Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie wichtig sind Namen?
barbara seiler
23.01.2009, 21:37
Hallo zusammen
ich bin im Moment in einem basisdemokratischen Internetprojekt involviert, das im Moment hier zu finden ist:
http://www.heidenarbeit.at/index.php
doch dieser Name - der spontan gewählt wurde und von Anfang an als Übergangslösung gedacht war - gefällt nicht allen. Er gefällt sogar den meisten nicht.
Daraus sind lebhafte Diskussionen entstanden, um das Thema: wie soll die Plattform, die am Entstehen ist und geplant ist, nun benannt werden? und überhaupt - was ist das, was alle Schreibenden verbindet? Da gibts Chaosmagier, Rekon-Keltinnen, Christinnen, Buddhistinnen, Wiccas, Hexen... eben einen bunten Strauss verschiedenster Leute.
Und wie viele Leute, so viele Meinungen - da gibts welche, die wollen kein alltolerantes Kuschelforum der Beliebigkeit, andere wollen Offenheit, Spiritualität, gewisse sind sehr ablehnend gegenüber andern Richtungen andere nicht... und jetzt, wie soll sowas zusammengebracht werden?
Wie soll die neue Plattform denn heissen? Gar nicht so einfach, etwas zu finden, das allen zusagt und das niemanden total abstösst....
Wie habt ihr es mit den Namen? Wie ging es, als ihr eure Kinder benennen musstet bzw durftet - hat euer Auto, euer Compi, euer Kuscheltier einen Namen? Was bedeuten euch Namen?
grüsse, barbara
ich denke, einer "Sache" einen Namen zu geben ist sehr wichtig, den dann beginnt sie zu "leben".. ich habe z.B meinen Zeichnungen, sofern es Tiere waren, allen einen Namen gegeben.. jeder Künstler gibt seinem Bild einen Namen, eine Bedeutung... dies erweckt es erst... der Name meiner HOmepage beschreibt mich...und das was die HP beinhaltet.. ich hab mir die HP angeschaut um die es geht..ich denke zzt. passt der Name..und ein Sprichwort sagt: Jedem Menschen recht getan..ist eine Kunst die niemand kann..bzw.. würde man das wort "heidenarbeit" auf die Weise beschreiben, das es eben viel Arbeit bedeutet..so hat es schon einen anderen wirkungsgrad...es ist immer alles so wie es aus den Augen des Betrachters empfunden wird..gg
glg lubba:)
barbara seiler
31.01.2009, 18:51
Hi
einen Namen zu geben
Ich habe oft das Gefühl, dass ich nicht den Namen GEBE, sondern dass ich ihn lediglich ENTDECKE. Er muss mir dann auch nicht besonders gefallen oder mich ansprechen, er muss aber stimmig sein - was oft nicht dasselbe ist.
liebe grüsse
barbara
Celestine
01.02.2009, 09:10
Guten Morgen!
Also, bei meinen Kindern hatte ich stark den Eindruck, dass die Namen tatsächlich "kamen", statt dass ich sie aussuchte. Ja genau, ich habe sie heraus-gesucht, aber nicht nach Belieben aus-gesucht. Sie waren da, jedenfalls ihre "Energie" war das.
Mit meinem eigenen Namen habe ich lange Zeit gehadert. Der gefiel mir so gar nicht. Natascha wollte ich immer gerne heißen als Kind.
Irgendwann war dann Astrid einfach ok.
Allerdings war mir die Nachnamenszusammensetzung sehr wichtig:
Ich lernte einen Mann kennen, der den gleichen Nachnamen hat, der auch meiner Mutters Mädchenname ist. Den Mann habe ich geheiratet :) So trage ich nun einen Doppelnamen - und damit beide Nachnamen meiner Eltern.
Und dann war da ja noch der Traum mit Celestine... mein "himmlischer" Name.
Also, einerseits sind Namen irgendwie schon tatsächliche "Schall und Rauch", indem sie Dingen Bedeutung geben sollen.
Andererseits ist jedes Wort, jeder Ton auch Schwingung, der etwas auslöst und manifestiert. So bringt der Name als Wort eine bestimmt Qualität ins Leben.
"Heidenarbeit" finde ich persönlich spontan zum Beispiel einen richtig schönen Namen, weil er für mich sehr vielschichtig ist, und interessante Assoziationen hervorruft.
Aber das dürfte auch das Problem sein: Assoziationen sind sehr persönlich und damit stimmungsgefärbt.
Was sich meiner Erfahrung nach gut bewährt hat, ist ein Brainstorming zu machen, wenn man einen gänzlich neuen Namen konstruieren möchte. Ein Wort schöpfen oder einer fremden Sprache entlehnen ist auch sehr beliebt.
Solche Worte sind dann eben noch nicht direkt mit Assoziationen belegt und "leben" häufig allein von ihrem Klang - für die Sache.
Liebe Grüße,
Astrid - der ihr Name manchmal sehr fremd vorkommt....
Liebe Grüße,
Astrid - der ihr Name manchmal sehr fremd vorkommt....[/quote]
liebe astrid,
hihi, mit meinem namen hab ich auch lange zeit gehadert,nun, weißer und älter( hihi) mag ich ihn..
glg lubba:D
barbara seiler
01.02.2009, 10:51
Hallo Astrid
der eigene Name, ja... mit meinem war ich auch lange nicht zufrieden. Barbara - die Fremde. Die Barbarin. Heute ist ist es zu meinem Namen geworden, ich lerne mehr und mehr, in auszufüllen.
In der Serie Desperate Housewives hatte das Paar Mike und Susan ein Kind bekommen, und es war die Frage, welchen Namen es bekam.
Mike entschied sich für Maynard - nach seinem Grossvater. Susan protestierte. Darauf erzählte Mike von der Persönlichkeit seines Grossvaters, den er sehr bewunderte, und meinte: ich möchte meinem Sohn einen Namen geben, der gross ist - einen Namen, der einen Anspruch hat...
Was sich meiner Erfahrung nach gut bewährt hat, ist ein Brainstorming zu machen, wenn man einen gänzlich neuen Namen konstruieren möchte.
ja, das geschieht jetzt gerade in der Heidenarbeit - ein langer Prozess, es ist sehr schwer, etwas zu finden, womit sich so viele Leute, die aus so vielen verschiedenen Welten kommen, alle anfreunden können. Aber so langsam kristallisieren sich einige Möglichkeiten hinaus. Arbeit in der Gruppe ist immer noch ein Stück herausfordernder, als die Arbeit ganz allein, stelle ich fest. Bei der Wahl von "spiriforum" gab's nicht viel zu überlegen, der Name war schon sehr lange da, bevor eine Seite stand...
grüsse, barbara
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