
Autor: Fredmund Malik
Anschaulich und klar schreibt Malik über Prinzipien von Führung, von Organisation, über mögliche Fehler und wie sie verhindert werden können. Eine grossartige Lektüre für alle, die sich selbst und andere führen.
Autoren: Jonas Ridderstråle, Kjell A. Nordström
Spritzig, modern, zeitgeistig, mit vielen überraschenden Fakten, angenehm zu lesen und reich bebildert stellen die beiden Herren Doktoren, die eher Bikern gleichen, das Business von morgen vor. Die Hauptfrage lautet: Wollen Sie die erstklassige Version von sich selbst oder eine zweitklassige Version von jemand anderem sein?
Autoren: Holm Friebe, Sascha Lobo
Die Zeiten der lebenslangen Festanstellung sind definitiv vorbei – doch was jetzt? Friebe und Lobo stellen das Lebensmodell der «digitalen Bohème» vor. Es geht um neue Formen des Arbeitens und Lebens, um Kreativität, und darum, wie wir schon heute die Welt von morgen gestalten können.
Autor: William Greider
Der Klappentext dieses doch schon etwas älteren Buches – 1997 wurde es geschrieben, was in unserer schnellebigen Zeit eine halbe Ewigkeit ist – schreibt: «Der amerikanische Starjournalist William Greider präsentiert (...) unsere Welt am Vorabend einer ökonomischen und sozialen Katastrophe.» Nun, die Katastrophe ist jetzt da – umso mehr Grund, sich in diese kenntnisreiche und sehr gut recherchierte Studie zu den Mechanismen der Globalisierung zu vertiefen und sich von den neuen Modellen, die Greider vorstellt, inspirieren zu lassen.
Autor: Barack Obama
Barack Obama ruft in seinem Buch auf zu einer neuen Politik: zu einer Politik, die geprägt ist von gegenseitigem Verstehen, Mitgefühl und dem Fokus auf den Interessen des Landes, wo die verschiedenen Interessen einzelner Gruppen und BürgerInnen zu einem grossen Ganzen integriert werden. Darin verarbeitet Obama auch die Erfahrungen, die er in seinem Wahlkampf zum amerikanischen Senat gemacht hat.
Autor: Erich Kästner
Berlin in der Zwischenkriegszeit. Fabian, der (Anti)-Held des Romans, ein arbeitsloser Germanist, schlägt sich mehr schlecht als recht durch's Leben. Kästners scharfer Blick für Details schafft einerseits einen unterhaltsamen Roman, andererseits eine beissende Sozialkritik, die nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
Autorin: Hisako Matsubara
Raumschiff Japan gibt Einblicke von innen in die Geschichte der japanischen Gesellschaft – in ihre Sorgfalt, die sozialen Strukturen, die Mentalität, mit ausführlichen Verweisen zur Edo-Zeit (1600 – 1868), während der Japan, abgeschlossen vom Rest der Welt, eine Blütezeit erlebte – mit staatlichen und sozialen Regelungen, die in mancher Hinsicht als Vorbild und Inspiration dienen können für unsere Zeit, wo wir auf unserem ebenso hermetisch isolierten Raumschiff Erde den Herausforderungen der Globalisierung begegnen müssen.
Autorin: Simone de Beauvoir
Das feministische Grundlagenwerk aus den späten vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts zeigt, welche Wege schon gegangen wurden - aber auch, was sich seither nicht verändert hat. De Beauvoir bietet eine klare Struktur, einen scharfen Blick und hat eine Fülle von Materialien zusammengetragen.
Autor: Adolph Freiherr von Knigge
Im Klassiker des Freiherrn geht es nicht darum, wie eine Auster zu essen ist, oder wo das Fischbesteck liegen muss – es geht um Grundsätzlicheres, nämlich um alles, was den Umgang zwischen Menschen aller Stände, Schichten und Klassen angenehm und erfreulich macht. Charmant altmodisch, aber dennoch sehr scharf in den Beobachtungen über die menschliche Natur, oft mit satirischem Einschlag - und mit Empfehlungen, die heute noch Gültigkeit haben. Das Original!
Autor: A.S. Neill
In seinem Klassiker der Erziehung stellt Neill seinen radikalen Ansatz zu einer freien, aber nicht zügellosen Erziehung vor, die er als Pionier seit 1921 in seiner Schule Summerhill verwirklichte.
Die vollständige Buchkritik finden Sie im Artikelbereich von in-formations.net
Autor: Sun Tsu
Der chinesische Klassiker schafft einen nahezu unmöglichen Spagat: nämlich ein Buch über die Kunst der Kriegsführung, das zutiefst menschlich und pazifistisch ist. Wie viele chinesische Klassiker ist es ein kleines Büchlein, sehr dicht geschrieben – und ist nicht nur für Generäle nützlich, da sich die darin beschriebenen Prinzipien auf den Umgang mit Konflikten aller Art anwenden lassen.
Autor: Niccolo Machiavelli
"Der Fürst" ist das europäische Gegenstück zur «Kunst des Krieges» von Sun Tsu. Es ist ein typisches Werk der Renaissance, das es erstmals wagt, Politik nicht unter dem Aspekt göttlicher Führung zu beschreiben, sondern als rational formulierte Strategien zur Erlangung eines Vorteils. Den schlechten Ruf des Zynismus und der Menschenfeindlichkeit hat es allerdings nicht verdient, denn sein klares Denken führt zu mehr Gerechtigkeit und weniger Blutvergiessen, als es die religiösen Rechtfertigungen früherer Könige und Staatsführer zu Machiavellis Zeiten taten. Auch dieses Buch ist heute noch von grösster Aktualität.
© Barbara Seiler 2008 - www.spiriforum.net
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