Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geld
barbara seiler
05.11.2008, 18:35
Hallo zusammen
Geld beschäftigt mich seit letzter Zeit immer mehr... Was es ist, wozu es dient, welche Einstellung dazu nützlich ist und welche nicht... sehr interessante Sache!
Doch jetzt mal eine Frage: wenn ich Aktien kaufen möchte, wer verkauft mir die? meine Bank? Werden da Gebühren fällig? Und wie geht das vor sich?
danke für eure Auskünfte!
liebe grüsse
barbara
Roadrunnerfn
05.11.2008, 21:37
Liebe Barbara,
wir benutzen Geld als einen Träger von Werten.
Die Entwicklung menschlicher Gesellschaften basiert nicht nur auf der Erkenntnis, dass es Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten gibt. Geld dient hier als Wertträger, damit jemand sich mehr auf seine Fähigkeit verlegen kann, diese verkaufen und dafür eine andere Fähigkeit einkaufen kann.
Nicht zu unterschätzen ist der gewaltige Fortschritt, der damit einhergeht. Wir nutzen nicht nur unsere gegebenen Fähigkeiten, sondern wir forschen und werken und bilden sie bis zu Meisterschaft aus.
Dazu ist Geld da.
Um Werte aufnehmen zu können, um sie vergleichen zu können und um sie AUS-gleichen zu können.
zu Aktien: kann ich Dir nicht sagen.
mein Rat: Lass die Finger davon.
Sicherlich, wenn Du meinem Rat folgst, dann wirst Du hunderte Werte finden, die in den nächsten Jahren steigen, und Du wirst mich verfluchen.
Was aber, wenn Du meinem Rat nicht folgst und Schiffbruch erleidest?!?
Aktiengeschäfte, Barbara, macht man nur, wenn man viel Geld ÜBRIG hat. Man darf es zu nichts anderem gebrauchen können.
DANN kauft man Aktien. Vorher nicht.
Zudem beteiligst Du Dich, egal wie es für Dich ausgehen würde, an einem Deal, der früher oder später wie zu einem Crash führt:
Solange wir nur darauf warten, mit Aktien eines Unternehmens zu handeln, je nachdem ob man die Klofrau beim Klopapierklauen erwischt hat oder nicht, solange pumpen wir nur einen Balon auf.
Und irgendwann platzt der.
Häng bitte um Himmels Willen nicht Deine Existenz an einen solchen Schmuh!
Die Börse sollte ein Investitionsparkett sein, auf dem man in wirtschaftlich erfolgversprechende Werte investiert. Aktienhandel dagegen ist nur ein dreckiger Deal mit dem Geld derer, die dafür gearbeitet haben, und denen es im Einsatz schmerzlich fehlt.
Solide Arbeit ist langsamer. Sie dauert. Wir benötigen Geduld. Müssen mit den wenigen Resourcen, die wir haben, das richtige tun.
Ich geb Dir ein Beispiel:
Wir haben eine gebrauchte Maschine eingekauft, die wird so um die 60.000 Euro kosten.
Die Maschine kann, was wir bisher nicht können. Da wir Dienstleister sind, müssen wir zuerst die Maschine kaufen und können dann unsere Leistungen anbieten.
Komplette Vorleistung also. Mitte des Monats ist sie da.
HEUTE musste ich eine Anfrage ablehnen, weil eben diese Maschine 400 mm zu kurz ist.
Wir reden nun aber von einem greifbaren Auftragsvolumen von rund 300.000 Euro. Im Jahr.
Shit happens. Könnte ich im Moment in eine grössere Maschine investieren, würden (abzgl. der Nebenkosten) Renditen von rund 700 % in 3 Jahren winken.
Aber um in diesen Bereichen arbeiten zu können, um auch nur in die Nähe zu kommen, mussten wir nun 15 Jahre lang hart, hart arbeiten.
Und dann gehen uns solche Geschäfte immer noch flöten.
Das treibt mir die Tränen in die Augen.
Dennoch steckt in dieser Arbeit die Wahrheit.
Diese Werte sind authentisch.
Sie sind unser Werk.
Sie sind die harten zeiten, die wir durchgemacht haben, sie stehen für vielerlei Sorge und Entbehrung, sie stehen aber auch für aufrichtige Freude und zB eben 8 Arbeitsplätze, die wir momentan von der Strasse haben.
Wenn ich Werkzeug einkaufe, wenn ich meine Mitarbeiter bezahle oder auch mein Gehalt empfange, wenn ich damit Cashflow erzeuge, meine Bedürfnisse stille und dazu das verdiente Geld einsetze, dann, Barbara, trägt dieses Geld Werte hin- und her.
Auch wenn der schnelle Franken winkt: denk über Deine Werte nach, was Du willst und wofür Du stehst.
Sei Dir darüber im klaren, dass solcher Handel nur der Handel mit dem Verderben anderer ist. Jeder reine Aktienhandels-Euro muss von Arbeitern verdient werden, um an der Börse in Milliarden verbrannt zu werden!
Sei Dir über Dein persönliches Risko im Klaren,
Und dann lass mit Überzeugung die Finger davon.
Wohl, wohl gemeinte Grüssle
Frank
barbara seiler
05.11.2008, 22:22
Frank!
Sag mal, wofür hältst du mich eigentlich? Ich will doch nicht Casino spielen... :grins: ich will mir ein paar Aktien kaufen - im Moment solls welche geben, die nicht mehr als dreissig oder vierzig Franken kosten, oder noch weniger - und ich will die behalten. Wenn sie dann in zehn oder fünfzehn Jahren etwas mehr wert sind als heute, will ich es zufrieden sein. und wenn dabei hin und wieder eine kleine Dividende rausschaut, umso besser. :o
Ich will verstehen, wie das mit dem Geld funktioniert. Es geht ja grundsätzlich um Vertrauen. Und um das praktisch zu üben, möchte ich zur Kapitalistin werden, auch wenn ich mir das im Moment nur im Mini-Mass leisten kann. Logisch gebe ich dafür kein Geld aus, das ich zum Leben brauche... sondern nur welches, das ich übrig habe, und wenn das flöten geht, tant pis. Dann ist das eben Pech.
Die Börse sollte ein Investitionsparkett sein, auf dem man in wirtschaftlich erfolgversprechende Werte investiert.
genau das will ich tun, indem ich mir vielversprechende Firmen suche und von denen ein paar Anteile kaufe. Oder auch nur einen, so zum Anfangen. Ich bin ja im Moment auch erst ein Mikroorganismus... äh eine micro-entreprise in der Geschäftswelt. ;)
Ich halte nichts von Lotto und Casino oder andern Glücksspielen, in welcher Form auch immer sie auftauchen. Aber ich möchte durchaus endlich mal anfangen, mir ein Portfolio zu bilden, und zwar eins, das mehr rentiert als der Börsendurchschnitt. Mich interessieren reale Werte, keine Luftballone. Ich werde bestimmt keine Schulden machen. Aber ich möchte so in zehn oder zwanzig Jahren (eher zehn als zwanzig, vielleicht schon früher) die Mehrheit in mindestens einer AG besitzen. Das muss keine riesige sein, aber eine, die gut läuft. Und irgendwann muss ich ja damit anfangen...?
Ich mache Energiearbeit - mit Worten, mit Berühren, als Therapeutin, als Lehrerin. Und jetzt ist der Moment da, wo ich mich endlich mal mit der Energie namens "Geld" befreunde, sie gründlich kennenlerne und gucke, was damit alles möglich ist.
hm... ich frag mich grad, ich glaube, diese kapitalistischen Anwandlungen haben mit der Seelenintegrations-Behandlung zu tun, die ich am Montag bekommen habe. Spannend, spannend!
ja, aber, immer noch die ganz praktische Frage: Brötchen kauf ich beim Bäcker, aber wo kauf ich Aktien?
ich hoffe, Frank, du bist wieder etwas beruhigt? Oder jetzt erst recht nicht?:o
liebe grüsse
barbara
Roadrunnerfn
05.11.2008, 23:16
Sag mal, wofür hältst du mich eigentlich?
Für gefährdet.
...und zwar eins, das mehr rentiert als der Börsendurchschnitt.
DAMIT fängts an.
Barbara, ich möchte Dich halt nur darauf aufmerksam machen, dass das überwiegende Kapital an den Börsen Blutgelder sind. Erwirtschaftet mit fragwürdigen Methoden oder erpresst von tausenden kleiner Firmen und Anleger, die im Regelfall immer irgendwann dahocken und jammern.
Wenn Du Dein Geld heute zur Bank trägst, kriegst Du Anlagezinsen mit 5 oder mehr Prozent. Eine normale Bank hat dahinter Sicherheiten und Leistungen stehen. Keine Luftballone.
Mach einfach folgende Rechung auf:
leg 1000 Euro an. mit 4 % verzinst. leg jeden monat 40 Euro dazu. Und sag mir, wo Du damit in 15 Jahren stehst.
Und dann nimm Deine 7 Aktien um 40 Euro das Stück und freue Dich, dass sie jetzt 43 Euro wert sind. Und vergiss nicht, die insgesammt 17,45 Dividende hinzuzuzählen.
Lass...die...Finger..davon!
Das hat nix mit Investitionen zu tun, sondern ist reines Spekulationsgeschäft. Und Spekulationsgeschäfte SIND Blutgelder.
NIMMST Du die Dividende, wenn deine AG in Waffengeschäfte verwickelt ist? Oder wenn mit Umwelttechnik oder Landwirtschaft Milliardensubventionen abgreifft, um den Shareholdervalue zu halten....DEINE Gelder, Barabra, DEINE Steuern!
Oder lehnst Du die Dividenden dann ab und verkaufst. Oder gehst Du in den Vorstand und sagst:
"Mir gehören 0,002% dieser Firma, hörn Sie mal, ich bin dagegen"
ICH sage, Aktien PASSEN nicht zu Dir.
Du hast nur grad Lust auf was neues und willst das nicht wahrhaben.
Aber egal, verbieten kann ichs Dir ja eh nicht.
Grüssle
Frank
barbara seiler
06.11.2008, 07:44
Hallo Frank
Für gefährdet.
nein, definitiv nicht.
Barbara, ich möchte Dich halt nur darauf aufmerksam machen, dass das überwiegende Kapital an den Börsen Blutgelder sind.
ich werde mir gut aussuchen, was ich kaufe. Genau wie beim Bäcker.
Wenn Du Dein Geld heute zur Bank trägst, kriegst Du Anlagezinsen mit 5 oder mehr Prozent. Eine normale Bank hat dahinter Sicherheiten und Leistungen stehen. Keine Luftballone.
Wenn ich mir so angucke, was in letzter Zeit über Banken geschrieben wurde, so war ja gerade das Problem, dass Banken - und zwar solche mit topseriösem Ruf - mit Luftballonen handelten. Und damit den Bach runtergingen. Und heute mit riesigen Beträgen von Papa Staat gestützt werden müssen.
Da schaue ich lieber selbst an, was Sache ist.
Das hat nix mit Investitionen zu tun, sondern ist reines Spekulationsgeschäft.
Spekulationen interessieren mich nicht. Das würde mir auf den Magen schlagen, täglich die Ausschläge der Fieberkurve nachzuschauen. mich interessiert, wie es langfristig aussieht.
NIMMST Du die Dividende, wenn deine AG in Waffengeschäfte verwickelt ist?
nein, weil dann nehm ich noch nicht mal die Aktie. Ausserdem haben Waffengeschäfte keine Zukunft. Der Druck steigt auf solche Firmen, dass von politischer Seite das Waffengeschäft immer mehr eingeschränkt wird.
"Mir gehören 0,002% dieser Firma, hörn Sie mal, ich bin dagegen"
könnte durchaus passieren. Eine weitere Entwicklung, die vermutlich zumindest in der Schweiz kommen wird, ist mehr Demokratie unter den Aktionären. Das arrogante über-Kleinaktionäre-hinweg-hören war uA ein weiterer Stolperstein der UBS. Es musste so richtig krachen, bevor sich etwas veränderte und wieder etwas Bescheidenheit einzog. zB dass das Topmanagement dieses Jahr KEINE Boni bekommt.
ICH sage, Aktien PASSEN nicht zu Dir.
Du hast nur grad Lust auf was neues und willst das nicht wahrhaben.
Ach was, meine halbe Familie besteht aus Bankleuten. irgendwie muss ich da auch was abgekriegt haben von diesen Genen. Und ja, ich will etwas Neues ausprobieren. Doch keine Angst, ich werde mich bestimmt nicht in den Ruin spekulieren. ;)
grüsse, barbara
R.Daneel
06.11.2008, 13:40
Hallo ihr beiden,
im Prinzip würde ich Frank Recht geben. Bei Aktiengeschäften gibt man sein geld irgend jemandem, der damit etwas bestimmtes machen will, und hofft darauf, dass derjenige Gewinn macht... Aber das Prinzip ist ja klar. Entscheidend ist, dass jemand anders entscheidet wie mein Geld eingesetzt wird und in welche Richtung es Einfluss ausübt - ein "guter" Banker ist immer einer, der viel für seine Kunden (die Anleger) herausholt - ein "besserer" Banker hat weniger Skrupel, schaut nur darauf, was er an (virtuellem!) Geld/Wert herausholen kann, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, was er damit anrichtet.
Zu Deiner Frage, Barbara: Bei (praktisch) jeder Bank gibt es Aktien, und jedes Aktiengeschäft kostet Gebühren, man macht also erstmal Verlust.
ich werde mir gut aussuchen, was ich kaufe. Genau wie beim Bäcker.
Das erfordert aber eine Menge mehr Wissen, an das sehr viel schwerer ranzukommen ist und das außerdem schnell veraltet. "Sichere" Aktien oder Fonds (Bluechips) kaufen und einfach jahrzehntelang behalten, komme was wolle, selbst das garantiert nicht, dass man am Ende mit Gewinn rausgeht. Deswegen arbeiten private Rentenversicherungen zwischenzeitlich auch mit Aktien, aber gegen Ende der Laufzeit schichten sie (soweit ich weiß, alle) das Aktiendepot in festverzinsliche Werte um.
(Ich hab mich auch mal dran versucht und drei viertel meines durch Arbeit über mehrere Jahre angesammelten Geldes in einem halben Jahr verloren. Zuerst hab ich sogar etwas "Gewinn" gemacht... Und ich hatte die Aktien, die mich interessierten, vorher fast ein Jahr lang beobachtet - allerdings hatte ich kein Insiderwissen, das hat der Kleinaktionär nie... und irgendwelche Entscheidungsmacht auch nicht - darin liegt auch der Vorteil für die Geldnehmer. Jedenfalls werde ich es nicht noch mal versuchen. )
Wenn ich mir so angucke, was in letzter Zeit über Banken geschrieben wurde, so war ja gerade das Problem, dass Banken - und zwar solche mit topseriösem Ruf - mit Luftballonen handelten. Und damit den Bach runtergingen. Und heute mit riesigen Beträgen von Papa Staat gestützt werden müssen.
Da schaue ich lieber selbst an, was Sache ist.
So wie ich das Geldwesen verstehe (und da bin ich wohl nicht derselben Meinung wie Frank), ist Geld (das Geld, mit dem man einkaufen kann und das man für Arbeit oder Gegenstände bekommt) nichts weiter als ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel. Dessen "Wert" sogar schwankt, eigentlich hat es selbst gar keinen Wert - der Wert kommt erst dadurch zustande, dass ein bestimmter Preis gefordert wird und jemand bereit ist, diesen Preis zu zahlen.
Wenn nun mit "Geld selbst" gehandelt wird (und wenn ich richtig verstanden habe, ist genau das passiert), dann wird sozusagen IMMER mit Luftballons gehandelt - aber das Geschäft ist sehr lukrativ, deswegen wird es von den Banken gemacht, nicht mal in böser Absicht oder auch nur Dummheit - es geht darum, zu erwartende Gewinne und Verluste zu verteilen, diese Erwartungen werden gehandelt, und solange keine besonderen Bedingungen vorliegen, gibt es hier mal ein bissel Verlust, da mal etwas mehr Gewinn - da Kreditzinsen immer höher sind als Guthabenzinsen, kommt im Mittel für alle Banken ein Gewinn heraus. Nur wenn so eine "Immobilienblase platzt" und plötzlich die Gewinnerwartung verschwinden und nur Schulden bleiben, entartet das Ganze - irgendwer verdient sich Milliarden, und alle anderen bleiben auf den Schulden sitzen (und brauchen jetzt Billiarden-Hilfen vom Staat, wobei sich die Bankchefs immer noch die eine oder andere Million als Verdienst abzweigen). Wobei auch diese Schulden nur "Erwartungen des Nicht-zahlen-könnens" sind und damit selbst nur Luftballons. Sozumindest hab ich das verstanden.
Spekulationen interessieren mich nicht. Das würde mir auf den Magen schlagen, täglich die Ausschläge der Fieberkurve nachzuschauen. mich interessiert, wie es langfristig aussieht.
Was den Wert einer Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmt, ist, für wieviel sie zu diesem Zeitpunkt verkauft werden kann. Reine Spekulation. Die Dividenden sind, wie Frank schon sagte, den Aufwand nicht wert.
Ach was, meine halbe Familie besteht aus Bankleuten. irgendwie muss ich da auch was abgekriegt haben von diesen Genen.
Na dann werden die doch was dazu sagen können?
Es heißt ja, jetzt wäre der "richtige Zeitpunkt zum Einsteigen in Aktiengeschäfte", eben weil die Kurse am Boden liegen. Mittelfristig betrachtet dürfte das nicht extremst falsch sein - vor 2 Monaten wäre ein schlechterer Zeitpunkt zum Einsteigen gewesen, man kann aber schlecht sagen, wann es wieder aufwärts geht und dann wie weit. Um da Erfolg zu haben, muss man entweder Glück oder spezielles Insiderwissen haben, das (wichtig!) sonst kaum jemand hat, denn man braucht Opfer!
Und ja, ich will etwas Neues ausprobieren. Doch keine Angst, ich werde mich bestimmt nicht in den Ruin spekulieren. ;)
Wenn ich was vorschlagen dürfte: Es gab mal im Internet so "Aktienspiele", vielleicht gibt es die noch. Da kann ma so tun als würde man Aktien kaufen, verkaufen und halten. Könnte sogar kostenlos sein. Da kann man zwar nichts gewinnen (außer einem Bankjob, wenn man am Ende alle anderen abgezockt hat), aber man kann auch keinen Verlust machen. Zum Testen wär das doch was - ich hab davon leider erst erfahren, als es schon längst zu spät war und sich meine Finanzen auf konventionellem Wege wieder halbwegs erholt hatten.
Viel Glück!
Grüßleins
R.
barbara seiler
06.11.2008, 22:18
Hallo R.!
Entscheidend ist, dass jemand anders entscheidet wie mein Geld eingesetzt wird und in welche Richtung es Einfluss ausübt - ein "guter" Banker ist immer einer, der viel für seine Kunden (die Anleger) herausholt - ein "besserer" Banker hat weniger Skrupel, schaut nur darauf, was er an (virtuellem!) Geld/Wert herausholen kann, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, was er damit anrichtet.
Ich glaube durchaus noch an den seriösen Banker alter Schule. An jenen, dem es nicht bloss auf das Quartalsergebnis ankommt.
Dennoch möchte ich, wenn schon, selbst kaufen und verkaufen, da mach ich meine eigenen Fehler dabei.
Das erfordert aber eine Menge mehr Wissen, an das sehr viel schwerer ranzukommen ist und das außerdem schnell veraltet.
Ich habe den Vorteil, in einer Stellenvermittlung zu arbeiten, da gibts Kontakte zu vielen Firmen... Das hilft, sich ein Bild zu machen. Von jenen, die unsere Kunden sind, werde ich bestimmt nur jene wählen, die ihre Rechnungen pünktlich bezahlen.
Ich hab mich auch mal dran versucht und drei viertel meines durch Arbeit über mehrere Jahre angesammelten Geldes in einem halben Jahr verloren.
oh je...:(
So wie ich das Geldwesen verstehe (und da bin ich wohl nicht derselben Meinung wie Frank), ist Geld (das Geld, mit dem man einkaufen kann und das man für Arbeit oder Gegenstände bekommt) nichts weiter als ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel.
Geld ist erstmals ein Symbol, und es hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. In den letzten Wochen war auf alle Fälle "fehlendes Vertrauen" ein Dauerbrenner in der Diskussion rund um die Finanzkrise. Leute vertrauen nicht, also kaufen sie nichts... Banken vertrauen nicht, also leihen sie sich gegenseitig kein Geld. Und das fehlende Vertrauen blockiert alles und macht die Sache nur noch schlimmer.
Geld verdienen heisst übersetzt also: vertrauenswürdig sein.
Wenn nun mit "Geld selbst" gehandelt wird (und wenn ich richtig verstanden habe, ist genau das passiert), dann wird sozusagen IMMER mit Luftballons gehandelt
Allerdings müssen diese Luftballons immer, wenn auch über ein feines und kompliziertes System von Schnürchen, am Boden befestigt sein. Und wenn dann einer kommt, und das unterste Schnürchen am Boden zerschneidet, dann geht das ganze Gebilde hops.
Nur Warren Buffett hat offenbar nicht - oder nicht viel - verloren. Der hat aber auch immer sehr genau auf den Boden aufgepasst, und die Luftballons Luftballons sein lassen.
aber das Geschäft ist sehr lukrativ, deswegen wird es von den Banken gemacht, nicht mal in böser Absicht oder auch nur Dummheit
Dass es einmal platzen muss, das wissen alle - doch alle hoffen, sich rechtzeitig zurückziehen zu können, bevor es crasht. Scheint mir so eine Art Schwarzer Peter in grossem Stil zu sein.
Immerhin werden jetzt die Kontrollen verbessert und von den Banken gefordert, dass sie genügend eigene Mittel haben, um heil davon zu kommen, falls es wieder soweit kommt.
Was den Wert einer Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmt, ist, für wieviel sie zu diesem Zeitpunkt verkauft werden kann. Reine Spekulation.
Richtig. Und da wird es immer wieder welche geben, wo der aktuelle Wert der Aktie deutlich unter dem Wert des Unternehmens liegt - wo Potenzial vorhanden ist. Dazu muss man natürlich das Unternehmen gut genug kennen, schon klar. Und den Markt kennen. Und die politischen Umstände. etc.
man kann aber schlecht sagen, wann es wieder aufwärts geht und dann wie weit.
jetzt wird es wohl so für fünf oder zehn Jahre ein langsames Hochkraxeln gehen. Einige Firmen werden verschwinden, andere deutlich grösser werden. Die Welt ist dabei, sich umzustrukturieren, und es wird uns in zehn oder zwanzig oder dreissig Jahren weltweit besser gehen als heute.
Um da Erfolg zu haben, muss man entweder Glück oder spezielles Insiderwissen haben, das (wichtig!) sonst kaum jemand hat, denn man braucht Opfer!
Ich glaube, es reicht, die öffentlich zugänglichen Informationen sorgfältig zu studieren. Und warum auch nicht mal ein email schreiben an die betroffene Firma und ein paar Fragen stellen? Kostet ja nichts...
Es gab mal im Internet so "Aktienspiele", vielleicht gibt es die noch.
Davon habe ich auch schon gehört, doch da gehts ja wieder um das Kurzfristige... ich steig lieber gleich im Echten ein.
grüsse, barbara
R.Daneel
06.11.2008, 23:46
Hi Barbara,
Ich glaube, es reicht, die öffentlich zugänglichen Informationen sorgfältig zu studieren. Und warum auch nicht mal ein email schreiben an die betroffene Firma und ein paar Fragen stellen? Kostet ja nichts...
Aber keine Firma wird doch nur ansatzweise durchblicken lassen, dass die Geschäfte nicht perfekt laufen... da erfährt man durch öffentlich verfügbare Quellen schon mehr und Genaueres - nur leider zu spät, denn wenn diese Infos an die Öffentlichkeit kommen, haben diejenigen, die kürzere Leitungen zu den Infos (und wesentlich größere Beträge drinstecken haben) längst gehandelt. Ich hab damals (war glaube ich im Herbst 94 oder 95) mit VW die größten Verluste gemacht. VW schien mir ein relativ sicherer Wert zu sein, ging tendenziell nach oben, keine großen Schwankungen - ich wollte eigentlich nicht spekulieren, ich wollte nur etwas besser liegen als mit festverzinslichen Papieren. Aber dann kam diese Krise, wo der DAX innerhalb kurzer Zeit über die Hälfte der Punkte verlor, und VW rauschte (mit) runter. Wäre ich nicht ausgestiegen, hätte sich mein Depot wohl inzwischen wieder erholt, aber damals hatte ich weder die Nerven noch das Wissen bzw. die Erfahrung, um sowas über mehrere Jahre hinweg auszusitzen. Vor ein paar Tagen hätte ich jetzt mit VW gut was abräumen können... Tja, hinterher ist man immer schlauer.
Zum Aktienspiel:
Davon habe ich auch schon gehört, doch da gehts ja wieder um das Kurzfristige... ich steig lieber gleich im Echten ein.
Naja, wenn Du Geld echt übrig hast... Ich dachte, dass man sich so erstmal ein Gefühl für die Sache verschaffen könnte, ohne viel Geld zu riskieren - da wird immerhin mit echten Aktien hantiert, wenn die Depots auch keine echten Werte enthalten... und auch bei langfristigen Anlagen müsste man wohl am Ball bleiben, damit man eine drohende Pleite mitkriegt, bevor die meisten anderen es tun - wenn so eine Nachricht an der Öffentlichkeit ist, ist es zu spät auszusteigen. Allein schon deshalb würde ich es nicht nochmal versuchen: Ich habe einfach nicht die Mittel, weder technisch noch finanziell noch vom erforderlichen Zeitaufwand her, mich um einzelne Aktienwerte so zu kümmern, wie es nötig wäre. Also blieben nur Fonds, d.h. ich müsste voll und ganz den Fondsmanagern vertrauen, und die Krisen der Vergangenheit haben ja gezeigt, dass selbst die nur mit Wasser kochen. Von der nicht mehr vorhandenen Kontrolle im ethischen Bereich ganz abgesehen.
Hast Du Dich denn schon umgesehen und eine Sparte im Auge? Vor 10 Jahren wäre LED-Technologie eine vielversprechende Sparte gewesen. Jetzt hat sich da wohl einiges etabliert, ist aber für den Endanwender noch zu teuer. Sonst wüsste ich nicht. Und alles, was jetzt gut aussieht, kann wegen irgendwelcher Gesetzesänderungen mal unvermittelt hinten runterfallen.
Liebe Grüße
R.
barbara seiler
07.11.2008, 10:14
Hallo R.!
Aber keine Firma wird doch nur ansatzweise durchblicken lassen, dass die Geschäfte nicht perfekt laufen...
nein, das tun Firmen meist nicht in Zeitungen, gegenüber Stellenvermittlungen tun sie es ständig: "Nein, ich brauche niemanden, nein, wir haben keine Aufträge, nein sorry, kein Bedarf...";)
ber dann kam diese Krise, wo der DAX innerhalb kurzer Zeit über die Hälfte der Punkte verlor, und VW rauschte (mit) runter. Wäre ich nicht ausgestiegen, hätte sich mein Depot wohl inzwischen wieder erholt, aber damals hatte ich weder die Nerven noch das Wissen bzw. die Erfahrung, um sowas über mehrere Jahre hinweg auszusitze
Eben, es geht um die langfristige Perspektive. Da darf es schon mal Einbrüche dazwischen geben. Und wenn der Dax auf einmal in den Keller fällt, so hat das meistens nichts mit der Qualität von VW zu tun, sondern mit allen möglichen andern Faktoren.
Naja, wenn Du Geld echt übrig hast...
nur so ein winziges Bisschen... nicht sehr viel. Aber macht nichts.
Von der nicht mehr vorhandenen Kontrolle im ethischen Bereich ganz abgesehen.
Das wird sich jetzt ändern. Jeder nicht ganz idiotische Staat wird jetzt, wo so viel Hilfe geleistet wird, auch ein paar Bedingungen stellen, damit so etwas nicht wieder vorkommen kann.
Hast Du Dich denn schon umgesehen und eine Sparte im Auge?
ich habe an UBS gedacht. Die haben ihren grossen Schock jetzt hinter sich, das kann nur noch besser werden. Und so gut wie Staatsgarantie.
Und alles, was jetzt gut aussieht, kann wegen irgendwelcher Gesetzesänderungen mal unvermittelt hinten runterfallen.
Grundsätzlich wird alles schon mal gut sein, was mit Umwelttechnologie zu tun hat, alternativer Energieerzeugung, solchen Sachen.
grüsse, barbara
barbara seiler
15.12.2008, 19:30
Hallo zusammen
http://www.zeit.de/2008/49/DOS-Wo-steckt-das-Geld?page=all
hier habe ich bei der Zeit einen Artikel gefunden, der sich mit der Frage befasst: wo steckt eigentlich das Geld, das sich während der Finanzkrise anscheinend in die Luft aufgelöst hat?
Wirklich gut erklärt!
liebe grüsse
barbara
horstgutekunst
06.01.2009, 13:09
Frank!
Sag mal, wofür hältst du mich eigentlich? Ich will doch nicht Casino spielen... :grins: ich will mir ein paar Aktien kaufen - im Moment solls welche geben, die nicht mehr als dreissig oder vierzig Franken kosten, oder noch weniger - und ich will die behalten. Wenn sie dann in zehn oder fünfzehn Jahren etwas mehr wert sind als heute, will ich es zufrieden sein. und wenn dabei hin und wieder eine kleine Dividende rausschaut, umso besser. :o
Ich will verstehen, wie das mit dem Geld funktioniert. Es geht ja grundsätzlich um Vertrauen. Und um das praktisch zu üben, möchte ich zur Kapitalistin werden, auch wenn ich mir das im Moment nur im Mini-Mass leisten kann. Logisch gebe ich dafür kein Geld aus, das ich zum Leben brauche... sondern nur welches, das ich übrig habe, und wenn das flöten geht, tant pis. Dann ist das eben Pech.
genau das will ich tun, indem ich mir vielversprechende Firmen suche und von denen ein paar Anteile kaufe. Oder auch nur einen, so zum Anfangen. Ich bin ja im Moment auch erst ein Mikroorganismus... äh eine micro-entreprise in der Geschäftswelt. ;)
Ich halte nichts von Lotto und Casino oder andern Glücksspielen, in welcher Form auch immer sie auftauchen. Aber ich möchte durchaus endlich mal anfangen, mir ein Portfolio zu bilden, und zwar eins, das mehr rentiert als der Börsendurchschnitt. Mich interessieren reale Werte, keine Luftballone. Ich werde bestimmt keine Schulden machen. Aber ich möchte so in zehn oder zwanzig Jahren (eher zehn als zwanzig, vielleicht schon früher) die Mehrheit in mindestens einer AG besitzen. Das muss keine riesige sein, aber eine, die gut läuft. Und irgendwann muss ich ja damit anfangen...?
Ich mache Energiearbeit - mit Worten, mit Berühren, als Therapeutin, als Lehrerin. Und jetzt ist der Moment da, wo ich mich endlich mal mit der Energie namens "Geld" befreunde, sie gründlich kennenlerne und gucke, was damit alles möglich ist.
hm... ich frag mich grad, ich glaube, diese kapitalistischen Anwandlungen haben mit der Seelenintegrations-Behandlung zu tun, die ich am Montag bekommen habe. Spannend, spannend!
ja, aber, immer noch die ganz praktische Frage: Brötchen kauf ich beim Bäcker, aber wo kauf ich Aktien?
ich hoffe, Frank, du bist wieder etwas beruhigt? Oder jetzt erst recht nicht?:o
liebe grüsse
barbara
Liebe Freunde
Vernetzen wir uns hier, mein Vorschlag.
Ich habe die gleichen Fragen an das Geld wie ihr und bin also williger Schüler hier zu lernen.
So viel habe ich begriffen: "Geld zu denken sei unfruchtbar, es komme nicht zu einem auf diesem Wege.
Es komme das Geld, durch meinen Fleiss und den guten Willen. Durch mein Denken, Handeln in der Güte und Vertrauen in mich selbst.
Bald könnte es nichts mehr wert sein? Der Grund, weil alle das Vertrauen in das Geld verloren haben könnten.
Eine Religio ist dann zusammengefallen.
Das Kollektiv sucht dann nach Lösungen und das könnte dann das Tauschen sein. Was denn tauschen? Das was dann noch Wertvoll ist!
Die Gesundheit z.B.
Weil diese Gesundheit (auf der ganzen Palette des Seins) und wie fast alles vom Geist und seiner Einstellung abhängt.
Da könnte alles Streben, Wissen und Können, auch ein gutes Tauschmittel sein und an Wert gewinnen.
Nur gibt es dafür noch keine Aktien. Vielleicht später schon und ist ungewiss.
Deshalb setze ich auf meine Essenzen, die mit den Schwingungen, aus der Akashachronik aufgeladen, jene Menschen im Vertrauen unterstützt, den den Weg nach Innen gehen."
Da kommt mir der Diogenes in den Sinn, der in den Kriegswirren in der Stadt, sein Wohn_Fass, die Strasse rauf und runter rollte, bis er aufgefallen ist und ihn eine Gehetzter gefragt hat: "Was machst Du da?" Dieser antwortete, (ihr wisst das schon) na, ich dachte ob all dem Trubel hier, ich sollt mich auch beteiligen! Lol!
Alles was der Mensch sich ausgedacht hat, das kann brüchig werden und unterliegt dem Wandel.
Wandel der rotiert.
Doch wird es etwas geben, das beständig wächst und das gibt es auch mit Sicherheit.
Es ist das, was unwandelbar und fest ist und geht damit niemals verloren, in Jedem von uns allen.
Dem vertraue ich!
Horst
Roadrunnerfn
06.01.2009, 14:37
Alles was der Mensch sich ausgedacht hat, das kann brüchig werden und unterliegt dem Wandel.
Wandel der rotiert.
Doch wird es etwas geben, das beständig wächst und das gibt es auch mit Sicherheit.
Es ist das, was unwandelbar und fest ist und geht damit niemals verloren, in Jedem von uns allen.
Dem vertraue ich!
Hallo Horst,
Ich auch! Aber wenn wir bei dem Vergleich bleiben...der "Handel" mit dieser wervollen Ware ist den meisten Menschen fremd, zumindest aber unbewusst.
Ich glaube, dass sich sehr viele Menschen nahe sind oder austauschen, ohne wirklich zu wissen, dass das so stattfindet. Und wieder andere tun es, lehnen es aber nach aussen komplett ab!
Mir kommt grad spontan das "Gefallen-tun-un-beschenken" in den Sinn.
Ein Geschenk nach einem Gefallen ist zu "guten Ton" geworden, und selbst der verwischt immer mehr.
Wenn wir aber tief in uns hineinschauen, was hinter diesem "Tauschhandel" stecken kann, was wir darin entdecken können:
Ich helfe jemand anderem, weil ich sehe, dass er meine Hilfe benötigt. Vielleicht fragt er auch danach, und ich gebe sie offenherzig.
Es geht plötzlich nicht mehr um den praktischen Aufwand, um die Zeit, um den Schweiss, sondern um Offenherzigkeit. Egal was in der Welt für eine Tat dahintersteckt. Mag sie gross oder klein sein.
Das ist der Grund, warum das Dankesgeschenk eine kleine Blume sein kann...ein freundliches Wort oder ein Händedruck.
Oder nur ein tiefstdankbarer Blick eines erleichterten, be-holfenen Menschen.
Mit dem Geld haben wir begonnen, diesen Wert zu übertünchen. Zeit und Material aufzurechnen.
Und das mag am Ende auch der Grund sein, warum es viele Menschen immer noch als Beleidigung empfinden, wenn sie für einen Gefallen Geld bekommen sollen.
Diese Worte entfachen in mir wieder mal tiefe Betroffenheit.
Wie oft tun wir einen liebevoll gemeinten Gefallen als lästig ab. Wie oft verweigern wir das, was eigentlich an Wert dahintersteckt.
Ich bin so im Geldwert aufgewachsen...immer zu wenig, immer aufrechnen, immer gegenrechnen....Wir haben sogar die Weihnachstgeschenke gegeneinander aufgerechnet.
Ich weiss nicht, ob ich jemals diese zur Gewohnheit gewordene Unart ablegen werden kann.
Dabei wäre es ein so praktischer..praktikabler Weg, spirituell voranzukommen:
Ein Geschenk anzunehmen...Freude davon zu haben, unabhängig vom materiellen Nutzen. Und als Dank vielleicht nicht mehr zu können, als die Freude über das Geschenk zu zeigen.....
...ein Geschenk zu machen, OHNE den Dank dafür zu erwarten. Dem Autofahrer im Graben zuhelfen, egal ob er es nun verdient hat oder nicht. Auch wenn er mich zuvor noch geschnitten hat. Auch wenn er besoffen ist. Auch wenn er mich beschimpft für meine Hilfe. Vielleicht kann ich durch das Eingreifen ja einen schlimmen Unfall verhindern....
....oder ich fahre --hochmütig lächelnd-- vorbei.
...ich glaub, ich muss noch viel von dem lernen, was ich schreibe...
Grüssle
Frank
horstgutekunst
06.01.2009, 15:19
Lieber Frank
Während dem lesen Deiner gefühlvollen Zeilen, erinnerte ich mich an einen Traum, den ich vor Jahren hatte.
Dabei fand ich mich hell wach, doch paradoxerweise im tiefen, festen Schlaf befindend.
Ich betrat da eine Szene, als ein Gebäude, ein Haus. Es war von vier Seiten offen und im Quadrat erbaut, sodass der Innenhof nach Oben offen ein Viereck bildete.
Im Hof war erreichbar über vier Treppen ein grosses Bad mit blauem Wasser. Rundherum waren durch Arkaden begehbare Stockwerke, mit vielen Zimmern.
In diesen Zimmern wohnten Menschen und betätigten sich mit aller Arten von Künsten.
Nachdem ich gebadet hatte im strahlenden Wasser, holten mich zwei weissgekleidete Menschen ab und führten mich durch die Stockwerke.
Ich durfte ein Zimmer betreten und wurde von einem Goldschmied empfangen und dieser gab mir ein von sich gefertigtes Kunstwerk.
Was dann mit mir geschah, das werde ich nie vergessen!
Mich durchflutete die Ausstrahlung des Kunstwerkes in so einer Weise die ich im Körper als vollkommenes Sattwerden noch in der Erinnerung habe.
Noch heute, während ich dies hier mitteile.
Die wirklich beseelten sind geistiges Licht und Nahrung. Die Originale eines Künstlers und ein Jeder ist ein Solcher in meinen Augen und übertragen eine Energie, die wie Nahrung wirkt.
Da verstand ich in einem Augen_Blick, die wahre Natur und den wirklichen Wert der Dinge.
Der Traum endete in einer Einweihung im höchsten Raum des Hauses, durch einen Dritten weissgekleideten Mann. Wir sangen zusammen das Singen.
Möchte es hier mehr nicht weiter ausführen, es wird sonst zu lange und kostet den Speicher des Forum und der ist nicht billig.
Fazit: Wenn es einem Menschen gelingt, seine direkte Sinneswahrnehmung, ganz und gar auf seine Schöpfung (Produkt) zu konzentrieren, so wird diese dann auch zu einem Träger seines ihm innewohnenden wahren Wertes.
Er hat damit das Optimum erreicht, im Handel einen guten Preis zu erziehlen.
So habe ich gelebt in Soglio, viele Jahre lang.
Dankbarer weise suchen noch heute Menschen meine Produkte und finden sie bei mir.
Ich habe gerade erst wieder neu angefangen, nachdem sich eine Partnerschaft mit radionik-solutions vor zwei Monaten ergab, rein zufällig...;)
Spontan auf Deinen Post, welcher mir warmherzig entgegenkommt.
Horst
PS. Bekanntmachung durch die Werbung mit der entsprechenden Aufklärung können solche Produkte, die Nährend sind, auch an die Menschen weitergegeben werden.
Als eine Möglichkeit gesehen, zum Ausgleich der Energie zu kommen. :D
Celestine
09.01.2009, 10:22
Wir haben seit langem mal wieder Monopoli gespielt.
Es ist ein phantastisches Spiel um spielerisch aufzudecken wo die persönlichen "Geldprobleme" liegen *kicher*
Ich habe Monopolie immer gehasst....! Und niiiie gewonnen! (Lag allerdings oft vielleicht auch nur daran, weil die Spiele abgebrochen wurden, weil sich alle irgendwann dann irgendwie in die Haare gerieten...)
Ok, wir also ran an den Spieltisch. Ich nach kürzester Zeit schon fast blank und natürlich im Gefängnis.... dreimal tief durchatmen, und immer wieder "ist ja nur ein Spiel" gedacht :grins:
Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab gewonnen, und es war schon echt unangenehm, wie mir die Miet-Hundert-Tausender und sonstigen Geschenk-Millionen nur so zuflogen, und ich vor lauter Geld-Überfluss ständig bauen mußte, was jedoch nur zu noch mehr Geld-Überfluss führte und dazu, dass ich ständig neue Straßen bekam, von meinen Mitspielern, die ihre Schulden bei mir irgendwie ausgleichen mußten....
Wie im wahren Leben?!... Ich mag Monopolie nicht...
horstgutekunst
09.01.2009, 10:45
Wir haben seit langem mal wieder Monopoli gespielt.
Es ist ein phantastisches Spiel um spielerisch aufzudecken wo die persönlichen "Geldprobleme" liegen *kicher*
Ich habe Monopolie immer gehasst....! Und niiiie gewonnen! (Lag allerdings oft vielleicht auch nur daran, weil die Spiele abgebrochen wurden, weil sich alle irgendwann dann irgendwie in die Haare gerieten...)
Ok, wir also ran an den Spieltisch. Ich nach kürzester Zeit schon fast blank und natürlich im Gefängnis.... dreimal tief durchatmen, und immer wieder "ist ja nur ein Spiel" gedacht :grins:
Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab gewonnen, und es war schon echt unangenehm, wie mir die Miet-Hundert-Tausender und sonstigen Geschenk-Millionen nur so zuflogen, und ich vor lauter Geld-Überfluss ständig bauen mußte, was jedoch nur zu noch mehr Geld-Überfluss führte und dazu, dass ich ständig neue Straßen bekam, von meinen Mitspielern, die ihre Schulden bei mir irgendwie ausgleichen mußten....
Wie im wahren Leben?!... Ich mag Monopolie nicht...
Liebe Celestine
Dieses Spiel ist in meiner Erinnerung als Kind noch ganz bewusst.
Bei mir war es ebenfall die Frust. Verlieren und Gewinnen, ein Rad dreht sich.
So klebte ich am Frust, durch das Verlieren und das Verlieren mit hämischausgleich_Wollen, dann durchs Gewinnen.
Am End verlor sich das Interesse dann, so hat ich dieses Spiel vergessen.
Ich will es wieder lernen jetzt ein Kind zu sein.
Begeisterung und Fantasie, sogar mit kleinst vorstellbaren Kügelchen, die dann halt die Atome sind.
Mit meinem Spielzeug das ich habe.
Was solls denn sein zu spielen?
Kräfte messen, Formen generieren.
Alles ist doch nur ein Spiel!
Danke Dir für Deine Erinnerungen.
Das haben wir geteilt und mitgeteilt.
Herzlich Horst:D`L
barbara seiler
09.01.2009, 13:14
Oh ja, Monopoly! Da hab ich auch ständig verloren - irgendwie fehlte es mir, ich weiss nicht woran? Bei so gut wie allen andern Spielen hat sich das Verlieren in Grenzen gehalten, oder war einfach fair ausgeglichen... im Monopoly aber nicht.
Wie im wahren Lebe? Nein. Im wahren Leben sind win-win-Situationen möglich - im Monopoly ist der Gewinn des Einen immer der Verlust des Andern. Wahres Leben ist dann am Schönsten, wenn alle gewinnen.
Konkurrenzorientierte Spiele finde ich allerdings ganz gut, um das Gewinnen und Verlieren zu lernen... und aufs Leben anzuwenden: im Grunde ist es nur ein Spiel. Und die beste Haltung - jene, die funktioniert und zu gewinnen führt - ist eine spielerische. Was es im Moment ist, was ich mit dem "echten" Geld erlebe. Verkrampfung blockiert. Fliessen-Lassen bringt Gewinn.
grüsse, barbara
Celestine
09.01.2009, 13:45
Wie im wahren Lebe? Nein. Im wahren Leben sind win-win-Situationen möglich - im Monopoly ist der Gewinn des Einen immer der Verlust des Andern. Wahres Leben ist dann am Schönsten, wenn alle gewinnen.
Oder anders gesagt: Mein Geld ist nicht weg, es hat nur jetzt ein anderer!
Nochmal zurück zum Monopoli:
Mir ging mehrmals zwischendurch der Gedanken durch den Kopf meinen beiden Mitspielern (Jörg und Henrike), Spielgeld rüberzuschieben, weil ich´s echt nicht gut haben konnte, dass ich so "fett" da saß und die beiden echt aufpassen mussten, wie sie agieren, und Angst vor jeder "Ereigniskarte" hatten, weil sie den totalen finanziellen Ruin hätte bedeuten können....!!!
Alles nur Spiel, natürlich, und sollte eigentlich Spaß machen... aber...
Man merkt schon ganz gut, wie die Emotionen da ins Rollen kommen...!
Interessanterweise bei den Erwachsenen deutlich mehr als bei den Kindern. Wie kann das nur?! ;)
Grüße - Astrid
barbara seiler
10.01.2009, 12:45
Hi Celestine!
Interessanterweise bei den Erwachsenen deutlich mehr als bei den Kindern. Wie kann das nur?!
Vielleicht weil es zu sehr an die "echten" Spiele erinnert? Echte Mieten, echte Rechnungen zu bezahlen, und an die Situationen, wo das nicht immer einfach war - und die damit verbundenen Emotionen?
grüsse, barbara
Celestine
11.01.2009, 10:44
Hallo Barbara,
ja klar (war keine wirklich Frage, sorry).
Liebe Grüße,
Astrid
barbara seiler
11.01.2009, 10:57
Hallo Celestine
keine wirkliche Frage...? Doch, warum auch nicht?
Ich konnte als Kind nicht gut verlieren - mein Bruder auch nicht, das gab des öftern mal Krach, Tränen und Enttäuschung - heute können wir es deutlich besser.;)
grüsse, barbara
barbara seiler
28.01.2009, 14:15
Geld macht nicht glücklich - aber kein Geld macht krank.
Menschen mit Schulden leiden überdurchschnittlich häufig an Krankheiten, vor allem an psychischen Problemen und an Erkrankungen an Wirbelsäule und Gelenken:
http://rhein-zeitung.de/on/08/02/28/rlp/t/rzo405311.html?a
... was mich nicht wundert, so eine Last an negativem Geld ist schwer zu tragen - auch für den Körper.
grüsse, barbara
:)
Lest und staaaaaaaaaaaaaaaaunt ....:) insbesondere in den weiter hinten Abschnitten geht um die "neuen" Kinder und ihre Intensionen - es ist faszinierend - das Gesamte!!!!
http://kristallmensch.net/aktuelles.226.html
Auszug...
Der Aufstieg der Kapital- und Geldflüsse
Übermittlung für eine Gruppe von Fachleuten
des Geld-, Finanz- und Bankenwesens
- und für die Menschen der Welt -
Die essentielle Bedeutung der Fließströme
Geldfluss und Kapitalfluss - setzen wir dieses Thema, das bisher außerhalb von euch existierte und wenig mit eurem ureigenen Leben zu tun zu haben schien, einmal in die unmittelbare Beziehung zu euch selbst – zu eurem Atmenden Leben. Hier sind einige Male die Begriffe Geldfluss und Kapitalfluss gefallen, und uns fällt auf, dass eine gewisse Unsicherheit über die Bedeutung dieser Begriffe herrscht. Lasst uns dies also einmal vorab klären – als Grundlage unserer Erläuterungen zum Thema. Was ist der Unterschied zwischen Geldfluss und Kapitalfluss? Nun, es gibt mehrere Ebenen der Betrachtung.
Geldfluss und Kapitalfluss spiegeln eure Innen- und eure Außenwelt. Einerseits könnt ihr zu Recht sagen, Geldfluss bezieht sich auf das äußere Monetäre eurer Gesellschaft und Kapitalfluss ist die Gesamtheit eurer inneren Lebensströme und Körpersysteme, die ihr in dieser Zeit wieder ins Fließen bringt. (vgl. Lektion 6 Alle Körperströme fließen senkrecht)
In dieser Betrachtung ist der Geldfluss von weitaus geringerer Bedeutung als der Kapitalfluss, schlicht weil letzterer das vielfältige Fließen eures nackten Lebens ist, das nicht für Geld zu kaufen und nicht durch Geld zu ersetzen ist. Nicht einmal das Geld für die Ärzte braucht ihr, wenn euer Kapitalfluss frei fließt.
Wir können aber auch sagen, dass Kapital jenes Geld ist, das weit in eurer Gesellschaft herumreist, kommuniziert, arbeitet und Gewinn einbringt, neues Geld - noch mehr Geld. Im Verhältnis dazu ist Geldfluss eher eure private Angelegenheit, die mehr schlecht als recht euer nacktes Leben unterhält.
Ihr könnt es drehen und wenden, wie ihr wollt: Geld- und Kapitalfluss, Blut- und Freudefluss, Nerven- und vitalenergetische Flüsse sind Ströme, Flüsse, Kanäle und Bäche, die sowohl eure inneren Menschenkörper als auch eure äußeren Gesellschaftskörper durchfließen. Wir gehen ein Stück weiter: Geld- und Kapitalfluss, Blut- und Freudefluss, Nerven- und vitalenergetische Flüsse sind ein und derselbe Fließstrom, der sich in den unterschiedlichen Räumen eures Lebens als unterschiedliche Ausdrucksformen zeigt.
Nie war das Freie Fließen eine Frage des horizontalen Entweder-Oder: der Trennung, Unterscheidung und Ausschließlichkeit, sondern des vertikalen Sowohl-Als-Auch: der Fähigkeit, die verschiedenen Dimensionen eures Lebens wahrzunehmen und sie zueinander in Beziehung zu setzen.
Nicht nur der äußere Kapitalfluss reist in eurer Gesellschaft umher, kommuniziert, arbeitet und bringt Gewinn ein, sondern auch euer innerer Kapitalfluss. Auch er reist durch die Sphären eures Körperuniversums, kommuniziert mit allen beteiligten Organen, Systemen, Institutionen und Dimensionen - und erschafft neues Leben. Doch gehen wir einen Schritt weiter: Euer innerer vertikaler Kapitalfluss reist, kommuniziert und arbeitet nicht nur innerhalb der Systeme eures eigenen Körperlebens, sondern zwischen den Organen, System und Dimensionen aller Menschen auf Erden – und erzeugt dort Gewinne oder Verluste.
Ob ihr es glaubt oder nicht, ob ihr es wollt oder nicht: Euer ureigener innerer vertikaler Kapitalfluss ist untrennbar mit den Fließströmen aller Menschen auf Erden verbunden. Eure Körperaura ist Teil der kollektiven Menschheitsaura. Was ihr in euch beschließt und erschafft, geschieht – seit dem 29. Mai 2004 - auch in den Organen, Fließströmen und Körpersystemen aller anderen Menschen.
Die Frage „Entweder du oder ich“ war in der dritten Dimension lange Zeit eure Matrix. Viele entschieden sich für „du“ - und konnten nicht leben, weil „ich“ nicht da war. Andere entschieden sich für „ich“ und konnten nicht leben, weil kein „du“ existierte. Ebenso war es mit der Frage: „Entweder Geld oder Leben“. Viele entschieden sich für Leben - und konnten nicht leben, weil kein Geld da war. Andere entschieden sich für Geld und konnten nicht leben, weil kein Leben existierte.
Die Fließströme im Kreuz des Lebens
Ihr habt das Kreuz als das große Symbol eures Körperlebens gewählt (vgl. Neue Schöpfungsgeschichte + Lektion 6). Betrachten wir das Kreuz also im Hinblick auf dieses Thema Geld- und Kapitalfluss.
Das äußere Kapital fließt auf dem horizontalen Ast eures Lebenskreuzes, das innere Kapital auf dem vertikalen Ast. Euer inneres und äußeres Kapital fließt auf beiden Ästen ständig zwischen den Polen Licht und Dunkel hin und her sowie auf und ab. In den vergangenen Zeitaltern tat es dies spiralförmig absteigend und seit Mai 2001 tut es dies spiralförmig aufsteigend.
Den Kapitalfluss können wir also als die Äste eures Lebenskreuzes ansehen und den Geldfluss – das Geld – als den Kreuzungspunkt: als die Mitte, das Zentrum, das Herzstück. Wenn nun euer äußerer und innerer Kapitalfluss im Gleichgewicht ist, in der Mitte, dann werdet ihr das Geld von Herzen geben und empfangen, dann wird der Geldfluss frei in eurem Leben fließen. Dann wird immer genug da sein, damit euer Leben in all seinen Strömen florieren kann. Dies wäre das harmonische, freie Fließen eurer Geistseele auf dem vertikalen und dem horizontalen Ast eures Körperkreuzes.
Der Leibwächter des Körpers dagegen, das Ego, fließt nicht, sondern es springt, schleudert und lässt sich ziehen und drücken. Ihr habt von zwei Männern erzählt - von der sprunghaft wechselnden Haltung des einen, nennen wir ihn Franz, gegenüber dem anderen - nennen wir ihn Hans. Der Franz hatte dem Hans eine große Summe geliehen und sie lange Zeit nicht zurück erhalten. So hat der Franz den Hans auf das Heftigste verflucht und hat über ihn hergezogen. Eines Tages gab der Hans dem Franz unerwartet einen nur geringen Teil des Geldes zurück - und prompt hebt der Franz den Hans in den Himmel.
Franz zeigt euch die beiden Emotions-Extreme auf dem horizontalen Ast eures Lebenskreuzes. Sie heißen: Himmelhoch jauchzend - das liegt am Lichten Ende des Astes - und zu Tode betrübt - das liegt am dunklen Ende des Astes. Diese unangemessene und widersprüchliche Sprunghaftigkeit ist die Natur des Egos, das sein ganzes inneres Heil an äußeres Geld gebunden hat, das diese beiden Welten dennoch konsequent voneinander trennt und die Verantwortung für seine innere Welt den Menschen der äußeren Welt aufbürdet. Entweder tobt dieses Ego am dunklen Ende des horizontalen Astes in der völligen Verdammung seiner selbst und des anderen, oder es tanzt am lichten Ende des Astes in der völligen Lobpreisung und Heiligung des anderen und seiner selbst. Dazwischen ist nichts – kein einziger Atemzug, keine Gelassenheit, kein klarer Gedanke, keine Bandbreite möglicher menschlicher Regungen, kein Anzeichen eines halbwegs gesunden Menschenverstandes. Dazwischen ist nur die Bruchteile-von-Sekunden-schnelle Bewegung von einem Extrem ins andere, das Schleudern zwischen Schattengrau und Zwielicht in der Ohnmacht des eigenen Geistes. (vgl. Lektion 20 Das Dunkel der Welt, Teil 3) (http://kristallmensch.net/id-20-das-dunkel-der-welt-3.html)
Dieses Ego ist in seiner horizontalen Welt beliebig dirigierbar und lenkbar, berechenbar - und für verräterische Zwecke einsetzbar. Es ist mal Opfer und mal Täter, mal Unterworfener und mal Unterwerfer. Damit können die vielfältigen Mächte umgehen - sowohl die zwie-lichten und schatten-dunklen Mächte der menschlichen Gesellschaft auf dem horizontalen Ast als auch die leuchtend-finsteren Mächte des Geistes am unteren Ende des vertikalen Astes. Nur die strahlend-lichten Mächte des Geistes am oberen Ende des vertikalen Astes können nicht damit umgehen, weil sie keinen Zugang auf die horizontale Bandbreite der Emotionen und auf das Dunkel der Welt haben. Sie können euch nur über vertikalen Fließstrom in der Mitte eures Lebenskreuzes erreichen.
Deshalb sagen wir immer wieder: Atmet senkrecht, und kehrt aus dem ständigen Hin- und Herschleudern in eurer alltäglichen Welt immer wieder zurück in eure Achse und Mitte – in euer Herz. Dann erreichen euch die geistigen Mächte und lichten kosmisch-planetarischen Fließströme.
Der böse Hans ist für den armen Franz ein Judas- und ein Jesusdiener: Er gibt ihm und nimmt ihm, er zeigt ihm, wie instabil er ist, zu welcher Sprunghaftigkeit er fähig ist, und wie groß die Unfähigkeit ist, die dahinter steckt. Hans zeigt dem Franz darin auch, wozu dieser noch nicht fähig ist, nämlich zu Selbst-Verantwortung und der Fähigkeit, hinter die grauen Schleier seiner Gefühle zu blicken. Das ist aussichtslos. Diese Ohnmacht nimmt kein Ende, wenn er es sich nicht selbst bereitet.
Ohnmacht oder Macht
Jetzt ist die Frage, wo ihr euch ansiedelt und was ihr wollt – für euch und für die Menschen der Welt, für den Geldfluss und den Kapitalfluss, für die armen Hänschen und die bösen Fränzchen der Welt.
Wenn ihr nicht ohnmächtig sein wollt, müsst ihr machtvoll werden und eine neue Position finden - die einzig mögliche Position, von der ihr alle Hänschen und Fränzchen erreichen könnt. Diese Machtposition müsst ihr sowohl in euch selbst finden, in eurem physischen und seelischen Organismus, in eurer geistigen Lebensorganisation, als auch in eurem Beruf, in eurer Berufung - in der Welt. Das bedeutet: sowohl auf dem vertikalen als auch auf dem horizontalen Ast eures Lebenskreuzes. Ihr müsst Macht über euch selbst erlangen, dann habt ihr Macht über die anderen.
An dieser Stelle zuckt ihr zusammen, und dunkle Erinnerungen steigen in euch auf. Lasst sie aufsteigen, sie wollen entlassen werden. Ja tatsächlich, das war schon immer so. Früher stand die Macht zum Zweck des Abstiegs und der Einschnürung des Lebens über den Menschen. Heute, in der Zeitenwende, steht die Macht noch eine Weile über den Menschen, nun aber zum Zweck des Aufstiegs und der Ausdehnung des Lebens. Das ist die Garantie des Zeitgeistes. Die Macht in diesem Zeitenübergang öffnet sich in eurem senkrechten Atem. Ihre Wurzeln und ihre Krone sind die bedeutsamsten Teile eures planetarischen Lebensbaums.
In diese Machtposition zu gelangen, darum kämpft ihr schon seit vielen Jahren. Ihr habt sie immer vorbereitet, ohne es zu ahnen. Hier und Jetzt geht es darum, dass ihr es erkennt und anerkennt: das Spielfeld, die Mitspieler und die Spielregeln - sowohl die alten als auch die neuen Regeln. Hier und Jetzt geht es darum, dass ihr euch genau auf die Kante zwischen dem alten und dem neuen Spiel positioniert, in die Schlucht zwischen der alten und der neuen Welt - und gleichzeitig in das Zentrum beider Spiele und Welten.
Findet heraus, was ihr wollt. Ihr könnt und müsst das mehrdimensionale neue Spielfeld noch nicht kennen, ihr könnt und müsst noch nicht wissen, wo darin eure Positionen sind. Ihr müsst nur wissen, was ihr Hier und Jetzt wollt: Macht oder Ohnmacht. Dazwischen ist nichts! Diese Entscheidung wird euch automatisch weiterführen und die Karten auf dem Spielfeld neu mischen.
Gesprächspartner (GP): Ich will das innere Kapital der Menschen ins Fließen bringen.
horstgutekunst
25.02.2009, 15:19
:)
Lest und staaaaaaaaaaaaaaaaunt ....:) insbesondere in den weiter hinten Abschnitten geht um die "neuen" Kinder und ihre Intensionen - es ist faszinierend - das Gesamte!!!!
http://kristallmensch.net/aktuelles.226.html
Auszug...
Der Aufstieg der Kapital- und Geldflüsse
Übermittlung für eine Gruppe von Fachleuten
des Geld-, Finanz- und Bankenwesens
- und für die Menschen der Welt -
Die essentielle Bedeutung der Fließströme
Geldfluss und Kapitalfluss - setzen wir dieses Thema, das bisher außerhalb von euch existierte und wenig mit eurem ureigenen Leben zu tun zu haben schien, einmal in die unmittelbare Beziehung zu euch selbst – zu eurem Atmenden Leben. Hier sind einige Male die Begriffe Geldfluss und Kapitalfluss gefallen, und uns fällt auf, dass eine gewisse Unsicherheit über die Bedeutung dieser Begriffe herrscht. Lasst uns dies also einmal vorab klären – als Grundlage unserer Erläuterungen zum Thema. Was ist der Unterschied zwischen Geldfluss und Kapitalfluss? Nun, es gibt mehrere Ebenen der Betrachtung.
Geldfluss und Kapitalfluss spiegeln eure Innen- und eure Außenwelt. Einerseits könnt ihr zu Recht sagen, Geldfluss bezieht sich auf das äußere Monetäre eurer Gesellschaft und Kapitalfluss ist die Gesamtheit eurer inneren Lebensströme und Körpersysteme, die ihr in dieser Zeit wieder ins Fließen bringt. (vgl. Lektion 6 Alle Körperströme fließen senkrecht)
In dieser Betrachtung ist der Geldfluss von weitaus geringerer Bedeutung als der Kapitalfluss, schlicht weil letzterer das vielfältige Fließen eures nackten Lebens ist, das nicht für Geld zu kaufen und nicht durch Geld zu ersetzen ist. Nicht einmal das Geld für die Ärzte braucht ihr, wenn euer Kapitalfluss frei fließt.
Wir können aber auch sagen, dass Kapital jenes Geld ist, das weit in eurer Gesellschaft herumreist, kommuniziert, arbeitet und Gewinn einbringt, neues Geld - noch mehr Geld. Im Verhältnis dazu ist Geldfluss eher eure private Angelegenheit, die mehr schlecht als recht euer nacktes Leben unterhält.
Ihr könnt es drehen und wenden, wie ihr wollt: Geld- und Kapitalfluss, Blut- und Freudefluss, Nerven- und vitalenergetische Flüsse sind Ströme, Flüsse, Kanäle und Bäche, die sowohl eure inneren Menschenkörper als auch eure äußeren Gesellschaftskörper durchfließen. Wir gehen ein Stück weiter: Geld- und Kapitalfluss, Blut- und Freudefluss, Nerven- und vitalenergetische Flüsse sind ein und derselbe Fließstrom, der sich in den unterschiedlichen Räumen eures Lebens als unterschiedliche Ausdrucksformen zeigt.
Nie war das Freie Fließen eine Frage des horizontalen Entweder-Oder: der Trennung, Unterscheidung und Ausschließlichkeit, sondern des vertikalen Sowohl-Als-Auch: der Fähigkeit, die verschiedenen Dimensionen eures Lebens wahrzunehmen und sie zueinander in Beziehung zu setzen.
Nicht nur der äußere Kapitalfluss reist in eurer Gesellschaft umher, kommuniziert, arbeitet und bringt Gewinn ein, sondern auch euer innerer Kapitalfluss. Auch er reist durch die Sphären eures Körperuniversums, kommuniziert mit allen beteiligten Organen, Systemen, Institutionen und Dimensionen - und erschafft neues Leben. Doch gehen wir einen Schritt weiter: Euer innerer vertikaler Kapitalfluss reist, kommuniziert und arbeitet nicht nur innerhalb der Systeme eures eigenen Körperlebens, sondern zwischen den Organen, System und Dimensionen aller Menschen auf Erden – und erzeugt dort Gewinne oder Verluste.
Ob ihr es glaubt oder nicht, ob ihr es wollt oder nicht: Euer ureigener innerer vertikaler Kapitalfluss ist untrennbar mit den Fließströmen aller Menschen auf Erden verbunden. Eure Körperaura ist Teil der kollektiven Menschheitsaura. Was ihr in euch beschließt und erschafft, geschieht – seit dem 29. Mai 2004 - auch in den Organen, Fließströmen und Körpersystemen aller anderen Menschen.
Die Frage „Entweder du oder ich“ war in der dritten Dimension lange Zeit eure Matrix. Viele entschieden sich für „du“ - und konnten nicht leben, weil „ich“ nicht da war. Andere entschieden sich für „ich“ und konnten nicht leben, weil kein „du“ existierte. Ebenso war es mit der Frage: „Entweder Geld oder Leben“. Viele entschieden sich für Leben - und konnten nicht leben, weil kein Geld da war. Andere entschieden sich für Geld und konnten nicht leben, weil kein Leben existierte.
Die Fließströme im Kreuz des Lebens
Ihr habt das Kreuz als das große Symbol eures Körperlebens gewählt (vgl. Neue Schöpfungsgeschichte + Lektion 6). Betrachten wir das Kreuz also im Hinblick auf dieses Thema Geld- und Kapitalfluss.
Das äußere Kapital fließt auf dem horizontalen Ast eures Lebenskreuzes, das innere Kapital auf dem vertikalen Ast. Euer inneres und äußeres Kapital fließt auf beiden Ästen ständig zwischen den Polen Licht und Dunkel hin und her sowie auf und ab. In den vergangenen Zeitaltern tat es dies spiralförmig absteigend und seit Mai 2001 tut es dies spiralförmig aufsteigend.
Den Kapitalfluss können wir also als die Äste eures Lebenskreuzes ansehen und den Geldfluss – das Geld – als den Kreuzungspunkt: als die Mitte, das Zentrum, das Herzstück. Wenn nun euer äußerer und innerer Kapitalfluss im Gleichgewicht ist, in der Mitte, dann werdet ihr das Geld von Herzen geben und empfangen, dann wird der Geldfluss frei in eurem Leben fließen. Dann wird immer genug da sein, damit euer Leben in all seinen Strömen florieren kann. Dies wäre das harmonische, freie Fließen eurer Geistseele auf dem vertikalen und dem horizontalen Ast eures Körperkreuzes.
Der Leibwächter des Körpers dagegen, das Ego, fließt nicht, sondern es springt, schleudert und lässt sich ziehen und drücken. Ihr habt von zwei Männern erzählt - von der sprunghaft wechselnden Haltung des einen, nennen wir ihn Franz, gegenüber dem anderen - nennen wir ihn Hans. Der Franz hatte dem Hans eine große Summe geliehen und sie lange Zeit nicht zurück erhalten. So hat der Franz den Hans auf das Heftigste verflucht und hat über ihn hergezogen. Eines Tages gab der Hans dem Franz unerwartet einen nur geringen Teil des Geldes zurück - und prompt hebt der Franz den Hans in den Himmel.
Franz zeigt euch die beiden Emotions-Extreme auf dem horizontalen Ast eures Lebenskreuzes. Sie heißen: Himmelhoch jauchzend - das liegt am Lichten Ende des Astes - und zu Tode betrübt - das liegt am dunklen Ende des Astes. Diese unangemessene und widersprüchliche Sprunghaftigkeit ist die Natur des Egos, das sein ganzes inneres Heil an äußeres Geld gebunden hat, das diese beiden Welten dennoch konsequent voneinander trennt und die Verantwortung für seine innere Welt den Menschen der äußeren Welt aufbürdet. Entweder tobt dieses Ego am dunklen Ende des horizontalen Astes in der völligen Verdammung seiner selbst und des anderen, oder es tanzt am lichten Ende des Astes in der völligen Lobpreisung und Heiligung des anderen und seiner selbst. Dazwischen ist nichts – kein einziger Atemzug, keine Gelassenheit, kein klarer Gedanke, keine Bandbreite möglicher menschlicher Regungen, kein Anzeichen eines halbwegs gesunden Menschenverstandes. Dazwischen ist nur die Bruchteile-von-Sekunden-schnelle Bewegung von einem Extrem ins andere, das Schleudern zwischen Schattengrau und Zwielicht in der Ohnmacht des eigenen Geistes. (vgl. Lektion 20 Das Dunkel der Welt, Teil 3) (http://kristallmensch.net/id-20-das-dunkel-der-welt-3.html)
Dieses Ego ist in seiner horizontalen Welt beliebig dirigierbar und lenkbar, berechenbar - und für verräterische Zwecke einsetzbar. Es ist mal Opfer und mal Täter, mal Unterworfener und mal Unterwerfer. Damit können die vielfältigen Mächte umgehen - sowohl die zwie-lichten und schatten-dunklen Mächte der menschlichen Gesellschaft auf dem horizontalen Ast als auch die leuchtend-finsteren Mächte des Geistes am unteren Ende des vertikalen Astes. Nur die strahlend-lichten Mächte des Geistes am oberen Ende des vertikalen Astes können nicht damit umgehen, weil sie keinen Zugang auf die horizontale Bandbreite der Emotionen und auf das Dunkel der Welt haben. Sie können euch nur über vertikalen Fließstrom in der Mitte eures Lebenskreuzes erreichen.
Deshalb sagen wir immer wieder: Atmet senkrecht, und kehrt aus dem ständigen Hin- und Herschleudern in eurer alltäglichen Welt immer wieder zurück in eure Achse und Mitte – in euer Herz. Dann erreichen euch die geistigen Mächte und lichten kosmisch-planetarischen Fließströme.
Der böse Hans ist für den armen Franz ein Judas- und ein Jesusdiener: Er gibt ihm und nimmt ihm, er zeigt ihm, wie instabil er ist, zu welcher Sprunghaftigkeit er fähig ist, und wie groß die Unfähigkeit ist, die dahinter steckt. Hans zeigt dem Franz darin auch, wozu dieser noch nicht fähig ist, nämlich zu Selbst-Verantwortung und der Fähigkeit, hinter die grauen Schleier seiner Gefühle zu blicken. Das ist aussichtslos. Diese Ohnmacht nimmt kein Ende, wenn er es sich nicht selbst bereitet.
Ohnmacht oder Macht
Jetzt ist die Frage, wo ihr euch ansiedelt und was ihr wollt – für euch und für die Menschen der Welt, für den Geldfluss und den Kapitalfluss, für die armen Hänschen und die bösen Fränzchen der Welt.
Wenn ihr nicht ohnmächtig sein wollt, müsst ihr machtvoll werden und eine neue Position finden - die einzig mögliche Position, von der ihr alle Hänschen und Fränzchen erreichen könnt. Diese Machtposition müsst ihr sowohl in euch selbst finden, in eurem physischen und seelischen Organismus, in eurer geistigen Lebensorganisation, als auch in eurem Beruf, in eurer Berufung - in der Welt. Das bedeutet: sowohl auf dem vertikalen als auch auf dem horizontalen Ast eures Lebenskreuzes. Ihr müsst Macht über euch selbst erlangen, dann habt ihr Macht über die anderen.
An dieser Stelle zuckt ihr zusammen, und dunkle Erinnerungen steigen in euch auf. Lasst sie aufsteigen, sie wollen entlassen werden. Ja tatsächlich, das war schon immer so. Früher stand die Macht zum Zweck des Abstiegs und der Einschnürung des Lebens über den Menschen. Heute, in der Zeitenwende, steht die Macht noch eine Weile über den Menschen, nun aber zum Zweck des Aufstiegs und der Ausdehnung des Lebens. Das ist die Garantie des Zeitgeistes. Die Macht in diesem Zeitenübergang öffnet sich in eurem senkrechten Atem. Ihre Wurzeln und ihre Krone sind die bedeutsamsten Teile eures planetarischen Lebensbaums.
In diese Machtposition zu gelangen, darum kämpft ihr schon seit vielen Jahren. Ihr habt sie immer vorbereitet, ohne es zu ahnen. Hier und Jetzt geht es darum, dass ihr es erkennt und anerkennt: das Spielfeld, die Mitspieler und die Spielregeln - sowohl die alten als auch die neuen Regeln. Hier und Jetzt geht es darum, dass ihr euch genau auf die Kante zwischen dem alten und dem neuen Spiel positioniert, in die Schlucht zwischen der alten und der neuen Welt - und gleichzeitig in das Zentrum beider Spiele und Welten.
Findet heraus, was ihr wollt. Ihr könnt und müsst das mehrdimensionale neue Spielfeld noch nicht kennen, ihr könnt und müsst noch nicht wissen, wo darin eure Positionen sind. Ihr müsst nur wissen, was ihr Hier und Jetzt wollt: Macht oder Ohnmacht. Dazwischen ist nichts! Diese Entscheidung wird euch automatisch weiterführen und die Karten auf dem Spielfeld neu mischen.
Gesprächspartner (GP): Ich will das innere Kapital der Menschen ins Fließen bringen.
Ich sagte es auch schon. Der Analogieschluss zum Geld, der drängt sich hin, zu dem Blute auf.
Das Blut in uns, das ist das Meerwasser, aus dem wir einst entstiegen. Nun haben wir's seither in uns gemäss der Evolution!
Staut es sich irgendwo, wird es behindert irgendwie?
Was wird dann in dem Organismus sein und da geschehen?
Jeder weis, erlebt es was dann ist!
Krank sind wir geworden.
Es ist Zeit zu sehen, zu hören, zu fühlen und zu verstehen.
Verbinden, nach wie vor in Geistes Einheitsstreben. Das Zauber_Wort. :)
Horst Gutekunst :D
barbara seiler
25.02.2009, 19:57
Hallo zusammen
ich verfolge seit einiger Zeit, was der UBS alles passiert - früher mal die grösste, reichste und auch reich.lich arroganteste Bank hierzulande. Heute ein Schlamassel nach dem andern, kaum ist etwas halbwegs erledigt, taucht ein neues dringendes Problem auf. Gestern Abend war eine Talkrunde im Schweizer Fernsehen, wo der CEO der UBS auftrat, Marcel Rohner - bescheiden, differenziert, sachlich und sehr im Moment lebend, weil es ganz offensichtlich keine andere Möglichkeit gibt, als im Moment das zu tun, was im Moment eben getan werden muss.
Ich wünsche ihm alles Gute beim Tragen seines Kreuzes - es ist ein grosses, das er sich da gewählt hat
grüssem barbara
barbara seiler
18.10.2009, 21:11
ein Interview mit dem Psychiater Byram Karasu über die psychologischen Probleme der Superreichen - von fünf Milliarden aufwärts wird's offenbar schwierig:
http://www.zeit.de/2008/37/Superreiche-Interv_-Karasu?page=all
grüsse ,barbara
Roadrunnerfn
14.11.2009, 23:36
In letzter Zeit beginnen die Leute verstärkt, über die Auswirkungen der Krise zu schimpfen.
An allen Ecken.
Nun, ich bin mal so frei und lege meine Sorgen offen:
mir werden dieses Jahr rund 200.000 € Umsatz fehlen.
(Erstaunlich, auf dem Konto sinds "nur" 65T).
Es ist naheliegend, dass man über Ursachen spricht, mutmaßt und schimpft. Und somit über die "Verursacher" dieser Krise. Und die Gewinner.
Die Banker.
Die Betrüger.
Ich behaupte nun mal, dass ich Grund zu jammern hätte. Das nehme ich mir ganz frei heraus jetzt mal.
Aber: ich wundere mich über mich selbst--ich tus nicht.
Im Gegenteil. Ich fühle mich zufrieden.
An Tischen, an denen geschumpfen wird, sitze ich und sage (und das ist mein Ernst, ohne Witz):
"Ich will keinen einzigen Euro von deren Millionen"
Ich ernte dabei oft ungläubiges Staunen, aber irgendwie merkens die Leut, dass es mir ernst ist.
Ich halte diese Gelder "da oben" für Blutgeld.
Es hängt viel Leid daran. Es trägt die Informationen vieler Verlierer, denn irgendwo muss es ja herkommen.....um gesammelt auf einem Haufen liegen zu können!
Ich habe das gute Gefühl, für mein Geld eine ehrliche Arbeit abgegeben zu haben. Und darauf bin ich stolz.
Und ich bin stolz darauf, dass wir unsere Mitarbeiter wahrscheinlich alle halten können.
Wenn ich geld-sorglos leben kann, genügt mir das.
Mir gelüstet es nicht mehr nach Millionen.
Hätte ich welche, ich befürchte, ich würde ein schnuckeliges Häuschen bauen (oder kaufen...was altes...und renovieren), ich würd was anlegen zum leben und den Rest gäbe ich ziemlich sicher sehr freigiebig an Vereine oder so.
Ich habe begonnen, zu sehen, was geschieht, was auch mit mir geschieht, wenn man einfach nur einkaufen gehen zu braucht. Alles verliert an Wert.
Es ist für mich ein grosses Glück, sagen zu dürfen, daß ich neben einem ausreichenden Einkommen die wirklichen Werte an meiner Seite habe.
Vor allem einen Menschen, der seit 18 Jahren mein Lieblingsmensch ist. Und das vergesse ich nicht mehr, auch wenn finanzielle Nöte drücken.
Das ist klasse.
Grüssle
Frank
Celestine
15.11.2009, 11:17
Da wird das Herz ganz warm bei Deinem Beitrag Frank. Danke!:buntherz:
horstgutekunst
15.11.2009, 13:22
Lieber Frank
Ich danke Dir für Deine Zeilen. Aus meiner Perspektive, wiet im materiellen unten an der Basis, sind Deine beschriebenen Erkenntnisse analog den meinen.
Absolut!
Eine Frau schrieb in einer Zeitung: "Was ist der Kapitalismus?"
Dann definierte sie wie folgendes: "Der Kapitalismus ist Ego_Ismus, welcher nur an sich selber denkt"
Getroffen!
Man kann göttliche Prinzipien un endlich varialbel simulieren.
Als Geiz
Als Unmässig
Als das Getrennte Sein!
Als Mitgefühl
Als Verbindung im Guten zu seinem Nächsten hin.
usw. und so fort.
Jede Gier und jede Suchtart ist der anderen Simulation ein Gleichnis.
Das Gegenteil ist ebenso wahr.
Auch der Sucher suchtelt mit der Suche nach dem Frieden.
Liebende sind draussen!
Ich hab das Para_Dies bestellt.
Das Achi_Dox bestimmt den Weg, der Reise durch das Hier.
Einem Karma_Planet, die Erde, sie hat ein Herz.
Wird es gesehen und erkannt?
Das Ergebnis es ist unter weges jetzt.
Immer mehr Menschen verbinden sich zu sich.
Zum Schluss die Angst vor dem Verlust:
Der liegt in der Vor_Stellung.
Wie in der Physik (Mechanik) eine Kraft entgegen einer anderen drückt, so wirken auf die Beiden dieselben Kräfte ein. Gleich viel Gegenkraft bei Beiden.
Vergisst Du Deine Sorgen (Kraft), das Defizit, den Mangel und er existiere nicht, so wirst Du inspiret und siehst (in der Ant_these) Neue Möglichkeiten. Das Fülle Denken ist's!
Gepflegt, gehegt nun dieses.
Um aus dem Schatten aus zu treten muss ich mich zentrieren.
Wenn ich gleich unter dem Lichte stehe, dann ist der Schatten weg.
Horst Gutekunst
Horstel:confused:
Roadrunnerfn
15.11.2009, 19:49
Auch der Sucher suchtelt mit der Suche nach dem Frieden.
genau diese Dinge sind es, die mir so oft alles relativ erscheinen lassen.
Genau das ist die Erkenntnis, dass im Wortstamm von Sucht und Suche wir so vieles als lebensnotwendig erachten, süchtig danach sind.
Atemluft, Nahrung, Wasser....
...zu leben ist uns so zueigen geworden....wir denken gar nicht mehr darüber nach.
Leben ist zur Religion geworden, ganz unauffällig. Schliesslich glauben wir, leben zu müssen. Und dieser Glaubensdrang führt in seinem "Banner" natürlich auch die Existenzangst mit sich.
Die Angst, Leben zu verlieren.
leben als Religion, Leben als Gott, den wir mit jedem Augenblick bedienen.
Genau so ist Geld eine Religion.
Für viele Menschen ist Geld zum Lebensinhalt geworden, zum Glaubensmittelpunkt. Geld trägt in seiner Bedeutung viel von Existenz mit sich. Geld zu verlieren heisst, die Existenz zu verlieren.
Wohl dem also, der diese Religionen nicht braucht.
Wohl dem, der in solchen Dingen sieht, was sie bedeuten und wie man sie sich nutzbar machen kann. Werkzeuge--nicht mehr!
Geld als Werträger, als Zahlungs- und Tauschmittel.
Nahrung als Werkzeug zum Erhalt des Körpers.
Atemluft zum selben Zweck.
Einen Hammer, um einen Nagel einzuschlagen.
Philosophie um den Geist an seine Grenzen zu trainieren. Um Wirklichkeit in ihre Grenzen zu weisen. Um Wahrheit ermöglichen zu können.
Spiritualität um diese Grenzen zu überschreiten. Um Wahrheit zu erleben.
Spiritualität um in dieser Wahrheit zu sehen, daß es keine Grenzen gibt und kein Werkzeug benötigt wird.
Was für ein Kosmos!
Und wir jammern um Geld.
Eigentlich unglaublich, oder????
Grüssle
Frank
barbara seiler
13.05.2010, 20:19
"Wer die Fäden zieht" - über die Superreichen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31762/1.html
Und hier kommen unsere Eliten ins Spiel. Sind sie arriviert, so haben sie, wie gesagt, eine Arbeitserlaubnis in Richistan. Und für Nachwuchs wird gesorgt durch all diese Ausleseverfahren des Ranking, des Evaluierens gerade auch in den Bildungssystemen. Diese immer perfekteren Selektionsmechanismen dienen dazu, die Besten und Klügsten für Ausbau und Sicherung der "Infrastruktur" von Richistan zu rekrutieren. Bis vor kurzem jedenfalls strebten aus solchen Gründen die hellsten leeren Köpfe von Harvard, Yale und Stanford in die Zentralen des Investmentbanking, in die Stäbe der multinationalen Konzerne. Auch im Politik-Establishment gibt es entsprechende Positionen, und in den großen Rechtsanwaltskanzleien, in der Wissenschaft, den Medien, der Kultur. Und diese Elitepositionen werfen umso höhere Einkommen und Boni ab, je mehr sie dem Erhalt eines Systems dienen, das immer mehr Beobachter ein plutokratisches System nennen.
ach DRUM hab ich nicht den Superduperriesenlohn, ich bin zu systemkritisch und hab eine zu grosse Klappe....:D
grüsse, barbara
barbara seiler
04.06.2010, 15:54
in Schweden soll das Bargeld abgeschafft werden - was für eine Schnapsidee:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,697191,00.html
wäre es nicht sinnvoller, wenn für mehr Sicherheit für die kleinen Läden gesorgt würde? Vielleicht durch den guten alten Quartierpolizisten und Nachbarn, die am Abend auch mal draussen sitzen und mitkriegen, was passiert?
grüsse, barbara
barbara seiler
21.07.2010, 19:40
wie viel ist ein Menschenleben wert?
Ungefähr 1.2 Millionen Euro.
Details in diesem Artikel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,703598,00.html
grüsse, barbara
barbara seiler
01.06.2011, 00:21
die Reichen fühlen sich immer noch arm, oder: gehörst du zur Oberschicht und hast es noch gar nicht gemerkt...?
http://www.faz.net/artikel/C31364/arme-oberschicht-so-lebt-das-reichste-prozent-der-deutschen-30389106.html
irgendwie klingt es nach gar nicht so viel, was das reichste Prozent hat, das stimmt schon...
grüsse, barbara
barbara seiler
29.07.2011, 08:21
Geld - seltsame Phänomene... in dieser Woche passieren rund ums Thema Geld so komische Dinge. Ich erhalten einen seltsamen Brief mit Drohung juristischer Konsequenzen vom Schönsten - und stelle fest, der ist gar nicht für mich. Der Vorname stimmt nicht und die Strassennummer auch nicht, die Firma kenn ich eh nicht und ich habe von denen auch nie eine Konsultation erhalten. schräg. Dann: mein Internetprovider mahnt mich, ich müsse die Monatsrechnung bezahlen - hab ich ja gemacht, mit Check per Post, wie immer - aber tatsächlich, das wurde nicht abgebucht auf meinem Konto, muss irgendwo verloren gegangen sein. Dann noch: ich habe online zwei CDs gekauft, der Bestell- und Zahlvorgang klemmte ständig, es gab ein Hin und Her mit Anrufen beim Hersteller und gestern musste ich noch zur Post, weil das Paket eingeschrieben gesendet wurde und ich nicht zuhause war, als der Pöstler vorbeikam...
lauter so schräge Sachen, und alle auf einem Haufen. :tja:
und ja, ich weiss, ich sollte wieder mal meinen Papierkram aufräumen und ablegen. Das betreffende Kistchen ist wieder mehr als randvoll, es ist höchste Zeit.
ich hoffe mal, es sei das Zeichen für einen neuen Durchbruch zum Thema Geld, schliesslich habe ich das ja so beim Universum bestellt. also ungefähr so:
http://h4.abload.de/img/dagobert1lr6a.jpg
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
29.07.2011, 13:44
gerade wollte ich nach der Bestellseite fragen, als mit Onkel Dagoberts Gesichtsausdruck auffiel.
Es gibt keinen Zweifel: zuviel Geld zu haben ermüdet.
Ich zeige mich zufrieden und wünsche Herrn Duck, dass der die Kohle schnellstmöglich los wird.
Ich sag ihm dann auch, wo er sie hinbringen kann..***hüstel.
Ansonsten: jaa, es scheint die Zeit seltsamer Forderungen zu sein.
Aber ich hab zum Glück noch nie was gehabt, was sich nicht hätte regeln lassen.
Grüssle
Frank
barbara seiler
30.07.2011, 11:39
ja, früher oder später lässt sich alles regeln... nur sind manche Sachen einfach mühsam. Und manchmal so skurril, dass ich mir denke, das kann nicht echtes Leben sein, das muss ein Film sein - eine Slapstick-Komödie, wo ich die Rolle des Doofen spiele, dem immer Malheurs widerfahren.:D
Glücklicherweis hab ich inzwischen auch gelernt, mich nicht mehr so schnell einschüchtern zu lassen.
@Dagobert Duck: ein verdienetes schönes Bad nach dem fleissigen Tagwerk zum Entspannen...ja doch, das würde mir schon zusagen.:p
grüsse, barbara
Manfred Gotthalmseder
09.08.2011, 20:36
Geld ist eine eigenartige Sache, denn es hat seinen Wert eigentlich nur durch den Glauben des Kollektivs daran. Es gibt ja viele, die meinen das heutige Finanzdebakel hätte ganz einfach verhindert werden können, wenn erst gar niemand (schon gar nicht der Staat) Schulden gemacht hätte. Aber hier zeigt sich die andere Absurde Seite des heutigen Geldes: Wirtschaft und Staat waren immer schon gezwungen Schulden zu machen. Nur nach dem Krieg wurde die Mark damit eingeführt, dass jeder Deutsche einmalig 60 DM geschenkt bekam. Aber alles Geld seither ist durch Kreditvergabe in die Welt gekommen. Das bedeutet, ohne Schulden wäre kein Geld in der Welt. Werden Schulden beglichen, so muss die Bank neue Schuldner auftreiben, um Geld in Umlauf zu halten, ansonsten würde das Geld einfach verschwinden, da es zum Geldschöpfer zurückgebracht wurde. Damit aber bleiben Schulden dauerhaft aufrecht, und nach 62 Jahren führt dies zu einer Verzwanzigfachung der Schuld.
http://www.offerio.de/zinseszins-rechner.php
Es wurde aber nie so viel Geld herausgegeben. Das System an sich krankt unabhängig davon wie gut gewirtschaftet wird. Genaueres dazu findest du im frei downloadbaren Kapitel 7 hier:
http://stille-revolution.yooco.de/p.das_buch.html
Freilich ist diese extrem verkürzte Darstellung leicht anfechtbar, und die Zusammenhänge stellen sich in meinem Buch komplexer dar, belegt durch zahlreiche Statistiken. Momentan bin ich dabei eine Gruppe von 30 Fachleuten zu organisieren, die ebenso wie ich, zur Erkenntnis gekommen sind, dass das Geldsystem zu beschleunigt steigenden Schulden und einer ebenso steigenden Vermögenskluft führt, ganz unabhängig davon wie gut gewirtschaftet wird. Das System muss in seinen Grundpfeilern erneuert werden. Gewinnorientierte Privatbanken dürfen kein Recht zur Buchgeldschöpfung haben, denn dadurch übersteigt die Buchgeldmenge in Europa die Papiergeldmenge heute um das 13 fache.
Roadrunnerfn
09.08.2011, 22:27
ein heerer Anspruch.
Und gegen einen mächtigen Gegner.
Ein Indianer würde Euch alleine für Euren Mut Respekt zollen.
Grüssle
Frank
Das System muss in seinen Grundpfeilern erneuert werden. Gewinnorientierte Privatbanken dürfen kein Recht zur Buchgeldschöpfung haben, denn dadurch übersteigt die Buchgeldmenge in Europa die Papiergeldmenge heute um das 13 fache.
Das ist ja jetzt in dem Sinne nichts direkt neues, oder? Das unbegrenztes Wachstum Schwierigkeiten mit sich bringt, dürfte doch auch den meisten klar sein. Da im Prinzip die allermeisten Staaten hoch verschuldet sind müsste doch das Ungleichgewicht im "System" durchaus mittlerweile jedem deutlich machen, gerade bei aktuellem Anlass (USA, EU, usw.) Problematisch ist aber auch immer unser aller Konsum, denn solange wir derartig viel kaufen und wieder wegwerfen und es noch jede Menge Länder gibt, die in diesem Bereich mit uns gleichziehen wollen, wäre eine Inflation sicherlich nicht das größte Problem. (Sprach er, nachdem er sich eben erst ein paar neue, aber dringend benötigte Bikerboots (http://www.zalando.de/tim-felton-black-t1212c00v-802.html) kaufte ;) *schäm*)
barbara seiler
12.08.2011, 10:16
im Alten Testament gibt's zwei Prinzipien, die scheinen gar nicht so übel zu sein:
erstens, Zinsverbot - sodass halt, wie in der islamischen Welt, Geld gegen eine fixe Gebühr verliehen wird (linear), und nicht gegen Zins (exponentiell)
zweitens, dass alle siebzig Jahre alle Schulden getilgt werden und von vorne angefangen wird. so ein Sabbatjahr könnten viele grad gut gebrauchen, denk ich mir... und es würde auch das Verhalten von Gläubigern verändern, wenn die wissen, dass einmal pro Menschenleben alles verfällt.
grüsse, barbara
im Alten Testament gibt's zwei Prinzipien, die scheinen gar nicht so übel zu sein:
erstens, Zinsverbot - sodass halt, wie in der islamischen Welt, Geld gegen eine fixe Gebühr verliehen wird (linear), und nicht gegen Zins (exponentiell)
zweitens, dass alle siebzig Jahre alle Schulden getilgt werden und von vorne angefangen wird. so ein Sabbatjahr könnten viele grad gut gebrauchen, denk ich mir... und es würde auch das Verhalten von Gläubigern verändern, wenn die wissen, dass einmal pro Menschenleben alles verfällt.
grüsse, barbara
Das finde ich auch nicht schlecht, Geld sollte kein neues Geld produzieren. Wäre allerdings ein Kredit mit begrenzter Laufzeit, dessen Kosten man genau berechnen kann nicht so ähnlich? Wenn die Laufzeit einfach immer auf beispielsweise 10 Jahre oder so begrenzt wäre, dann müssten die Schulden auch nicht alle 70 Jahre automatisch getilgt werden. Weil das ja leicht dazu führen könnte, dass man sagt, ich verschulde mich jetzt einfach, zurückzahlen muss ich es sowieso nie. Und Schulden als Erbe muss man ja nicht annehmen, das entspricht ja der Tilgung durch das Ende des Menschenlebens. Ansonsten könnte man beispielsweise auch einfach die Menge limitieren, welche man sich leihen könnte. Oder halt sich im Bekannten, bzw. Verwandtenkreis was leihen, da habe ich immer das Gefühl, man hat nicht nur eine vertragliche, sondern zudem auch noch eine moralische Verplichtung zurück zu zahlen. Und wenn man sich mal eine Kleinigkeit kaufen will weil es gerade ein Schnäppchen (http://www.zalando.de/jack-jones-opening-big-check-hemd-night-navy-light-grey-ja222f04z-503.html) zu machen gibt und nur noch kein Gehalt bekommen hat oder so finde ich das ohnehin am angenehmsten und die Banken verdienen keinen müden Cent durch Zinsen daran
Gruß,
Jorge
barbara seiler
16.08.2011, 11:31
Hallo Esojo
ja, es wäre einfacher, Schulden zu machen - andererseits, wer verleiht dann noch Geld mit dem Hintergedanken: der sitzt dann einfach die Zeit aus und zahlt es eh nicht zurück? Gläubiger werden es sich gut überlegen, wer Geld bekommt und bei wem sie eine Chance haben, es auch zurück zu erhalten.
Die Diskussionen würden sich sicher verändern, die Haltungen auch, wenn die Struktur sich verändert. Vielleicht, mit dem ganzen finanziellen weltweiten Kuddelmuddel, haben solche alt-neuen Ideen wieder eine Chance, wer weiss.
grüsse, barbara
Naja, aber wenn niemand mehr etwas geliehen bekäme wäre das sicherlich auch nicht so toll, oder?
barbara seiler
17.08.2011, 10:01
weiss nicht... dann kann eben niemand mehr etwas kaufen, das er sich nicht leisten kann.
Die Wirtschaft würde sich auf ein deutlich kleineres, handlicheres und krisenfesteres Mass reduzieren. Das Leben wäre vermutlich bescheidener, aber stressfreier.
Aber vielleicht sage ich das auch nur deshalb, weil ich es gar nicht mag, Schulden zu haben, oder wenn andere Schulden bei mir haben. Ich bin gerne immer so quitt wie möglich.
grüsse, barbara
Sehe das im Grunde genommen genauso wie du und halte es auch genauso wie du. Allerdings sehe ich da noch einen Unterschied zwischen Geld für private Gebrauchsgüter, die sicherlich verzichtbar sind, und zum Beispiel Unterstützungen für Unternehemnsgründer, die zwar eine gute Idee haben, sie aber "nur" aufgrund fehlender Finanzen nicht realisieren können. Da wären sicherlich einige wichtige Erfindungen nicht gemacht worden, wenn es nicht die Möglichkeit gegeben hätte, sich Geld zu leihen.
barbara seiler
22.08.2011, 20:05
nun ja, Geld ist ja eigentlich ein Symbol für Vertrauen. Ich glaube, wenn es Geld in der heutigen Form nicht gäbe, gäbe es andere Arten, das Vertrauen auszusprechen...
grüsse, barbara
nun ja, Geld ist ja eigentlich ein Symbol für Vertrauen. Ich glaube, wenn es Geld in der heutigen Form nicht gäbe, gäbe es andere Arten, das Vertrauen auszusprechen...
grüsse, barbara
Hallo Barbara,
ich war gerade am durchstöbern dieses sehr interessantes Threads und bin dann auf deinen Post gestoßen und kann dir da nur zustimmen, habe gestern auch erst diesen, zwar etwas älteren Artikel von 2009 (http://www.miriammeckel.de/2009/01/22/geld-und-vertrauen/) gelesen, aber finde ihn immer noch sehr aktuell.
Und vor allem finde ich den letzten Absatz sehr aussagekräftig:
Wie hat der Unternehmer Robert Bosch einst gesagt: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen”. Das Geld ist längst weg. Bleibt es bei Enttäuschung und Erschütterung, wird das Vertrauen auch langfristig verloren gehen
Mehr braucht man dazu nicht mehr zu sagen, oder?
barbara seiler
16.09.2011, 08:08
Da haben wir ja wieder ein schönes Beispiel für den massiven Verlust von Geld und Vertrauen:
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/alles_ans_licht_zerren_1.12513377.html
Ein Händler aus dem Investment Banking der UBS hat mehr oder weniger im Alleingang zwei Milliarden US-Dollar in den Sand gesetzt... das muss man auch erst mal können. :grins:
grüsse, barbara
Roadrunnerfn
16.09.2011, 12:56
..das muss man erst mal können....ja!
...und da stellt sich ja dann die Frage, welcher Aufsichtsrat sich den Verantwortungsschuh anzieht, jemandem solche Kompetenzen überhaupt zuzugestehen.
Schliesslich sind solche Firmen keine " One-Man-Band".
Grüssle
Frank
barbara seiler
16.09.2011, 21:37
stimmt.
Grübel, der Chef, soll auf mehr Risiko gedrängt haben, und einen Abteilungsleiter eingestellt haben von Goldman Sachs, der ebenfalls risikofreudig ist.
auf alle Fälle, im Schweizer Parlament ging am selben Tag eine Abstimmung zur Verschärfung der Regelungen für Banken durch. Da konnte beim besten Willen niemand sagen "die wissen schon was sie tun", weil ganz offensichtlich wissen sie's immer noch nicht..
Aber schon erstaunlich, wie der Schwarze Peter an der UBS klebt im Moment, die Konkurrenten sind ja bestimmt kein bisschen besser... sondern haben einfach ein bisschen mehr Glück.
oder vielleicht doch nicht? ich weiss es nicht.
grüsse, barbara
barbara seiler
22.10.2011, 10:46
Lesenwert: ein paar Zahlen zu langfristigen Entwicklungen zu Währungen:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=17654&seite=0
interessanterweise scheint der Schweizer Franken sich gegenüber allen anderen immer nur aufzuwerten, und das schon seit ewig...
grüsse, barbara
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