Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : social networks?
barbara seiler
22.11.2008, 14:01
Hallo zusammen
nachdem ich in letzter Zeit ständig alle möglichen Dinge darüber gehört habe, hab ich mich heute bei Xing angemeldet, einem social network, wo es vor allem darum geht, berufliche Kontakte zu knüpfen.
Das Teil ist einfach riesig, und ich fühle mich im Moment noch etwas überfordert damit... was gibts wo, alle möglichen Dinge, die ins Profil gestellt werden können...
habt ihr auch schon mal social genetworkt? Und wenn ja, was für Erfahrungen dabei gemacht?
Ebenso bin ich gestern im Gespräch mit einer Freundin darauf gekommen, dass es gerade uns Frauen oft daran fehlt, Netzwerke aufzubauen, auf die wir zurück greifen können, und wodurch neue Kontakte, Geschäftsideen, Partnerschaften, Kunden... etc entstehen können.
Wie macht man das am besten mit der Netzwerkarbeit? Das ist so ein Thema, darum hab ich mich bisher noch nie so recht gekümmert... wird aber an der Zeit, finde ich.
grüsse, barbara
R.Daneel
22.11.2008, 20:59
Hallo Barbara,
habt ihr auch schon mal social genetworkt? Und wenn ja, was für Erfahrungen dabei gemacht?
Nein und ich will mich auch davon fernhalten. Brauche ich ja nicht aus beruflichen Gründen, und privat, nun, auch nicht. Das dem Ähnlichste, wo ich zugange bin, ist dieses Forum hier (zur Zeit auch meine einzige Forum-Aktivität) und DeviantArt, aber auch da hab ich mich schön bedeckt gehalten. :) Ist eben nicht mein Ding...
Ebenso bin ich gestern im Gespräch mit einer Freundin darauf gekommen, dass es gerade uns Frauen oft daran fehlt, Netzwerke aufzubauen, auf die wir zurück greifen können, und wodurch neue Kontakte, Geschäftsideen, Partnerschaften, Kunden... etc entstehen können.
Ach... ich dachte, so Netzwerke bilden wäre gerade eine weibliche Stärke...
Grüßleins
R.
barbara seiler
23.11.2008, 09:54
Hallo R.
Ach... ich dachte, so Netzwerke bilden wäre gerade eine weibliche Stärke...
nein, eben nicht... Männer machen das traditionsgemäss schon seit immer - im Verein, im Fussballclub, im Militär, in der Partei, was weiss ich wo... Frauen nicht.
Feministinnen beklagen ja auch immer, dass Frauen sich untereinander nicht so solidarisch benehmen wie Männer. Frauen sind zickig und bremsen sich gerne gegenseitig einen rein, Männer unterstützen sich gegenseitg in ihrer Seilschaft. Manchmal bis in die Illegalität oder in zweifelhaften Angelegenheiten, wie damals Kohl mit seinem "Ehrenwort", als es um diese dubiosen Spenden ging.
Es hat eben immer auch eine geschäftliche und netzwerkige Komponente, wenn ein paar Typen sich mit einer Kiste Bier versammeln, um ein Fussballspiel zu gucken.
So, nun genug der Klischees... aber es sind solche mit einem grossen wahren Kern.:grins:
grüsse, barbara
Celestine
23.11.2008, 10:04
Guten Morgen Barbara!
Ja, ich bin bei Xing. Dazu gekommen bin ich als ich die Möglichkeit mit der Eröffnung eines Ladens bekommen habe, hier bei mir im Wohnhaus. Ich habe Dich schon "gefunden".
Es gibt jede Menge Gruppen (die man auch selbst gründen kann). Mittels denen kommst Du am schnellsten in Kontakt mit interessanten bzw. gleichgesinnten Leuten. Ich habe dort bereits viele Tips und Anregungen und immer wieder auch Einladungen zu Netzwerkveranstaltungen bekommen. Sollte ich wirklich mal richtig Ernst machen wollen mit der Geschäftseröffnung, dann hätte ich schon eine Menge Unterstützung am Start dank Xing.
Minuspunkt bei Xing ist allerding, dass die kostenlose Mitgliedschaft nur eine sehr abgespeckte Version liefert. Die reicht nur aus, so lange man das Netzwerk nicht wirklich richtig nutzen, sondern sich lediglich mal umschauen und informieren möchte.
Xing ist vorrangig auf Geschäftskontakte ausgelegt. Daher für mich aktuell weniger wertvoll. Ich tummle mich statt dessen ab und an ganz gerne bei wer-kennt-wen.de. Da ist es wesentlich privater :)
Wenn Du möchtest, schicke ich Dir eine Einladung dazu.
Sonnige Sonntagsgrüße,
Astrid
barbara seiler
23.11.2008, 11:11
Hallo Astrid!
jaaa, ich hab dich gesehen! *wink*:)
Ich habe auch schon in ein paar Gruppen reingeschaut, mal schauen, was sich daraus ergibt... und habe auch schon ein paar Leute gefunden, Familie und so, die auch auf Xing vorhanden sind.
Minuspunkt bei Xing ist allerding, dass die kostenlose Mitgliedschaft nur eine sehr abgespeckte Version liefert. Die reicht nur aus, so lange man das Netzwerk nicht wirklich richtig nutzen, sondern sich lediglich mal umschauen und informieren möchte.
so minus finde ich das nicht einmal. Dadurch ist die Plattform werbefrei, und ich denke, die sechs Euronen pro Monat sind es allemal wert, wenn sich daraus wirklich Kontakte ergeben - und ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass Xing hier wirklich gut sein soll. Doch im Moment werde ich mich auch aufs Umschauen beschränken und schauen, wie es sich weiter entwickelt.
Wenn Du möchtest, schicke ich Dir eine Einladung dazu.
ja gerne. Ich finde es auch ganz angenehm, mal einfach so etwas zu plaudern über Gott und die Welt, und so die Leute kennen zu lernen.
Ich bin auch immer mehr der Meinung (zu recht, zu unrecht?) dass für jedes Geschäft private Kontakte extrem wichtig sind - so gut wie alle Einkommensquellen, die ich im Moment habe, haben sich über eine vorherige private Bekanntschaft ergeben. Während das Ding mit Anzeigen, Bewerbungen und dem "klassischen" Weg anstrengend, mühsam, teuer, aufwendig und oft frustrierend erfolglos ist.
grüsse, barbara
horstgutekunst
07.01.2009, 12:54
Ich wurde beim Lesen Euerer Gedanken stimuliert.
Ich denke so. Netzwerken und verbinden unserer uns innewohnenden Kräfte, Talente und Möglichkeiten ist ein Ausweg aus dem Diktat der grossen Erzeuger von Gütern die zum Tausch mit Geld erreichbar sind und meist in Ihrer Eigenschaft als Güter leer und mit einem fehlenden Sinn
Verführer!
Ein Netz_Werk von Menschen gebildet, das sich verbindet und ein Wissen vermittelt, wie, was, und wer?
Die Eigenwerbung: Ich mache das, ich biete dies, ich habe das, besitze dies, verfüge über jenes. Usw.
Erreichbar sind wir alle mit unverwechselbaren Nummern!
Das macht die Verbindung und den nachfolgenden Austausch erst möglich.
Macht uns, die Unverwechselbaren mündig und selbstversorgend, so sind wir un_ab-hängig vom Chaos, indem die Verführer zu dominieren scheinen.
Wir wären in der Lage, über das Netzwerken, mit unseren Möglichkeiten und dem Geld dieses auch sinnvoll, ertragreich zum fliessen zu bringen, zu Tauschen, was wir sind.
Geld hat die Macht analog zu unseren Körpern und seiner Weisheit, das Blut zu sein, das wir auch im Aussen benötigen.
Das positive am PC ist, er ist ein Nachbau unseres Gehirns und wird immer besser und schneller mit jedem Tag.
Er, der PC bildet für das Kollektiv, ein Werk_Zeug das so etwas geworden ist, wie ein "globales_Gehirn am Beispiel Googel!
So meine Gedanken.
Ich sehe keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, nur die Tatsache dass Frau am Herd sich von diesem alternierend lösen möchte, um die scheinbare Domaine des sogenannten Jäger_Mannes, im sich Ergänzend gegenseitig helfend mit der Vernunft zu optimieren.
Die Welt der Menschen, sie möge sich durch fortschreitende Individuation verbessern. Wir müssen ja keine Höhlen mehr verteidigen und die Frauen das Feuer machen lassen und die Männer gehen derweil nach Aussen auf die Jagd.
Doch schlummern immer noch soviele archaische Muster in unserer Gemeinschaft.
Sie sollten neu betrachtet und ins Bewusstsein dringen jetzt.
Horst Gutekunst :D
barbara seiler
30.03.2009, 10:37
Hi
hier ein Artikel zum Thema Xing - der so mehr oder weniger meine eigenen bisherigen Erfahrungen widerspiegelt:
http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EA2A8D45CB0F84EC287541A49829576EF~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Aus unserer Sicht ist es ein unterhaltsames Panoptikum für alle Themen der Welt, ein vielseitiges Flirt- und Hobby-Forum, in dem man Freund und Lebenspartner finden kann. Für berufliche Zwecke erscheint uns Xing kaum geeignet, denn Kontrakte und Kontakte machen wir immer noch persönlich und am Telefon. Daran hat auch Web 2.0 nichts geändert. Die virtuelle Gemeinschaft vermittelt nur das Gefühl, ein wenig näher am Geschäft zu sein. Das Gegenteil ist der Fall.
So würde ich das nun nicht sagen, es gibt durchaus Möglichkeiten, mal andere Leute kennen zu lernen - doch bevor ein Geschäft daraus werden kann, muss wohl doch noch ein persönlicher Kontakt folgen...
und viel viel Zeit kann dort tatsächlich verbraten werden - und die Qualität der Diskussionen ist in vielen Gruppen auch nicht besonders gut.
grüsse, barbara
Johanna-Merete
14.04.2009, 00:43
Auch ich bin u.a. bei XING und habe durchweg wohltuende Erfahrungen gemacht, mit den Kontakten dort.
Auch Dich liebe Barbara habe ich dort gefunden, wir sind bereits vernetzt. ;)
Hier ein Forum für Frauen: http://www.business-ladies-point.de/
Hier ein weiteres Netzwerk: http://www.beonit.net/wellness/default.aspx?ReturnUrl=/Wellness/Start/startpage_view/StartPage.aspx
Das Internet ist ein Raum, der es erlaubt, etwas und/oder jemanden zu entdecken, finden, gefunden zu werden, was in der Realität eher nicht möglich wäre, z.B. wegen der Entfernung.
Und was bitte ist denn "Verführung"? Ein Angebot, auf das ich mich einlassen kann, nicht muss. *schmunzelt
Mir persönlich haben die Verbindungen im www. durchaus geholfen, gedient und ich selbst verbinde gern Menschen miteinander, wenn es für sie nützlich ist.
Johanna-Merete
barbara seiler
27.04.2009, 12:11
Hi Johanna
ich muss sagen, Xing ist bisher nicht mehr als manchmal etwas nette Unterhaltung - noch ein Backlink mehr zu meinen eigenen Seiten - mehr hat sich daraus nicht ergeben. Gerade bei Xing finde ich die Bedienung auch nicht gearde angenehm.
Mitmachen in social networks kann allerdings auch heikel sein. Vor einiger Zeit wurde eine Angestellte einer Versicherung fristlos entlassen, weil sie sich einen Tag lang krank gemeldet hatte wegen Migräne, und an diesem Tag auf facebook gesurft hatte:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,621185,00.html
unschöne Geschichte :-(
grüsse, barbara
Johanna-Merete
27.04.2009, 12:45
Hallo liebe Barbara,
gerade, wenn ich wie auch in diesem Forum, viele Vorwürfe, zitierte "Dramen" usw. lese, wahrnehme, dann bin ich einmal mehr froh, dass ich für mich auf meinem Weg inzwischen ganz anders wahrnehme, begreife, umgehe mit all dem, nämlich frei-willig und un-dramatisch.
Ich habe für mich entschieden, einem Satz mein Leben, meinen bewussten Atem zu geben, ihn für mich er-lebbar zu machen, den ich vor mehr als 8 Jahren in einem Shoud hörte:
"Kannst Du lächelnd neben jedem anderen Menschen stehen, ihn lieben wie Spirit, also bedingungslos, gleich, was er tat, tut oder tun wird?
Kannst Du ihn einfach so sein lassen, wie er ist, seinen Weg, ihn selbst ehren, ohne ihn zu richten, ohne ihn zu bewerten, ohne ihn verändern zu wollen, wissend, dass wir alle hier auf dem Planeten in einem menschlichen Körper sind, um mit allen Sinnen Erfahrungen zu machen, die nicht bewertet auch einfach solche sein können?"
Damals musste ich das weitestgehendst verneinen - aber: DAS wollte ich tun können, auch hier ganz irdisch auf diesem Planeten in diesem menschlichen Körper - und das tu ich inzwischen sehr bewusst und klar, weil ebenso gewählt.
Es gilt nur für mich.
Ich habe weder Erwartungen (an mich) und andere, dies auch tun zu (s)wollen, noch meine ich, es besser zu machen und/oder zu wissen.
ICH BIN der ICH BIN und je mehr ich mein Leben so erlebe, erschaffe, wie ich es bewusst will, um so glücklicher bin ich, um so liebe- und vertrauensvoller und zufriedener.
Mein Leben ist, was ich daraus mache!
Alles beginnt in und bei mir.
Was ich ausstrahle, kommt zu mir zurück. Immer!
Ob ich in die "Dramen" anderer einsteige, um mitzuspielen oder nicht, entscheide ich.
ICH BIN selbstbestimmt, empathisch, meiner Selbst sicher und bewusst, eigenverantwortlich...
Und ICH BIN ein Lehrer der Neuen Zeit, ein New Energy Facilitator.
Ich habe nicht mehr den Impuls Dir und/oder anderen zu sagen, sieh es doch mal anders, fühle doch mal dahinein. ...
Es sei denn, man würde mich konkret fragen, was meinst Du, kannst Du mir helfen, und selbst dann wäre meine Antwort angemessen, maßgeschneidert, auf die jeweilige Person.
ICH lebe, was ICH BIN, zu sein wählte und ich lebe mein Leben. Mehr und mehr ist wieder Freude darin, Neugier, drückt sich die Liebe zu mir und allem_was_war_ist_und_sein_wird durch mich und in meinen Kreationen aus.
Mein 2. Lieblingssatz lautet:
„Wurde Deine Realität von denen, die Dich umgeben erschaffen?
Von Deiner Herkunft oder Deinen familiären Dramen?
Die Wahrheit ist, ob es nun Deine emotionale, mentale oder physische Realität betrifft, DU bist der Schöpfer. Und Du erschaffst (sie), nicht nur durch Deine Taten, sondern auch durch Deine Sichtweise.
Es mag Dir so erscheinen, dass andere Deine Realität erschaffen, aber sie spiegeln Dir ganz einfach die Realität wieder, die Du gewählt hast; bewusst, oder unbewusst.
Wenn Du die volle Eigenverantwortung für jeden Aspekt Deiner Kreation übernimmst, wenn Du erkennst, dass Du in der Tat der vollkommene Schöpfer Deines Lebens bist, dann bist Du nicht länger Opfer, sondern vielmehr der Meister Deines Lebens.“
Es ist möglich, dass Dein Verstand diese Worte nicht aufnehmen kann, das macht nichts – Deine Herzensweisheit hat die Schwingung bereits aufgenommen und Dein „System“ weiß es ohnehin.
Seit langem ehre ich den Weg eines jeden Einzelnen und lasse jeden so sein, wie er will, bewusst oder unbewusst.
Herzlich grüßt
Johanna-Merete
barbara seiler
28.04.2009, 11:19
Hallo Johanna
ICH BIN selbstbestimmt, empathisch, meiner Selbst sicher und bewusst, eigenverantwortlich...
Schön, wenn du das erreichen konntest.
Allerdings muss ich gestehen, das klingt mir sehr nach einem typischen "think positive"-Glaubenssatz - ich setze mich ja schon seit langer Zeit mit meinem Sein, meinem Sinn, meinem Leben auseinander, und es gelingt mir immer mehr und besser, mein Sein zu leben - aber längst nicht ständig. Oft bin ich selbstbestimmt, oft aber auch nicht - oft bin ich empathisch, oft aber auch nicht - oft bin ich meiner Selbst sicher, ebenso oft aber auch nicht. Besonders dann nicht, wenn es um neue Themen geht, neue und grössere Herausforderungen, vor denen ich immer neu als Anfängerin stehe und mit nichts anderes bleibt, als tastend meinen Weg zu suchen - mit allen Umwegen, Stolpersteinen und Fettnäpfchen, die dazu gehören.
gerade, wenn ich wie auch in diesem Forum, viele Vorwürfe, zitierte "Dramen" usw. lese, wahrnehme, dann bin ich einmal mehr froh, dass ich für mich auf meinem Weg inzwischen ganz anders wahrnehme, begreife, umgehe mit all dem, nämlich frei-willig und un-dramatisch.
Was du hier schreibst, erinnert mich an eine Geschichte, die Jesus erzählte - von dem Priester, der in die Synagoge geht und zu Gott betet "Lieber Gott, ich danke dir, dass ich nicht so ein elender Wicht bin wie dieser Zöllner da hinten." Eien Haltung, die Jesus bekannterweise nicht besonders schätzte.;)
grüsse, barbara
barbara seiler
19.07.2009, 15:12
hier wieder mal ein Artikel über die Diskrepanz zwischen Datenschutzbestrebungen und der Tatsache, dass viele Leute ihr ganzes Leben auf dem Internet offen legen - freiwillig.
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29879/1/1#texttitel
Als das französische Magazin Le Tigre vor einigen Monaten ein sogenanntes Google-Porträt veröffentlichte, die detaillierte, unverhüllte Lebensgeschichte eines Menschen, die nur aus dessen Spuren im Internet zusammengesetzt war, reagierte der Porträtierte geschockt. In Zeitungsinterviews bekannte der junge Architekt aus Bordeaux, nach Veröffentlichung des Artikels kaum mehr schlafen zu können, und kündigte einen Prozess gegen das Magazin wegen Verletzung der Privatsphäre an.
Dieses Ansinnen musste der Architekt, ein besonders aktiver Nutzer des Web 2.0 (er hatte über die Jahre allein 17 000 Fotos auf die Datenbank Flickr gestellt), schon bald wieder verwerfen; es war sofort klar, dass es keine juristische Grundlage für seine Klage geben würde.
Es kommt immer mehr zu Transparenz, und ich denke, die einzige Wahl wird noch sein, WELCHE Transparenz jemand will - und nicht, OB man sie will.
grüsse, barbara
R.Daneel
23.07.2009, 03:07
Ja, da ist ne Menge dran. Einzelne Informationen mögen harmlos erscheinen, aber zusammengesetzt ergeben sie evtl. ein Bild, das wesentlich vollständiger ist als der "Abgebildete" es für möglich halten würde.
Habt ih schon mal nach eurem Namen gegoogelt? Erstaunlich bis lustig - das Netz vergisst niemals. Ich hab's auch nicht ganz geschafft, meinen richtigen Namen aus dem Netz rauszuhalten, aber mit dem was sich so auf die Schnelle finden lässt, kann man nicht viel anfangen. Mit etwas mehr Aufwand könnte man wohl noch mein Geburtsdatum herausbekommen, aber das wärs dann.
Wer natürlich das Netz nutzt (oder nutzen muss), um berufliche Kontakte zu knüpfen, hat es natürlich um einige Klassen schwerer... :o
Liebe Grüße
R.
barbara seiler
23.07.2009, 09:23
Habt ih schon mal nach eurem Namen gegoogelt?
ja, habe ich schon. Von mir gibt's allerdings ziemlich viele. zB ausser mir noch eine Fotografin in den USA und eine Karateka im Aargau, eine Ärtzin... wenn ich im Schweizer Telefonbuch meinen Namen eingebe, kommen 36 Einträge.
So ein Allgemeinname à la Meier und Müller, oder auch Hasan oder Mohammed, machen die Sache schwieriger für Rechercheure, weil man auch die Personen noch auseinander halten muss. Wer einen einzigartigen Namen hat, ist auch leichter zu recherchieren.
Zu meiner social network-Erfahrung in Xing: irgendwie bäh. so toll ist das nicht. Es ist langwierig in der Handhabung, unübersichtlich und das meiste besteht aus irgendwelchem uninteressanten Blabla. Da ist mir ein gutes altes Message Board wie dieses hier doch deutlich lieber...
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
23.07.2009, 12:16
ahhhhmmmmm....
...das hat aber schlicht auch was mit grenzenloser Naivität zu tun!
Wer 17.000 Bilder hochlädt und meint, er würde keine Spuren im Netz hinterlassen, dem kann nicht geholfen werden.
Entweder ich mache mich öffentlich oder nicht.
Grüssle
Frank
R.Daneel
01.08.2009, 01:37
Hi Frank,
...Wer 17.000 Bilder hochlädt und meint, er würde keine Spuren im Netz hinterlassen, dem kann nicht geholfen werden.
17.000 Bilder von sich selbst oder 17.000 Bilder von irgendwas?
Bilder kann man unter anderem Namen hochladen, damit vergibt man noch nichts. Es sind immer die Kleinigkeiten, die man für harmlos hält - hier ein Beitrag, der (womöglich auch nur vermeintlich(*)) was über deine politische Gesinnung aussagt, irgendwo wird mal ein Verwandter erwähnt, der wesentlich weniger vorsichtig ist und frei & öffentlich aus dem Nähkästchen plaudert, 2 verschiedene Namen, aber die gleiche Email-Adresse, die irgendwo einsehbar ist... Wenn sich da mal ein Profi dahinterklemmt und ein Ende eines des virtuellen Fadens zu fassen bekommt, kann er/sie ein erstaunlich detailiertes Persönlichkeitsprofil zusammentragen...(*)
Entweder ich mache mich öffentlich oder nicht.Was denkst Du, machst Du dich öffentlich - oder nicht? :grins:
(*): Und dabei ist der Wahrheitsgehalt eines solchen Profils völlig wurscht! So lange der Rechercheur nicht auf Widersprüche stößt - kein Problem, auch nicht für seinen Kunden, der das Profil dann kauft. Es zählt nur der Eindruck, den man irgendwie, irgendwo einmal hinterlassen hat, auch wenn dieser Eindruck falsch war/ist.
Vielleicht baut man sich am Besten ein paar widersprüchliche Netzpersönlichkeiten auf, die schwer zusammenzubringen sind - andererseits würde man durch solche Widersprüchlichkeiten auch wieder etwas über sich verraten.
Man hat's nicht leicht :grins:
Liebe Grüße
R.
Roadrunnerfn
01.08.2009, 11:38
Hi Daneel,
mache ich mich öffentlich?
Keine Ahnung.
Interessanterweise findet sich kein einziger direkter Hinweis auf meine Person, wenn ich meinen Namen google. Und das ist ja, was viele so erschreckend finden. Tausend Einträge zur eigenen Person!
Aber ich achte nicht explizit drauf. Ich halte nur ein paar Regeln ein.
Wie z.B. möglichst nicht den vollen Namen mit kompletter Adresse im "wie-halte-ich-einen-Hamster-Forum" einzutragen.
Ob ich mich Daneel oder Frank nenne.....der Unterschied liegt erst mal nur darin, daß wir WISSEN, dass Dein Daneel falsch ist.....genauso wie mein roadrunner.
Aber: IST es falsch?
Wie Du sagst: neben unterschiedlichen Namen können dahinter von derselben Person ausgehend unterschiedliche Persönlichkeiten stecken.
Es wird also bei einem inter-net-zionalen Lauschangriff Daneel oder Roadrunner treffen. Oder die vielen anderen Nickname geschützten, virtuellen Personen im Netz. Wir haben uns nie gesehen. Wissen wir, ob wir existieren?
Du könntest virtuell sein, ich auch.
Da ich weiss, daß ich NICHT virtuell bin, könnte ich nun Angst bekommen, daß jemand nachforscht, wer Roadrunner ist. Es dürfte recht einfach sein, herauszufinden, dass ich Frank heisse.
Nur...stimmt das auch?
Man braucht dann einen Analytiker, um in Monatelanger Arbeit aus meinen Beiträgen heraus festzustellen, wer ich bin, wo ich bin, was ich mache und was ich denke.
Welches Motiv stünde dahinter?
Wer macht einen solchen Aufwand, um etwas über mich "herauszufinden", was ich ihm grösstenteils jederzeit erzählen würde, würde er mich fragen?
Und--WAS fangen die Initiatoren mit dieser Information an?--mich mit Werbung für esoterische Heilwässerchen zupflastern?
DAVOR brauche ich keine Angst zu haben!
Zudem: was ist schlimm an diesen Informationen, wenn ich niemanden umgebracht habe? keine Bank ausgeraubt oder ein verkappter Nazi bin?
Und all den Aufwand nur, um eine Identität zu bestimmen, deren Wirklichkeit im Netz existiert, aber in der Welt evtl. nur mit Name und Adresse????
Keine Sorge, Daneel, ich SEHE die Gefahren auch. Ich sehe aber auch, daß das Druckmittel, evtl. ausspioniert zu werden erst dann zum Druckmittel wird, wenn das observierte Objekt ANGST davor hat, ausspioniert zu werden.
Ich denke, wir brauchen als reale Menschen davor keine Angst zu haben. Zum einen geschieht es schon, zum anderen bei weitem nicht so bedeutend, wie man es fürchtet.
Als "Charaktere" im Netz ist es mE für jeden Investor gefährlich, Geld in unsere Überwachung und Analyse zu stecken. Ich halte meine Indentität für viel zu ungreifbar, als dass sich das lohnen würde.
Die Angst observiert und analysiert zu werden habe ich nicht, weil mir die Welt nichts anhaben kann.
Keine MACHT der Welt kann Dich zu etwas zwingen, wenn DU nicht willst.
Andersrum haben WIR es da viel einfacher.
Wir müssen nur mal ein Bier oder einen Kaffee vereinbaren, dann wissen wir im Rahmen unserer Ego-Welt um die Existenz des jeweils anderen.
Betrachte dies ruhig als eine abermalige Einladung.
:D
Grüssle
Frank
barbara seiler
03.08.2009, 10:22
Hi zusammen
mache ich mich öffentlich?
ich, ja. Ich habe diese Entscheidung mal getroffen, und es ist in Ordnung so. Möglicherweise hab ich dadurch auch schon Nachteile erlitten, wenn zB ein Pesonalchef, bei dem ich mich beworben hatte, mich gegoogelt hat - nun, wenn ich dann eine Absage bekomme, hätte ich vermutlich eh nicht zum Unternehmen gepasst.
Es kann also durchaus sein, dass das, was ich aufs Netz gestellt habe von mir, die eine oder andere Anstellung verhindert hat und so vielleicht den einen oder andern Weg verschlossen hat. Andererseits, wirklich erfahren werde ich das nie...
Man braucht dann einen Analytiker, um in Monatelanger Arbeit aus meinen Beiträgen heraus festzustellen, wer ich bin, wo ich bin, was ich mache und was ich denke.
Stimmt auch. Informationen sind viele gespeichert, sie aber so aufzubereiten, dass ein aussagekräftiges Persönlichkeitsprofil daraus entsteht, das ist was ganz anderes und braucht viel Zeit und viel menschliche Arbeit.
Als "Charaktere" im Netz ist es mE für jeden Investor gefährlich, Geld in unsere Überwachung und Analyse zu stecken. Ich halte meine Indentität für viel zu ungreifbar, als dass sich das lohnen würde.
Stimmt, vermutlich ist die Kundenkarte im Supermarkt viel aussagekräftiger. :grins:
grüsse, barbara
barbara seiler
25.01.2010, 20:11
Hi zusammen
nun bin ich auch auf facebook! und das gefällt mir besser als Xing, es hat mehr ganz normale Leute drauf, bei Xing ist die Auswahl, so scheint mir, recht einseitig.
Und man muss nicht bezahlen für den Service.
nur die Ladezeiten sind manchmal etwas lang...
grüsse, barbara
Celestine
29.01.2010, 19:06
Hi Barbara!
Komisch, aber bei Facebook habe ich echt (ausnahmsweise) ein ganz schlechtes Gefühl. Eigentlich wollte ich mich da schon lange anmelden, aber jedes mal, wenn ich da hinschaue überkommt mich so ein NEIN. Sehr seltsam.
Bei Xing mach ich rein gar nichts mehr. Für meine Eingangsfrage habe ich nette Kontakte und Tips und Anregungen gefunden (Ladenlokal eröffnen). Aber das ist inzwischen aufgrund unserer veränderten Wohnsituation eh hinfällig geworden. Weißt Du zufällig, wie man dort sein Profil löschen kann?
Liebe Grüße und erzähl mal, wie´s Dir weitergehend bei Facebook gefällt,
Astrid
barbara seiler
29.01.2010, 19:17
hi Astrid!
schön bist du wieder mal da :)
bei Xing mach ich auch kaum noch was mehr, lass meine Sachen aber stehen, von wegen Backlinks zu meinen Projekten, das ist nie zu verachten. Aber die Leute dort *puh*
facebook empfinde ich als ... selbstverständlicher, leichter, einfacher als Xing. Besser in der Handhabung. und vielfältiger von den Menschen und Themen. ich kann mir gut vorstellen, dort zu bleiben und regelmässig zu schreiben.
Wegen Privatsphäre und so - seit ich ein Forum habe (das erste, das es nicht mehr gibt, seit 2006) musste ich meine Adresse im Impressum veröffentlichen, und damit war der Entscheid gefallen, dass ich mich online sichtbar mache. Wer etwas recherchiert, wird recht viel über mich finden, nicht nur auf spiriforum, auch sonst im Netz. Vielleicht ist es dieser Aspekt, der dich bei Facebook skeptisch sein lässt...?
grüsse, barbara
Celestine
31.01.2010, 15:09
Hi Barbara!
Eigentlich (schönes Wort!) habe ich damit keine Problem erkannt zu werden.
Was bietet Facebook denn genau? Ich habe mich nicht weiter damit beschäftig, nachdem es mich so unumwunden abstieß.
Außer bei Xing bin ich noch bei wer-kennt-wen, stayfriend und meinVZ angemeldet. Das nutze ich aber alles nicht wirklich. Die Gruppen bei WKW finde ich unspannend im Dialog, meinVZ ist eher was für die Schüler/Studentengruppe (bin halt dort bei Bedarf in Kontakt mit meinen Kindern) und stayfriends ist einfach nett, wenn man wissen möchte, was die ehemaligen Schulkamerade heute so treiben.
Hmmm... jetzt kribbelt´s mir ja doch in Fingern, bei Facebook ativ zu werden.... hmmmm
Liebe Grüße,
Astrid
barbara seiler
04.02.2010, 12:53
Hi Astrid
der grosse Vorteil von Facebook ist für mich, dass es für alles Platz hat. Für viele verschiedene Mensche, Lebensentwürfe, Ansichten...
das fehlt mir bei den thematisch ausgerichteten Netzwerken, irgendwann schmeckt alles nur noch gleich. Grad Xing finde ich reichlich nervig, all diese business-Selbstdarsteller in dynamischen Posen und mit diesem pseudo-blabla, das nichts besagen will... bin hier wohl etwas ungerecht, aber im Grossen und Ganzen ist es das. Ausserdem ist die Handhabung schlecht.
in Facebook kann ich mal Links posten, dann Bilder, etwas schreiben, bei andern kommentieren, es geht einfach und schnell.
grüsse, barbara
Celestine
04.02.2010, 13:57
Hi Barbara,
Facebook: ich war nochmal gucken, hab´s aber wieder nicht getan.
Dafür habe ich endlich herausgefunden, wie man sich bei xing löscht und es gleich erledigt. Ich geb Dir Recht mit dem Pseudo-Blabla und so weiter. Lediglich in der Tattoo-Gruppe war´s sehr lustig!
Wink - Astrid
barbara seiler
12.02.2010, 20:06
Hi!
hab grad gemerkt: facebook ist für mich ideal für Kunst. Es ist so leicht, Alben anzulegen und Bilder hochzuladen und macht Lust auf Kreativität.:)
grüsse, barbara
barbara seiler
23.09.2010, 11:44
... und das Fazit nach einiger Zeit: social networks sind schon nette Spielereien und es ist möglich dadurch wildfremde Leute auch aus anderen Kontinenten ein bisschen kennen zu lernen, doch das gute alte System "Forum" sagt mir nach wie vor viel mehr zu... und bietet nicht weniger Möglichkeiten. Dafür mehr Struktur und Übersicht und ich werde nicht immer gefragt, ob ich mein email-Adressbuch öffentlich machen will.
grüsse, barbara
R.Daneel
21.11.2010, 00:07
Man, wie lange war ich nicht da...:ahem:
Celestine, ich möchte Dir zu Deinem Gefühl gratulieren.
Über Facebook sind ja in letzter Zeit einige nicht so tolle Dinge ans Licht gekommen, insbesondere die Geschäfte, die da mit den Daten der Nutzer gemacht werden.
Kürzlich hat sich mal jemand, den ich kenne, unter "falschem" Namen bei Facebook angemeldet - alles anders, nur die Email-Adresse hatte er schon mal verwendet. Und dann wird ihm als Kontakt eine Frau vorgeschlagen, die er tatsächlich kennt - allerdings nicht persönlich, sie lebt in einem anderen Land, die beiden sind sich nie begegnet. Wir haben gerätselt, wie das sein kann. Man sucht also nach Geschichten über Facebook und entdeckt folgende:
- Facebook "bietet seinen Nutzern an", dass man denen Email-Account und das Passwort dafür "sagen darf", wodurch Facebook Zugriff auf die Emails des Nutzers bekommt, "um sie nach Kontakten zu durchsuchen". Naja, das wisst ihr vermutlich schon - Barbara auf jeden Fall, wie ich gerade bemerke. Dadurch kann Facebook natürlich den gesamten Email-Verkehr des Nutzers überwachen und kennt nicht nur alle Adressen, an die der Nutzer eine Email geschrieben hat oder von dem er/sie eine bekommen hat, sondern auch alle Inhalte der Emails, sofern sie noch vorhanden sind.
- Man findet auf Webseiten hin und wieder so "Mag ich"-Buttons von Facebook. Wenn man einen Facebook-Account hat und besucht so eine Webseite, dann erfährt Facebook, dass Nutzer X am... um ... Webseite "www.Y.Z" besucht hat, und zwar selbst dann, wenn man weder eingeloggt ist noch diesen Button anklickt. Mit anderen Worten, Facebook kann die Bewegungen seiner Nutzer im Netz verfolgen. Und diese Informationen werden verkauft, an wen auch immer, aber fest steht, dass es Leute/Firmen gibt, die dafür Geld zahlen. Ob das in irgend einer Weise gefährlich oder auch nur unangenehm ist, hängt wohl vom Nutzer ab. Mir wär's unangenehm.
Für Firefox gibt es übrigens ein Plugin, um diesen "Nebeneffekt" der "mag ich"-Buttons zu neutralisieren...
Grüßleins
R.
barbara seiler
22.11.2010, 10:27
Hallo R., schön dich wieder mal hier zu sehen :)
Dadurch kann Facebook natürlich den gesamten Email-Verkehr des Nutzers überwachen und kennt nicht nur alle Adressen, an die der Nutzer eine Email geschrieben hat oder von dem er/sie eine bekommen hat, sondern auch alle Inhalte der Emails, sofern sie noch vorhanden sind.
dass damit die Inhalte auch bekannt werden, daran hab ich gar nicht gedacht... aber ja, das stimmt natürlich. Wobei das Auswerten von Inhalten deutlich schwieriger sein dürfte als das Auswerten von Kontakten.
Für Firefox gibt es übrigens ein Plugin, um diesen "Nebeneffekt" der "mag ich"-Buttons zu neutralisieren...
oh, wie finde ich dieses Plugin? Ich glaub, das installiere ich.
grüsse, barbara
R.Daneel
24.11.2010, 23:17
Hallo Babara,
ich glaube, es ist das hier:
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/10497/
Ansonsten, bei https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/ nach Facebook suchen :)
Und wo ich schon dabei bin: Sieht aus als müsste ich das hier:
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/9609/
empfehlen...
Liebe Grüße
R.
barbara seiler
25.11.2010, 09:48
cool, vielen Dank!:)
barbara seiler
05.01.2011, 08:36
Hallo zusammen
was in an Facebook tatsächlich sehr cool finde, und was bisher sonst gar nichts auf der Welt möglich gemacht hat: ich kriege wieder Kontakt mit Klassenkameradinnen von früher.
eine, von der ich gemeint hätte, sie sei mit 15 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben, ist noch quicklebendig *huch* und eine andere nach Kanada ausgewandert, um Schafe und Kühe zu züchten... ist ja schon spannend, was sich alles so ergeben hat.
Ist es bei euch auch so, dass extrem viele Leute extrem weit ausgewandert sind? Ich glaube, meine ehemaligen Klassen sind so ungefähr über alle Kontinente der Welt verteilt...
grüsse, barbara
Celestine
05.01.2011, 20:07
Hey Barbara!
Mich hat Facebook immer noch nicht bekommen. Ich schleiche zwar in regelmäßigen Abständen drum herum, und die "Hemmschwelle" sinkt so langsam da ich ja inzwischen auch so ein cooles Smartphone mit Internetflatrate habe... aber noch... nunja... ich weiß auch nicht so recht, was mich tatsächlich abhält.
Liebe Grüße
Astrid
barbara seiler
05.01.2011, 21:45
nun ja, Facebook ist schon sehr übergriffig und versucht, an verarbeitbare Daten zu kommen.
Ich halte es so, dass ich von den vorgegebenen Kästchen recht wenig ausfülle (also Alter, Wohnort, ehemalige Arbeitgeber etc...), aber im Profil dann schon so einiges reinschreibe.und ich gebe sicher nicht mein Adressbuch frei.
grüsse, barbara
barbara seiler
14.03.2011, 15:00
Wir schaffen unsere Realität selbst - facebook und google helfen uns dabei.
und das geht so: wer auf Facebook zB immer Katzenthemen anklickt, aber keine Hundethemen, wird von Facebook bevorzugt Katzenthemen präsentiert bekommen. und auf einmal sind Hunde aus der persönlichen Realität verschwunden...
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750111,00.html#ref=top
klingt jetzt irgendwie nicht so dramatisch, hat allerdings zur Folge, dass jeder Mensch vom Internet das präsentiert bekommt, was ihn oder sie schon interessiert...und neue, abweichende, kontroverse Themen viel weniger.
grüsse, barbara
fantasia
01.04.2011, 11:57
Hallo,
ich habe mit Interesse ein wenig die Unterhaltung hier quer durchgelesen und naja, nachdem schon alles gesagt ist ( die Artikel von Barbara Seiler eingestellt wurden finde ich super übrigens) -
Das ist schon richtig, dass Google und Facebook ihre Anzeigen personifizieren . Ist ja auch auf der einen Seite ganz gut, denn so kommt man in den Dingen, die man täglich im Zentrum seiner Aufmerksamkeit hat, weiter. Das sind ja durchaus auch sinnvolle Vorschläge, die da gebracht werden!
Und: Für alles Weitere gibt es dann die "Interaktiven" Beiträge auf FAcebook - Und auf Google gibt es ja auch Bewertungsmöglichkeiten zB für Restaurants etc und zB Empfehlungen von anderen Nutzern.
außerdem: Wir haben doch alle auch noch ein "reales" Leben oder zB dieses Forum, in dem man seinen Horizont jederzeit erweitern kann :)
Gruß
Celestine
03.04.2011, 10:44
Falls es doch jemanden nerven sollte, kann man die personifizierte Werbung bei Facebook auch abstellen.
Und auch gegen die lästigen kleinen Spione an den Hacken gibt es Mittel und Wege...
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