-zu/
-> http://religionsfrei.wordpress.com/2009/04/30/der-gottlose-bus-kommt-auch-in-deine-stadt/ ->
-> http://dieweltwieichsiesehe.wordpress.com/2009/05/01/juhu-der-gottlose-bus-kommt-auch-nach-munchen/
und finde: http://dieweltwieichsiesehe.wordpress.com/aktion-rettet-das-urselchen/
:tja:
Und da Frank inzwischen einen Beitrag fertig hatte:
Es ist auch ein Glaube.
Es ist die Religion des Glaubens an die absolute Wahrheit der Materie.
...
Die Katze beisst sich in den Schwanz.
:nick:
Wenn wir so radikal denken ... wie diese "Hardcore" -Atheisten dann beleibt uns nichts als zu sehen, dass wir nichts haben, dem wir Glauben schenken dürfen.
Ohne zu wissen, wie "radikal" Du das meinst, würden sie Dir hier sogar zustimmen :grins:
Das stört mich an diesen Leuten so.
Sie glauben DA zu sein, aber sie sagen, dass es nichts glaubenswertes gibt.
Ja. Unterschiedliche Grundvoraussetzungen. Aber immerhin m.E. leichter begründbare: Sie brauchen nur außen vor zu lassen, dass uns unsere Sinne die Unwahrheit sagen. Sie dürfen sogar anerkennen, dass unsere Sinne unzulänglinglich sind und uns nicht die Vole Wahrheit sagen - aber einen Teil der Wahrheit. Das reicht.
Mich stört nur das, was sie mit allen Religionen (zumindest allen die ich kenne) gemeinsam haben: Der absolute Wahrheitsanspruch.
Sie wettern gegen die Religionen und lassen Philosophische Betrachtungen aussenvor. Als obs die nicht gäbe.
Die gehören zu dem, was nicht durch wissenschaftliche Methoden nachvollziehbar bzw. belegbar ist.
Ich verstehe, warum: es würde unterstreichen, daß es sich bei der Aktion nicht um "atheistische Mission" handelt, sondern um einen Kreuzzug gegen die Kirche.
...
Und alles, was er sagte, richtete sich nicht gegen Glauben, sondern gegen die Institution Kirche.
Kann man dass denn trennen - gegen jede Religion sein, ohne gegen alle Kirchen zu sein? Ich glaube nicht, denn es gibt keine Religion ohne Kirche. Vom Atheismus vielleicht abgesehen... vielleicht! :grins:
Diese menschen haben einfach noch nicht nachgedacht. Nein, vielleicht haben sie nachgedacht.
Aber nicht tief genug.
Sie haben nachgedacht. Ziemlich gründlich. Nicht nur über ihr Weltbild, das atheistische, sondern auch über die Religionen. Ich hab mich eine Zeitlang in ihren Kreisen bewegt...
Sie haben ihren Gott nur noch nicht erkannt und nennen ihn nicht Gott.
Aber sie jagen genauso wie andere einer Wahrheit hinterher, die sie nicht fassen können.
Das ist höchstens zu einem kleinen Teil zutreffend, die Atheisten sind sich durchaus bewusst, dass ihr Wissen Grenzen hat und sogar dessen, dass es Fragen gibt, von denen heute schon bekannt ist, dass die Atheisten sie niemals werden beantworten können. Und ja, das erzeugt Frust. Der Hass (den gibt es auch) kommt woanders her.
Und weil ihr reinmaterielles Weltbild diesen EINEN aber grundlegenden Makel hat, entlädt sich ihr zum Hass aufgebauter Frust:
"Am Anfang war ein Urknall, das Universum entstand, es entstanden Raum und Zeit."
LOL
Wenn ich doch das einfach so glaube, dann kann ich doch auch beruhigt an was anderes Glauben, das wird auch kein grösseres Märchen.
Da gibt es schon einen Unterschied: Die Urknalltheorie passt (noch) zu allen technisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Menschheit bislang entdeckt hat. Irgendwelche anderen Erklärungen abgesehen von "Gott hatt den Urknall gemacht" nicht.
Ich bin fest davon überzeugt, daß man im Sinne des Wortes deren Weltbild auch als Glauben, auch als Religion bezeichnen darf.
Und somit reihen sie sich nur in die unendliche Liste derer ein, die einen vergeblichen Glaubenskrieg führen.
Schon irgendwie - wenn auch haupsächlich aus 2 Gründen:
1. Dem Mann(Atheisten) auf der Straße bleibt nichts anderes übrig, als den Wissenschaftlern zu glauben, da er weder praktisch noch theoretisch imstande ist, ihre Erkenntnisse zu überprüfen, und
2. Wissenschaftler irren gelegentlich, weshalb das gesamte rein auf (rein) wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende (mithin atheistische) Weltbild nur unter dem Vorbehalt "nach dem derzeitigen Stande des Irrtums" gilt - was gelegentlich auch mal vergessen/ignoriert wird.
Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Extreme nicht mag???....
:cool:
Findest Du das nicht etwas, äh, extrem? :scheinhlg:
Liebe Grüße
R.
barbara seiler
15.06.2009, 08:06
Hi zusammen
Diese Fanatiker(???) stehen mir jedenfalls näher als die christlichen Gruppen, die in der Fußgängerzone ihre Stände aufstellen.
Hi R.
ich wär ja nur mal allzu gern dabei, wenn Atheisten und zB die Zeugen Jehovas oder andere christliche Gruppen mal zufälligerweise ihre Infostände gleich nebeneinander aufbauen würden... :D
Ich bin fest davon überzeugt, daß man im Sinne des Wortes deren Weltbild auch als Glauben, auch als Religion bezeichnen darf.
Und somit reihen sie sich nur in die unendliche Liste derer ein, die einen vergeblichen Glaubenskrieg führen.
Hi Frank
ich glaube, mit einem solchen Votum würdest du dich aber doch bei einigen Atheisten reichlich unbeliebt machen...;) doch ich stimme dir grundsätzlich zu.
Sie dürfen sogar anerkennen, dass unsere Sinne unzulänglinglich sind und uns nicht die Vole Wahrheit sagen - aber einen Teil der Wahrheit. Das reicht.
Hi R.
Was ich nicht verstehen kann: dass nicht wenige Atheisten sich für jene Fragen, die sich nicht im Rahmen von Naturwissenschaft beantworten lassen, schlicht nicht interessieren oder sich auch mit sehr banalen Erklärungen zufrieden geben. Zum Beispiel mit der Haltung, Bewusstsein werde (irgendwie, irgendwo) durch das Gehirn erzeugt.
Oder wenn es um Out-of-Body-Erfahrungen geht, Nahtoderfahrungen und ähnliche Dinge, da wird auch irgendwie angenommen, es handle sich um Halluzinationen, oder es wird schlicht geleugnet, dass es solche Dinge gibt.
Mich stört nur das, was sie mit allen Religionen (zumindest allen die ich kenne) gemeinsam haben: Der absolute Wahrheitsanspruch.
Ich sehe eher Berichte von Leuten, die von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Absoluten berichten. Das Ding mit dem "sei still und glaube, verstehen brauchst du nicht" scheint mir aber ziemlich passé zu sein, zumindest in Europa und den grossen Kirchen.
Kann man dass denn trennen - gegen jede Religion sein, ohne gegen alle Kirchen zu sein? Ich glaube nicht, denn es gibt keine Religion ohne Kirche.
Shintoismus, schamanistische/animistische Richtungen kommen durchaus ohne Kirche aus. EBenso moderne Strömungen, zB Neuheiden, die sehr individuell sind und jeder quasi seine eigene Kirche ist. *g*
Da gibt es schon einen Unterschied: Die Urknalltheorie passt (noch) zu allen technisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Menschheit bislang entdeckt hat. Irgendwelche anderen Erklärungen abgesehen von "Gott hatt den Urknall gemacht" nicht.
Drum ist wohl auch der Vatikan ein Anhänger von Urknall- und Evolutionstheorie. In der Weihnachtsmesse in St. Gallen wurde nun schon in zwei aufeinander folgenden Jahren Wert darauf gelegt.
Erklärungen, die nur das Physische betreffen, sind allerdings "kleiner" als zB die Schöpfungsgeschichte, deren Hauptfrage eher ist: was ist ein Mensch, wozu sind wir hier, was ist der Sinn der Sache?
Ganz seltsam find ich da die Kreationisten, die versuchen, die Bibel als naturwissenschaftliches Buch zu lesen - was sie bestimmt nicht ist.
1. Dem Mann(Atheisten) auf der Straße bleibt nichts anderes übrig, als den Wissenschaftlern zu glauben, da er weder praktisch noch theoretisch imstande ist, ihre Erkenntnisse zu überprüfen, und
da haben's die Religiösen doch einfacher - denn jeder kann beten, meditieren, die vorgeschlagenen Übungen machen und beobachten, ob sich was verändert. Was Wissenschaft betrifft, das stimmt, ich hab keinen Teilchenbeschleuniger im Keller und kein biologisches Labor in der Küche, da wird's schwieriger...
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
15.06.2009, 10:59
Hi Barbara, Hi Daneel,
es ist wieder mal, wie so oft, auch eine Frage der individuell interpretierten Definitionen.
Manche Begriffe bekommen sogar erst bei näherem Hinsehen eine Doppeldeutigkeit oder Mehrschichtigkeit.
"Kirche" ist das Gebäude, einerseits massiv aus Stein, andererseits als gesellschaftliches Konstrukt.
"Kirche" ist aber auch das, was materiell greifbar ist und bildlich für alles steht, woran jemand glaubt.
Somit ist die Aussage:
Es gibt keine Religion ohne Kirche, keine Kirche ohne Religion, grundsätzlich richtig.
Nur, es hat nicht immer was mit bewusster Gottesanbetung zu tun!
So kann eine Wellness-Oase für einen gestressten Menschen ein Tempel sein, sein Glaube, seine Religion ist es, den Körper dort hinzugeben und die Seele baumeln zu lassen, das Gebet ist ein erholsam-gedöster Schlaf während einer Massage.
Der Mopped-Fan geht in seinem Motorrad-Hobby auf. Sein Gebet ist das befreite Sein "on the road", sein Tempel ist die Strasse.
Die Atheisten bauen ihren Zweifel am Ungreifbaren auf das Greifbare. Ihr Tempel ist die Universität, ihre Religion ist die Naturwissenschaft, ihre Priester sind die Forscher und Professoren.
Ihren Aussagen folgen sie, ihren Worten glauben sie.
Es gibt für mich zwei grundsätzlich problematische Dinge bei dieser Ansicht, die MICH am Atheismus per se zweifeln lassen:
1.) Die Naturwissenschaft fusst ausschliesslich auf der Argumentation von Kausalketten. Der Ursprung, der Urknall jedoch "wird" einfach nur.
Naturwissenschaft, die Basis des Atheismus, beschreibt "nur" ein System. Das System der Materie. Das System von den 4 Dimensionen, die Raum und Zeit bilden. Die Basis des Atheismus ist also eine Inkausalität.
UND: die SpitzenPhysiker der Welt denken LÄNGST viel weiter, weit über das herkömmliche Materiebild hinaus.
2.) Die Naturwissenschaft verändert ihre Axiome von Zeit zu Zeit vollständig. Wir meinen zwischenzeitlich zu wissen, wie ein Atom aussieht, oder dass sich die Sonne NICHT um die Erde dreht......
Philosophie und Glaube jedoch wandern seit Jahrtausenden auf dem Pfad: "es muss noch mehr geben..." (um es mal ganz allg. auszudrücken).
Was Kirchen und Religionen daraus gemacht haben, ihre Fehler, ihre unterschiedlichen Ansichten und Interpretationen von Glauben und Wahrheit:
DIE stehen auf einem ganz anderen Blatt.
Und DAS ist der Grund, warum es bei der Atheisten-Mission NICHT um Unglauben geht, sondern um einen Kreuzzug gegen die Kirche handelt.
Wie gesagt, ich hab da GAR nix gegen.....es kann nur guttun, die Sache etwas aufzumischen, sonst brennt der Bodensatz an....
Aber es ist "camouflage"..es ist unter falschem Namen....
Grüssle
Frank
Roadrunnerfn
15.06.2009, 11:23
hm..noch tiefer:
Die Atheisten haben das Problem, daß sie mit der Argumentation, die innerhalb ihres kausalen Systems gilt, versuchen, dessen Wahrheit zu begründen.
Dabei können sie NUR dessen WIRKLICHKEIT beschreiben.
Ihre Kausalkette endet dort, wo Wahrheit zum Glauben wird.
Sie sehen, daß diese ur-gründliche Wahrheit ausserhalb ihres Systems liegt.
Sie beschreiben dies sogar.
Sie missachten, daß Ihre Wahrheit nur wahr zu sein scheint--und damit zur Wahrscheinlichkeit wird, und nicht zur Absolution.
Sie verneinen die Anschauung, daß Information grundsätzlicher, "wahrer" ist als Materie, sie misachten zB die neuen Erkenntnisse Ihrer Heilsverkünder, den Physikern, daß Information die Basis ist, aus der Materie WIRD!!!!
Sie misachten die Gefahr, durch das "Erdenken" einer Kausalkette bis hin zum Urknall nur eines zu tun:
Die materiellen Belege zu SCHAFFEN, die diesen Pfad beschreiben.
Indem sie mit ihrem Bewusstsein aus einer allumfassenden Wahrheit, einer allumfassenden Information das abgreifen, was "Welt" sein lässt.
In dieser für den menschlichen Kopf annähernd unerdenklichen Wahrheit eine Religion zu suchen ist mE natürlicher, emotional wahrer als es zu verleugnen.
Eine gottlose, "ungläubige" Wahrheit aus dieser Situation zu schaffen scheint mir genauso unrichtig zu sein, wie eine Religion, die Figürchen anbetet oder Psalmen herunterleiert.
Aber eines haben die Religionen der "Ungläubigkeit" voraus:
Wenn (und sei es durch "Ritualisierung") die Gläubigen in Demut und Meditation in sich das finden, was wir "Seele" nennen, dann betreten sie jene Welt AUSSERHALB des materiellen Systems.
Sie überschreiten genau DIE Grenze, die dem Atheisten IMMER gezogen sein wird! Er MUSS innerhalb bleiben, OBWOHL er sieht, dass es ein "Ausserhalb" gibt.
MIR persönlich geht es nun gar nicht darum, die Kirchen in ihrem Tun zu verteidigen, ich tu mir auch immer noch schwer mit dem Begriff "Gott".
Darum zitiere ich gerne unseren Forenheiligen Herrn Hawkins und nenne es GOTT.
Was Religionen als Bild anbeten, sind Götter. Ihr Vater ist ein Gott.
Die Wahrheit jedoch ist GOTT.
Ich habe gelernt, dieses Wort NUR als Begriff für eine Urkraft zu benutzen.
Wenn es den Atheisten besser passt, kann ich ohne inhaltliche Einschränkung meinen Begriff "GOTT" jederzeit durch "Urkraft" ersetzen.
An dieser Stelle bestehe ich auf die Verwendung des Wortes "Kraft", weil "Macht" mit Willen, mit Ego beschlagen ist.
GOTT, die Urkraft, IST nur, sie WILL nichts.
Wie gesagt, wenn aus dieser Spiritualität heraus erwächst, dass wir vom heiligen Geist erfüllt zum Schwert greifen und andere aufs Hirn hauen, dann ist das sicherlich noch dümmer, als wenn ein Atheist friedlich bleibt und nur vor einem Feuer sitzt und sagt, es wäre nicht warm.....
:D
Grüssle
Frank
Sie überschreiten genau DIE Grenze, die dem Atheisten IMMER gezogen sein wird! Er MUSS innerhalb bleiben, OBWOHL er sieht, dass es ein "Ausserhalb" gibt.
Hi Frank,
Ist das so? Wenn sie sehen würden, dass es ein "Ausserhalb" gibt, gäbe es keine Möglichkeit mehr, dieses zu verleugnen. Vielleicht als Idee vertretbar, und Wahrheit verkaufbar für den, der es nicht sieht an die, die nichts sehen. Aber unmöglich zu verleugnen, für den, der es gesehen hat.
LG - Theo
Roadrunnerfn
15.06.2009, 16:34
Hi Theo,
Ist das so?
keine Ahnung, lass es mich so formulieren: so stellt es sich für mich unter Berücksichtigung aller meiner persönlichen Erkenntnisse dar.
Wenn sie sehen würden, dass es ein "Ausserhalb" gibt, gäbe es keine Möglichkeit mehr, dieses zu verleugnen.
Doch, die gibt es! Die gibt es immer!
Man kann stets etwas anderes behaupten, als man sieht.
Und wenn die Mehrzahl der Menschen oder diejenigen Menschen mit viel Einfluss diese Diskrepanz erkennen und benennen, dann wird etwas gemeinhin als "falsch" bezeichnet.
Vielleicht als Idee vertretbar, und Wahrheit verkaufbar für den, der es nicht sieht an die, die nichts sehen. Aber unmöglich zu verleugnen, für den, der es gesehen hat.
Genau hier liegt das Problem.
Die "Macher" sehen etwas und verschweigen es. Sie konzentrieren Ihre Argumentation auf die Bereiche, die eingängig sind und leicht verstanden werden.
Im Ergebnis folgt ihnen eine Schafherde, die alles frisst, was man ihnen vorwirft.
Paradoxa werden übergangen oder überspielt.
Blumige Vorträge überdecken die Inhalte, das Ziel verändert sich von der Wahrheit hin zum Erfolg möglichst vieler Anhänger...
...merkt Ihr was?
Ich rede nicht nur von Atheisten, das was ich hier sage, trifft auf viele Religionen genauso zu.
Warum aber bin ich der Meinung, daß Atheisten über die Grenze sehen und dennoch sagen, jenseits gibt es nichts?
Nun, vordergründig liegt es an dem Argument, daß wir HIER sind, und nicht woanders. HIER schlagen wir uns den Zeh an und HIER essen wir. HIER ist unser Bewusstsein (meinen wir).
Das fällt leicht. Das ist eingänglich, das klingt logisch.
Logisch deshalb, weil die Kausalketten verlinkt sind bis zum bitteren Ende:
dem Urknall.
Es ist nicht nur so, daß die Menschen gemeinhin glauben, was Wissenschaftler sagen (GLAUBEN!!!! NICHT WISSEN!!!), sondern an diesem Punkt GLAUBEN sie einfach, daß die Welt einfach so geworden ist.
BUMM! Und das Universum war da!
Das ist ein abruptes Ende der Kausalkette.
Diese nämlich hat einen gewaltigen Haken:
Kausalität setzt eine Motivation im weitesten Sinne voraus.
Gottesgläubige Wissenschaftler setzen diese Motivation dem Urknall voraus:
Gott hat die Welt erschaffen!
willentlich!
NICHTS deutet darauf hin, AUSSER der unumgänglichen Tatsache, daß wir diese Erklärung brauchen, weil wir sonst ziemlich auf dem Schlauch ständen.
Wenn wir alles mit "warum" und "woher" begründen, braucheen wir dafür jemanden, der WILLEN ins Spiel bringt. Einen Impuls, einen Startschuss.
Dazu braucht es "Etwas" VOR dem Urknall.
Leider ist das für ALLE Menschen unbeschreiblich, und so bleibt selbst den Atheisten nichts übrig, als daran zu glauben, dass es einen Urknall und einen Auslöser dafür gab.
DAS sehen auch Atheisten. Es gibt, es MUSS etwas "jenseits" geben, das "Grund" für die kausale Welt ist.
Das abzustreiten und zu sagen: "nein, da war nichts. es hat bumm gemacht und alles war da......." nun.....das klingt für mich wenig überzeugend aus dem Munde von Menschen, die für alles eine greifbare Erklärung brauchen.
Dabei sind sie damit näher an der Wahrheit, als ihnen bewusst ist:
Es ist unmöglich, dass eine Urkraft kausal ist.
Sie ist einfach nur, und es könnte wahrhaftig "einfach bumm gemacht" haben.
Aber: aus dem Nichts? ---- ?????
Klingt es nicht plausibler, dass materielles Entstehen eher aus dem "ALLES" an Information kommt denn aus dem NICHTS?????
Darf ich mir erlauben, dieses für meinen Kopf nicht erfassbare, unvorstellbare ALLES GOTT zu nennen?
Nur so als Ausdruck dessen, dass es für mich als Mensch so unfassbar, so unendlich ist.
Raum und Zeitlos KANN ich nicht denken.
Wenn ich mir nun vorstelle, dass die klügsten Physiker sagen:
"Information ist das einzige im Universum, das nicht zerstört werden kann (womit sie sich ganz nah am Gottesbegriff bewegen), dann denke ich einfach, daß Atheisten in dieser extremen Form nicht ganz auf dem Laufenden sind.
Denn die Wissenschaft, die deren Basis bildet, ist erheblich weiter als sie und GLAUBT an deutlich mehr.
:)
Grüssle
Frank
Hallo Frank,
das ist also so eine Art "Verschwörungstheorie", oder?
Nur mit welchem Zweck? Du sagtest, dass Ziel ist eine große Anhängerschaft. Das kann ich nachvollziehen.
Aber wenn jemand "hinter die Wand" geschaut hat, ist ihm das egal. Dann hat er kein Interesse an einer großen Anhängerschaft mehr. Solange er aber noch "davor steht" ist das wohl eine Motivation.
Was den Anfang all unseres Daseins angeht und den Zusammenhang zwischen Raum und Zeit und dem was Du GOTT (beliebig) nennst, darüber haben wir ja schon mal geredet. Die Theorie, dass dieses GOTT nicht der Bindung an Zeit und Raum unterliegt wie wir und somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Wahrheit EINS sein kann, sollte doch dann aber auch für einen logisch denkenden Menschen verständlich sein, oder?
Schlussfolgernd aus diesem Konstrukt ergibt sich also, dass vor dem „Urknall“ sowohl ALLES als auch NICHTS gewesen sein muss, denn es gab ja dann kein „vor“. Richtig?
Allerdings ist das wohl schwer zu vermitteln…:gocrazy:
Liebe Grüße - Theo
P.S.: was für nette Smileys... da weiss man ja gar nicht mehr, was man nehmen soll... :gr_Love:
Roadrunnerfn
15.06.2009, 18:29
ich bin immer wieder platt, mit welcher Gelassenheit Du solche -für die eigene Weltanschauung evtl. umstürzende- Aussagen entgegennimmst und begreifst!
Ja, genau darum geht es!
Es geht darum, daß solche extremen "Ausritte" eigentlich immer nur Aktionen von Menschen sind, die
entweder verblendet einem Guru, einem Glauben folgen
oder verblendet selbst den Guru spielen
oder genau wissen, was sie tun. DANN ists eine Verschwörungstheorie.
Speziell bezgl. der Kath. Kirche erlaube ich mir die Behauptung, daß in den Kellern des Vatikan ein Wissen gehortet wird, das nur Scheibchenweise an die Welt abgegeben wird. So wie es nun mal Not tut, weil wir eh selbst drauf gekommen sind.....
Das liegt aber nicht an der katholischen Konfession, sondern an der Historie. Die kath. Kirche hatte in entscheidenden Jahrhunderten der Geschichte eine uneingeschränkte Macht und quasi die Vollkontrolle über das Geschriebene.
(Der Name der Rose ist die "kleine" Verschwörungstheorie dazu....)
Es ist, wie Du richtig bemerkst:
Es ist fraglich, ob unser KOPF in der Lage ist, einen formlosen, nichtkausalen, reinen, allesumfassenden Pool an Information zu akzeptieren.
Ein "ALLES IST" als Grundlage für das, was daraus WIRD.
Als Grundlage unseres irdischen Daseins.
Das haben viele noch nicht vertstanden, das Descartes Aussage
"ich denke, also bin ich" nicht eine Entschuldigung dafür ist, dass man noch keine Erklärung fürs Dasein gefunden hat, sondern eine AUSSAGE, eine Feststellung:
Ich denke, DESHALB bin ich.
SEIN durch denken. Materie WIRD durch eine Idee aus Information.
Materie nicht als Grundlage, sondern als Ergebnis! Als Manifestation!
Und: Raum und Zeit sind Teil der Materie-Welt. Nur die drei Raumdimensionen und die Zeit erlauben Materie, so zu sein, wie sie sich darstellt. Und damit bleibt keine Zeit, kein "Vor", vor dem Urknall.
Die Frage ist, glauben wir an ein Werden aus dem NICHTS oder glauben wir an ein Werden aus dem ALLES......
Darum bin ich mir SEHR sicher, das es KEINEN personifizierten Gott gibt, sondern dass GOTT (ich finde ja Dein "dieses GOTT" sehr putzig, weils unterstreicht, was ich meine) ÜBERALL ist.
GOTT ist der Grund der Gründe, ist das ALLES, das ALL, der URSPRUNG.
GOTT ist das, was wir als Menschen werden NIE erklären können.
Wir können nur GLAUBEN und im GLAUBEN Wahrheit erfahren.
Wir können nur wahrnehmen, was wir denken, und können sehen, dass alles Denkbare mit dem ersten Gedanken eine erste Stufe zur Welt-Existenz beschreitet.
MEHR ist uns nicht gegönnt.
Also: WARUM SOLLEN WIR NICHT GLAUBEN?
Wäre es nicht ein Verbrechen an der Menschheit, wenn sie -ungeachtet ob wahr oder nicht- im Glauben ihren Frieden finden könnte und es nicht nutzt?!
Bitte das jetzt nicht mit Kirche verwechseln...jenes sind Kriegstreiber.
Warum zB sollte ich nicht glauben, daß uns die Vielzahl dieser Smilies geschenkt wurde?
Wieviele sind noch denkbar? Millionen!
Milliarden.
Nein?--Doch! zB jedem Menschen einen Smilie!
Schon die Welt der Smilies ist unendlich! Wie gross ist dann Unendlich im Quadrat???
:D:D:D
:alledrueck:
DEM gehört der Friedensnobelpreis (ausser, wenn einer eine Rippenprellung hätte...oder ein anderer Blähungen...)
barbara seiler
15.06.2009, 20:56
Ist das so? Wenn sie sehen würden, dass es ein "Ausserhalb" gibt, gäbe es keine Möglichkeit mehr, dieses zu verleugnen. Vielleicht als Idee vertretbar, und Wahrheit verkaufbar für den, der es nicht sieht an die, die nichts sehen. Aber unmöglich zu verleugnen, für den, der es gesehen hat.
Hallo Theo
das hängt wohl von der Definition von "sehen" ab. Es ist durchaus nicht selten, dass Leute etwas sehen - und es gleich danach verdrängen, weil es zu unwahrscheinlich oder zu bedrohlich oder zu sehr im Gegensatz zum Gewohnten scheint. So à la "wenn ich die Augen zumachen, dann geht es weg und kann mich auch nicht mehr sehen."
Und auch wenn das Gesehene noch "da" ist, ist eine jahrelange Leugnung nicht auszuschliessen. David Hawkins hat sowas erlebt - der war auch lange ein überzeugter Atheist. Und ich hab schon öfters gehört und erlebt, dass die glühendsten Atheisten oft jene sind, die etwas "gesehen" haben, es aber um keinen Preis anerkennen wollen, sondern alle möglichen und unmöglichen Dinge versuchen, es irgendwie "normal" oder "rational" zu erklären.
Ich glaube allerdings durchaus, dass die Leugnung irgendwann, früher oder später, nicht aufrecht erhalten werden kann. Manchmal sehr viel später...
grüsse, barbara
(PS - und, hast du nun begonnen, die Bibel zu lesen?:spannend: )
Hallo Frank,
gehst Du nicht zu weit, wenn du die Kirche in Ihrer Gesamtheit als Kriegstreiber denunzierst? Ich denke, es gibt auch dort –wie überall?!- Menschen, die durchaus friedlich und aufgeweckt sind.
Aber letztendlich ist die Kirche auch nur ein Unternehmen; nur verkauft es anstelle von Brötchen oder Flachblech eben Glauben und Erlösung (oder Erleuchtung…). Und ein Unternehmen dieser gigantischen Größenordnung hat sicher auch Eigeninteressen, die sich unserem Verständnis entziehen.
Die Kirche hat vielen Menschen viel Gutes getan und vielen Menschen viel Schlechtes. Die Idee „Kirche“ ist mE nicht schlecht, nur die Ausführung ist miserabel…
ich bin immer wieder platt, mit welcher Gelassenheit Du solche -für die eigene Weltanschauung evtl. umstürzende- Aussagen entgegennimmst und begreifst!
Du hast mitbekommen, dass das noch nicht lange so ist…
Und: Raum und Zeit sind Teil der Materie-Welt. Nur die drei Raumdimensionen und die Zeit erlauben Materie, so zu sein, wie sie sich darstellt. Und damit bleibt keine Zeit, kein "Vor", vor dem Urknall.
Die Frage ist, glauben wir an ein Werden aus dem NICHTS oder glauben wir an ein Werden aus dem ALLES......
Darum bin ich mir SEHR sicher, das es KEINEN personifizierten Gott gibt, sondern dass GOTT (ich finde ja Dein "dieses GOTT" sehr putzig, weils unterstreicht, was ich meine) ÜBERALL ist.
Da kann ich nicht vollständig zustimmen.
Ist es so, dass Zeit und Materie sich allein in unseren 4 Dimensionen so darstellen, wie sie sich darstellen? Ich schlage vor: Sie stellen sich FÜR UNS aus diesem Grund genau so dar, wie sich darstellen.
Aus einem anderen Blickwinkel (z.B. einer anderen, weiteren Dimension) stellen sie sich vielleicht anders dar, aber das bedeutet nicht, dass sie deswegen weniger „wirklich“ sind, sie unterliegen eben nur anderen Bedingungen. Als Beispiel die Zeit: ist sie hier bei uns linear, kann sie dort dann durchaus nicht-linear sein.
Die Existenz unserer vier Dimensionen an sich aufgrund des Nicht-Begreifens als Nichtexistent zu vermuten finde ich gewagt. Dass Information / Wahrnehmung Materie beeinflussen kann, ist in der Quantenphysik ja wohl Tatsache. Daraus jedoch zu schließen, dass Materie und oder Zeit aus Information entsteht, kann ich nicht nachvollziehen.
Schon die Welt der Smilies ist unendlich! Wie gross ist dann Unendlich im Quadrat???
Das kann ich Dir sagen: Die Unendlichkeit im Quadrat ist genauso groß wie die Wurzel aus Nichts.
:durchdreh:
LG - Theo
PS: Barbara, nee, leider noch nicht, aber sobald ich meine aktuelle Lektüre beendet habe, geht's los
:kaetzchen: (dieses Smiley hat überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Geschriebenen, aber ich find's irgendwie süss ... grins...)
Roadrunnerfn
15.06.2009, 22:48
Hi Theo,
keine Frage. Ich möchte da nicht falsch verstanden werden:
Kirche hat gute und schlechte Seiten.
Sie hatte schon schlechtere Seiten als heute, und man muss anerkennen, dass unter der Schirmherrschaft der Kirche viel "gutes" getan wird.
Es ist dies ein Thema für sich, mein Vorwurf an die Kirche sieht anders aus als der einiger anderer. Was mir vor allem aber wichtig ist ist der Ansatz der Versöhnung: ich habe begonnen, die "Kirche" in ihrer Bedeutung neu zu betrachten. Versöhnung würde mir viel leichter fallen, wenn Kirche mehr das Gebäude aus sozialem Gefüge wäre UND das Gebäude aus Stein, wo man sich trifft..oder wo man für sich ist.
Der Verwaltungsfischkopf, das Unternehmen Kirche, Konfessionsstreitigkeiten und der Vergleich von Gottesbildern dagegen wird mir immer mehr zuwider. :scheinhlg:
Bezüglich der physikalischen Ansichten habe ich AUCH ein Problem.
Ich bin ein simpler Mechaniker, und mein Horizont ist beschränkt.:hacken:
Darum bleibe ich immer so erstaunt hängen, wenn ich die für mich so halbgedachten Erkenntnisse höre.
Wenn Menschen eine neue, extreme Erkenntnis wiedergeben und noch bevor sie mit der Wiedergabe fertig sind, alle erdenklichen Handbremsen dazu anziehen. Als ob sie nicht gehört hätten was sie gesagt haben.:lalala:
Ich neige zum Abrutschen in extreme Auslegungen von Aussagen, weil Aussagen mE ihren Wahrheitsgehalt im Extremen beweisen können.
Für die Praxis, fürs LEBEN mag ich Extreme gar nicht.
Betrachten wir die Quantentheorie. Es wird gesagt, daß die Details dieser Theorie das Leben im Makrokosmos nicht beeinflusst.
Eine Blume sei rot, ob die Quantenpolarität eines Atom nun so oder so sei.
Das ist so eine Aussage, an der ich hängen bleibe.
Wenn die Quantentheorie stimmt, dann ist sie dafür verantwortlich, ob und wie ich die Blume sehe. Mehr noch, meine Betrachtung selbst legt gar die Form, die Farbe, ja, die Existenz der Blume fest.:mitrose:
Sie stellt sogar die physikalische Betrachtung als solche in Frage. Um ihr gerecht werden zu können müssen wir uns zum körperlosen Wahrnehmungspunkt degradieren. Bewusstsein.
Wenn die Quantentheorie stimmt, beinhaltet sie elektrische Polaritäten (als Wechselwirkungen), die raum- und zeitlos reagieren.
ich kann vor diesem Hintergrund nicht anders, als die absolute Wahrheit der 4 Dimensionen unserer materiellen Welt in Frage stellen.
Es bleibt mir nichts übrig, als sie als relativ anzusehen.:holmes:
Ich kann auch die Zeit nicht von den Raumdimensionen trennen, um sie von woanders zu betrachten:
Es ist ein System, ein abhängiges System. Nichts weist darauf hin, dass Zeit irgendwoanders gebraucht wird. Im Gegenteil sieht es so aus, als ob wir sie für alle nicht-raumbehafteten Betrachtungen besser weglassen.
Wenn die Physik selbst Formeln und Beweise führt, in welchen die Zeit "0" ist, dann scheinen wir sie nicht zu benötigen.
Dazu nochmals die Wechselwirkung von Quantenpolaritäten:
Es klingt paradox, Raum und Zeit voneinander abhängig zu machen und dann zu behaupten, dass diese Wirkung jede Entfernung überwindet, und das in "0"-Zeit.
Aber das ist ja der Witz.
Wenn durch eine "0"-Zeit die Raumbetrachtung unendlich gross wird, dann haben wir 2 Dinge damit erreicht:
-die zwingende Abhängigkeit von Raum und Zeit (man beachte: im unendlichen Raum ist ein endlicher Abstand unendlich unwahrscheinlich)
-die Erkenntnis, daß unter solchen Bedingungen ein Raum-Zeit-System obsolet wird.
Raum braucht Zeit, weil jede Betrachtung im Raum Zeit braucht. Wollen wir einer räumlichen Ausdehnung folgen, sind wir auf die Existenz eines Zeitbegriffes angewiesen. Denn dieses "Folgen" ist eine Betrachtung, ein Vorgang.
Umgekehrt benötigt Zeit einen Raum, in den sie sich hineinausdehnen kann.
Ohne Raumdimensionen haben wir nur einen Punkt. Ein in sich gefangenes System, das keine Betrachtung zulässt, weil dazu wiederum Raum dasein müsste, um irgendwohin zu betrachten zum Punkt hin.
Wenn es dieses zum-Punkt-hin aber nicht gibt, dann löst sich auch der Zeitbegriff auf.
Information wird als raum- und zeitlos betrachtet.
Es wird als möglich angesehen, daß mittels Betrachtung von Information sich ein Raum-Zeit-System öffnen kann. Der Unterschied liegt wohl darin, daß die Betrachtung von Information ein rein virtueller Begriff ist, während die Betrachtung von zeit- und raumabhängigen "Dingen" bereits ein raum-zeit-System bedingen.
Die Idee ist, daß unter der Maßgabe lückenloser Information alle Materie jederzeit und überall rekonstruiert werden kann.
Das könnte man nun als Atom- und Molkülpuzzle betreiben.
Das brauchen wir aber nicht, weil die Quantentheorie uns ein Werkzeug an die Hand gibt, mit welchem Materie dort IST, wo sie betrachtet wird.
Raum-Zeit-Systeme setzen sich also dem Verdacht aus, als Matrix für Materie erst dann zu WERDEN, wenn eine entsprechende Betrachtung der zugehörigen Information es erfordert.
Weil aber ein materieller Betrachter :mitlupe:bereits eine Raum-Zeit-Matrix verwenden MUSS, fällt dies als "Startschuss" weg.
Wir benötigen ein Denkmodell, das ohne Zeit, ohne Raum durch bewusste Betrachtung ein Raum-Zeit-Unversum aufstösst.
Und das lässt nun wirklich Raum für ALLES.
Naturwissenschaftler haben dazu den Urknall erfunden, Gläubige haben Gott erfunden.
Das ist irgendwie alles recht verworren, der rote Faden dazu scheint nur in meinem Kopf zu existieren.
Hirnkrämpfe sind es, im Grunde.
Vielleicht ist es für mein Gehirn, meinen Verstand die letzte Erkenntnis, daß auch diese letzte denkbare Erkenntnis nur eine Konstruktion eines materiellen Gehirns in einer materiellen Welt ist.
Aber auch auf diesem Wege löst sich alles auf.:flucht:
Es ist diese Schraubzwinge des Verstandes, die uns konfektioniert, die uns solche Krampf- und Kampfkonstrukte auferlegt.
Die physikalische Erkenntnis ist: Materie ist absolut,
die philosophische Erkenntnis ist, daß keine Wahrheit mit dem Verstand begriffen werden kann
die spirituelle Erkenntnis ist:
wir sind hier und fühlen, nehmen mit allen Sinnen wahr, leben.
:zukalt::sternchen::juhuu::eisessen::durchdreh::gr uebel::tja:
Und diese Worte sind es, die in diesem unendlichen Beitrag voller Hochmütigkeiten meine Spannung lösen, Frieden bringen.
Erlebte Wahrheit.
Leben IST Sinn.
Grüssle
Frank
(zum hundertsten mal: Danke Astrid, für diese Weisheit!):blumen:
Was Glück daß die Smilies dem ganzen die Ersnthaftigkeit nehmen, sonst würd ich noch anfangen, mir zu glauben.
R.Daneel
15.06.2009, 23:53
Hallo Leute,
das geht ja gut ab hier :2dhoch: :cool:
Naturwissenschaftler haben dazu den Urknall erfunden, Gläubige haben Gott erfunden.
ABER GENAU!! :handsch: (Und beide Seiten würden vermutlich ziemlich :mad: auf so einen Satz reagieren :grins:)
Was Glück daß die Smilies dem ganzen die Ersnthaftigkeit nehmen, sonst würd ich noch anfangen, mir zu glauben.
Dafür streust Du aber ganz nett interessante Gedanke aus :nicknick:
Liebe Grüße
R.
barbara seiler
16.06.2009, 08:12
Die Existenz unserer vier Dimensionen an sich aufgrund des Nicht-Begreifens als Nichtexistent zu vermuten finde ich gewagt.
Hi Theo
das erinnert mich an die Unterscheidung von "Existenz" und "Sein", die Leloup macht:
Existenz ist "das, was heraus-steht", von lateinisch ex-stare. Also das, was innerhalb einer Matrix eine Form hat und wahrgenommen werden kann. Zeit-Raum existiert in dem Sinne also sehr wohl, denn *er steht heraus* und kann wahrgenommen und beschrieben werden.
Das Sein ist "das, was ist" - es ist das Absolute, das Ungeschaffene, das, was ohne Ursache da ist. Raum-Zeit hat kein unabhängiges SEIN, sondern ist in das grössere SEIN eingebettet und von ihm abhängig... was in Indien zB als Maya (Illusion) bezeichnet wird. Oder in der Bibel mit der Figur des Satans angedeutet wird; eine Welt, in der Trennung, Zweifel, Irrtum existieren kann, auch wenn diese keine tiefere Wahrheit im SEIN haben.
:kaetzchen: (dieses Smiley hat überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Geschriebenen, aber ich find's irgendwie süss ... grins...)
ja, das find ich auch total süss... den hätte ich auch fast genommen, als ich den letzten Beitrag geschrieben habe. :D
grüsse, barbara
barbara seiler
16.06.2009, 08:23
Ich bin ein simpler Mechaniker, und mein Horizont ist beschränkt.:hacken:
Hi Frank
jedes Mal, wenn ich sowas lese, werd ich misstrauisch und denke: der hat's bestimmt faustdick hinter den Ohren!:megacool:
ich kann vor diesem Hintergrund nicht anders, als die absolute Wahrheit der 4 Dimensionen unserer materiellen Welt in Frage stellen.
Es bleibt mir nichts übrig, als sie als relativ anzusehen.:holmes:
Dem würde ich zustimmen. Siehe oben: Raum-Zeit hat Existenz, aber sie hat kein unabhängiges Sein.
und das in "0"-Zeit.
Mal eine ganz andere Assoziation: ich hab gelernt, wenn es nötig ist in der Meditation um "no-Time" zu bitten, um zumindest teilweise aus dem aktuellen Raum-Zeit-Gefüge auszutreten, und die Zeit zu dehnen (wenn ich grad den Zug erwischen muss) oder zu verkürzen (wenn eine lange Wartezeit ansteht).
Ich find's verblüffen, wie du die fast gleichen Begriffe entwickelst, die ich aus einem ganz andern Kontext kenne.
Raum-Zeit-Systeme setzen sich also dem Verdacht aus, als Matrix für Materie erst dann zu WERDEN, wenn eine entsprechende Betrachtung der zugehörigen Information es erfordert.
Was meines Wissens nach der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie so ziemlich entspricht.
Auch wenn die Kopenhagener Deutung aktuell von vielen nicht allzu sehr gemocht wird, weil sie den Begriff "Beobachter" und damit einen Hinweis auf Bewusstsein enthält.
Viele ziehen die "Dekohärenz-Theorie" vor, die besagt, dass Teilchen durch gegenseitige (ähm) Beobachtung - Interaktion von der Wellenform in die materielle Existenz treten - und wenn man dekohärieren sagt, kann man noch eher so tun, als hätte das mit Bewusstsein nichts zu tun, sondern sei so eine Art automatischer Vorgang.:p
Weil aber ein materieller Betrachter :mitlupe:bereits eine Raum-Zeit-Matrix verwenden MUSS, fällt dies als "Startschuss" weg.
ist denn das, was beobachtet, überhaupt materiell, oder nutzt das, was beobachtet, lediglich die Materie als Werkzeug? Mein "ICH BIN" scheint mir alles andere als materiell im Sinne von 3/4D zu sein...
Vielleicht ist es für mein Gehirn, meinen Verstand die letzte Erkenntnis, daß auch diese letzte denkbare Erkenntnis nur eine Konstruktion eines materiellen Gehirns in einer materiellen Welt ist.
naja, Gehirne können Chemikalien absondern, Nerven leiten elektrische Reize weiter... Sinn und Bedeutung kann ein Gehirn nicht erzeugen. Bewusstsein kann das. ;)
grüsse, barbara
Hallo Frank,
Das hast Du schön gesagt, es gibt nix, wo ich Dir widersprechen könnte. Das ist wieder eine sehr fruchtbare Diskussion für mich!
Ich kann auch die Zeit nicht von den Raumdimensionen trennen, um sie von woanders zu betrachten: Es ist ein System, ein abhängiges System. Nichts weist darauf hin, dass Zeit irgendwoanders gebraucht wird
Ich nehme diesen Satz mal als Beispiel. Die Aussage ist wohl absolut richtig. Und auch der Rest deiner Kausalkette. Auch der Ansatz, „Information“ gleichzusetzen mit dem, was ich als „dieses Gott“ bezeichnet habe passt perfekt.
Wir sind uns da einig.
Wir haben dem Ganzen also ein Konstrukt aufgezwungen, dass wir als 5-Dimensional betrachten können, wobei jede Dimension mit der anderen in Wechselwirkung steht.
In diesem Konstrukt hat sogar Gott Platz.
Erstaunlich.
Du sprichst von einem unendlichen Universum, und ich gehe davon aus, dass Du damit nicht nur das meinst, was wir als Sterne am Himmel sehen in seiner vielleicht unendlichen Ausdehnung. Deswegen muss ich Dir noch folgenden Denkanstoss geben, und jetzt wird’s wirklich krass:
Ist es somit nicht auch unendlich wahrscheinlich, dass auch die Zahl der Dimensionen unendlich ist?
Damit ergeben sich noch ganze andere Betrachtungsmöglichkeiten…:nullplan:
Aber lass uns erst mal versuchen zu begreifen, wie wir die „5.Dimension“ verstehen können, dass fällt mir schon schwer genug. Akzeptiert habe ich es, denn ich WEISS, was ich weiß. Aber es entzieht sich noch meinem Verständnis.
LG - Theo
barbara seiler
16.06.2009, 10:31
Aber lass uns erst mal versuchen zu begreifen, wie wir die „5.Dimension“ verstehen können, dass fällt mir schon schwer genug. Akzeptiert habe ich es, denn ich WEISS, was ich weiß. Aber es entzieht sich noch meinem Verständnis.
Hi Theo
Als 5. Dimension verstehe ich jene, in der zB Gedanken und Gefühle wohnen - wo diese auf 3/4D nicht fassbaren Gebilde einer physikalischen Beschreibung zugänglich sind.
Ich denke auch, dass es 5-dimensionale Realitäten sind, wenn man zB sagt "eine Aussage hat Gewicht" oder "dieses Wissen lastet schwer auf mir" oder "wenn ich zum Thema X etwas lerne, flutscht das nur so".
Ich bin ja gespannt, was rauskommt, wenn unsere Physik endlich mal das Tor zu diesen höheren Dimensionen findet... und hoffe, das geschieht noch zu unsern Lebzeiten.;)
grüsse, barbara
Hallo Barbara,
Hi Theo
Als 5. Dimension verstehe ich jene, in der zB Gedanken und Gefühle wohnen - wo diese auf 3/4D nicht fassbaren Gebilde einer physikalischen Beschreibung zugänglich sind.
Als "5.Dimension" meinte ich das Gleiche, das vorher schon mit "Information" oder "dieses Gott" bezeichnet wurde: es ist halt kein Begriff dafür da, der es passend beschreiben könnte.
Und ich denke, dass ist dort, wo unsere Seele "wohnt".
Ich bin ja gespannt, was rauskommt, wenn unsere Physik endlich mal das Tor zu diesen höheren Dimensionen findet... und hoffe, das geschieht noch zu unsern Lebzeiten.;)
Es ist wohl nur möglich, dieses Ziel als fachübergreifenden Thema zu erreichen. Ich schätze, nur physikalische Ansätze reichen nicht. Aber ich weiß, dass auf diesem Gebiet viel getan wird.
Allerdings bin ich mir gar nicht sicher, ob die Menschheit dazu auch bereit ist, mit den Ergebnissen konfrontiert zu werden...
LG - Theo
barbara seiler
16.06.2009, 11:18
Als "5.Dimension" meinte ich das Gleiche, das vorher schon mit "Information" oder "dieses Gott" bezeichnet wurde: es ist halt kein Begriff dafür da, der es passend beschreiben könnte.
Ach so.
als Praktikerin von multidimensionaler Energiearbeit (Körpertherapie, Gespräch, Klang...) hatte ich die Gelegenheit, mir einen Wortschatz für solche Dinge aufzubauen. Inklusive höherer Dimensionen.
Es ist wohl nur möglich, dieses Ziel als fachübergreifenden Thema zu erreichen. Ich schätze, nur physikalische Ansätze reichen nicht. Aber ich weiß, dass auf diesem Gebiet viel getan wird.
Davon gehe ich auch aus. Biologie, Psycholgie, IT/Künstliche Intelligenzen und Bewusstseinsforschung generell wird bestimmt Impulse bringen.
Allerdings bin ich mir gar nicht sicher, ob die Menschheit dazu auch bereit ist, mit den Ergebnissen konfrontiert zu werden...
Ich denke, die Bereitschaft steigt.
grüsse, barbara
Ach so.
Ich denke, die Bereitschaft steigt.
grüsse, barbara
Ja, aber verglichen mit der Menge Menschen nur bei einem Bruchteil, oder?
barbara seiler
16.06.2009, 12:07
Vermutlich schon.
Spielt für mich, in meinem Leben, nicht eine so grosse Rolle, weil ich mir ja auch aussuchen kann, mit wem ich etwas zu tun haben will und mit wem nicht.
Und wenn ich mir Barack Obama anschaue, so scheint "neues Denken" in der Zwischenzeit ganz oben in der gesellschaftlichen Hierarchie angekommen zu sein. Merkel hatte mich letzthin auch verblüfft, als sie in einem Gespräch bei Maybritt Illner zum Thema Spekulationsblasen und Finanzkrise sagte "wir müssen den Finanzmarkt erden" - :ferkel:Das ist das erste Mal, dass ich eine Politikerin, Naturwissenschaftlerin und gar Regierungschefin gehört habe, wie sie ein typisches Spiri-Wort wie "erden" mit der grössten Selbstverständlichkeit benutzt...
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
16.06.2009, 12:27
Hi allerseits,
ja, das ist ein krasses Thema, weil es gezwungenermassen über die uns zur Verfügung stehenden Mittel hinausgeht.
Wir sehen, wie es hinausragt, aber wir haben keine wirkliche Vorstellung davon, KÖNNEN sie nicht haben;
Weil diese Wahrnehmungen Ego-Körper-Mensch-Wahrnehmungen sind, und die sind (erstmal) hier in unseren Dimensionen gebunden.
Selbstverständlich bedeutet diese Sicht der Dinge, daß es unendlich viele Universen geben kann.
Alleine schon wegen der goldenen Regel dieser Weltanschauung:
"Alles Denkbare IST".
Inwieweit sich Ideen aus Information zur handfesten Greifbarkeit entwickeln ist eine andere Frage.
Mit dem ersten Gedanken "pflücken" wir aus einem unerschöpflichen Pool in eine erste Ebene von Existenz.
Das Ansinnen, über eine Definition von "Denken" zu ergründen, welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen muss scheitern.
Es wäre der Versuch eine Schaufel zu beschreiben, die in einen unendlich grossen Haufen getrieben wird mit dem Ziel, den Haufen wegzuschaufeln.
Genau hier kommen wir an eine natürlich gezogene Grenze, die ich schon öfter beschrieben habe:
Wir haben Regeln, Gesetze, Erkenntnisse, die auf der Basis unseres hier gültigen Systemes wirken.
Niemand kann uns verbieten, mit diesen Regeln Grenzen zu überschreiten und sie ausserhalb des Systems anzuwenden zu versuchen.
Die letztlogische Frage hierzu wird sein, ob dies funktionieren kann.
Und das ist es mE nach, was wir letztlich dann in Meditation und Esoterik, in Spiritualität und Glauben versuchen:
LOSLASSEN dieser Regeln, damit uns etwas von Ausserhalb zuteil werden kann. Vielleicht schlummert in uns allen ein Verdacht, wie gross das "Ausserhalb" ist, und vielleicht ist das unsere Motivation, nach GOTT zu suchen.
Vielleicht ist das der GRUND des Lebens!?!?!
Grüssle
Frank
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