Über den Gebrauch von Arbeit

Mensch zu sein bedeutet, tätig zu sein. "Ora et labora", wies Benedikt von Nursia seine Mönche an: bete und arbeite. Das Gebet, die Meditation, die Kontemplation ist ein Teil eines spirituellen Lebens - doch wenn die darin gewonnenen Erkenntnisse und Erleuchtungen nicht tätig in den Alltag umgesetzt werden, in den Arbeits-Teil, so fehlt da etwas Wesentliches. Erst durch die Verbindung von Himmel und Erde, von Geist und Materie, von meditativer Betrachtung und aktiver Arbeit, ist ein Leben vollständig.

Arbeit ist nicht nur das, wofür man Ende Monat Geld vom Arbeitgeber aufs Konto erhält. Arbeit ist Tätigkeit: Beziehungsarbeit, Familienarbeit, Hausarbeit, Erwerbsarbeit... Arbeit hat tausend Facetten.

Der Mensch ist dafür geschaffen, tätig zu sein. Untätigkeit ist langfristig sehr schwer; nur vielleicht einige wenige Zen-Mönchen können damit umgehen, tagelang, monatelang oder jahrelang in einer kargen Zelle zu sitzen und konsequent nichts zu tun. Doch auch das ist in einem bestimmten Sinn Arbeit. Und auch der Zen-Mönch nimmt von Zeit zu Zeit einen Besen in die Hand und fegt seine Zelle aus, kocht sich sein Essen, wäscht seine Kleider und verrichtet die tausend alltäglichen Handgriffe, die zum Leben notwendig sind.

Wie und wofür kann man nun Arbeit gebrauchen?

Arbeit hilft, zu erden. Sie hilft, in den Kontakt mit der Welt zu kommen, sich an Materialien oder Ideen zu reiben, Ideen zu manifestieren, das Geistige auf der Erde umzusetzen. Arbeit ist viel mehr als nur sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sie kann, wenn sie korrekt genutzt wird, ein machtvolles Werkzeug der persönlichen Entwicklung sein, weil sie auch immer ein sofortiges Feedback über Erfolg oder Misserfolg, zu Talenten und Schwächen mit sich bringt.

Um Arbeit sinnvoll einzusetzen, ist es nützlich, sich bewusst zu machen, wozu verschiedene Arten von Arbeit dienen können. Dann kann aus diesen verschiedenen Arbeiten eine Kombination gewählt werden, die dem eigenen Temperament gut entspricht und ein Leben im Gleichgewicht ermöglicht. So kann man sich von einer Arbeit ausruhen, indem man eine andere Arbeit ausführt.

manuelle Arbeit

Die grundlegendsten Arbeiten - jene, die dafür sorgen, dass wir überleben können - sind alles manuelle Tätigkeiten: ein Haus bauen, einen Garten anlegen und pflegen, kochen, nähen, stricken, generell alle Hausarbeiten. Manuelle Arbeit ist jene Arbeit, die uns am nächsten in Kontakt zur Erde bringt. Wir fühlen mit unseren Händen die Oberflächenstruktur und das Gewicht des Materials, wir sehen sofort, was wir getan haben und ob wir es gut getan haben, wir riechen und hören die Geräusche, die die Arbeit mit sich bringt. Es ist ein Vergnügen, in einen frisch gereinigten Raum zu kommen und zu sehen, wie er strahlt, und seine Frische zu riechen. Es ist ein Vergnügen zu kochen und zu beobachten, wie sich die Rohstoffe in der langsamen Alchemie der Pfanne oder des Ofens zu einem neuen Ganzen vereinigen. Es wäre auch ein Vergnügen, beim Hufschnmied vorbei zu spazieren und das Lied des Hammers auf dem Amboss zu hören, beim Bäcker den Geruch des noch warmen Brotes zu riechen, oder beim Bauern den Geruch des frisch gemähten Heus... und hier "wäre" und nicht "ist", da für viele von uns diese einfachen Wahrnehmungen nicht mehr zum Alltag gehören, sondern selten geworden sind.

Die Industrialisierung hat es möglich gemacht, dass viele manuelle Arbeiten von Maschinen übernommen werden und in streng geschlossenen Räumen stattfinden, wo kaum je ein zufälliger Spaziergänger vorbei kommt und einen Blick in die Werkstatt werfen kann. Das ist einerseits eine sehr positive Entwicklung, denn es sind all diese Maschinen, die unseren Lebensstandard erst möglich gemacht haben. Andererseits gibt es auch die Schattenseite, dass viele Menschen diese einfache Form von Erdung nicht mehr automatisch im Alltag integriert haben, sondern sie bewusst suchen müssen. Wir sind eine zum grossen Teil ent-erdete Gesellschaft, und dem entsprechend gibt es viele völlig wirklichkeitsfremde Vorstellungen und Ideen, die selten an der Wirklichkeit auf ihre Angemessenheit und Brauchbarkeit geprüft wurden.

Wenn du dich erden möchtest, so sorge dafür, regelmässig manuell zu arbeiten, gerne mit einfachen Werkzeugen oder nur mit den Händen allein, sodass der ganze Körper an der Arbeit beteiligt ist und deine Aufmerksamkeit vollständig auf die Erde und ihre Geschenke gerichtet ist.

geistige Arbeit

Die Tatsache, dass immer mehr manuelle Arbeit von Maschinen erledigt wird, hat es vielen Menschen möglich gemacht, bevorzugt geistige Arbeit zu leisten. Geistige Arbeit ist auch höher angesehen: der Chefbuchhalter (meist ein Mann) verdient mehr Geld als das Reinigungspersonal (oft eine Frau). Wobei eine Firma wohl häufiger ohne Schaden auf den Chefbuchhalter verzichten könnte, als auf die Putzfrauen, die ein angenehmes Arbeiten für die KopfarbeiterInnen erst möglich machen.

Geistige Arbeit kommt in vielen verschiedenen Qualitäten, doch in allen Fällen kann sie dazu führen, dass der Körper vergessen geht. Viele Geistesabeiter sitzen während Stunden auf unbequemen Stühlen bei schlechtem Licht und in seltsam verkrümmten Haltungen, ohne dass es ihnen selbst auffällt, denn ihr Bewusstsein ist gerade auf ein ganz anderes Thema fokussiert.

Andererseits fordert diese Sorte Arbeit den Körper genauso, wie körperliche Arbeit es tut: das Gehirn ist jenes Organ, das 15% der gesamten benötigten Energie des Körpers braucht. Geistesarbeiter, die lange und konzentriert arbeiten, tun also genauso gut daran, sich solide Nahrung zu gönnen, wie jemand, der auf dem Bau schwere körperliche Arbeit leistet.

Ich nehme an, dass die meisten, die diesen Text hier lesen, mehr als genug geistige Arbeit in ihrem Leben haben und also wenig Bedarf haben, mehr davon zu suchen. Doch für jene, die vor allem manuell arbeiten, kann es höchst entspannend sein, sich einen Ausgleich in geistiger Arbeit zu suchen: einen Text zu schreiben, ein Kreuzworträtsel oder ein Sudoku zu lösen, die eigene Buchhaltung - nur zum Vergnügen - sehr genau zu führen und Zahlenkolonnen zu addieren, ein Buch zu lesen... so kommt der Körper zur Ruhe, und der Geist wird aktiv und fokussiert.

kreative Arbeit

Es ist wundervoll, kreativ zu arbeiten, etwas ganz Neues zu entwickeln und zu beobachten, wie ein Gegenstand, eine Idee, ein Bild sich entwickelt und diesen Prozess zu begleiten. Im Idealfall ist kreative Arbeit nie ein "ich, Ego, tue", sondern immer ein "es tut durch mich". Kreative Arbeit bedeutet, sich an höhere, weisere, schönere Ebenen anzuschliessen und ihnen zu erlauben, durch sich zu fliessen. Es ist Seelennahrung und genau so wichtig wie materielle Nahrung. Das Resultat muss noch nicht einmal besonders schön oder bemerkenswert sein; der Prozess selbst trägt seinen Lohn in sich.

Viele Berufsgruppen haben heute wenig Gelegenheit, kreativ zu sein. Reglemente und Vorschriften legen einen sehr engen Rahmen fest, innerhalb dessen gearbeitet werden darf, und den man nicht überschreiten darf. Dennoch nutzen viele Menschen jene Räume zur Kreativität, die ihnen tatsächlich zur Verfügung stehen, nicht in vollem Mass. Kreativität bedeutet nicht, dass ein Kunstwerk entstehen muss. Es liegt auch viel Kreativität darin, den Arbeitsplatz genau den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen, oder die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen. Oft ist es Faulheit, die zu Kreativität führt, denn es braucht Kreativität, Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass die Arbeit mit möglichst wenig Mühe und in möglichst kurzer Zeit, und dazu noch stressfrei und ohne Hektik, erledigt werden kann.

Andereseits gibt es einige Berufsgruppen, wie die Grafiker und die Schriftstellerinnen, die Berufskreative sind. Oft sind es Menschen, die von ihrer Arbeit begeistert sind und einen Traum verwirklichen. Dennoch kommt es vor, dass der Druck, jeden Tag etwas Neues, Ungewohntes und Besonderes abzuliefern, dazu führen kann, den Kontakt zur Quelle zu verlieren. Die Ideen werden schal und öde, wo früher ein Fluss sprudelte, kommt nur noch ein geringes Rinnsal, oder gleich gar nichts mehr. In all diesen Berufen ist es wichtig, als Ausgleich Dinge zu tun, die alles andere sind als kreativ, sondern die dabei helfen, neue Eindrücke aufzunehmen, neue Verbindungen zu erlauben. Erdende manuelle Arbeit ist sehr geeignet dafür, aber auch einfache Tätigkeiten wie Spazieren oder Autofahren - Tätigkeiten, in denen die Welt wieder Kontakt mit einem aufnehmen kann.

Routinearbeiten

Der Gegensatz zu kreativer Arbeit sind Routinearbeiten aller Art. Es ist klar, was gemacht werden muss und wie es gemacht werden muss; oft beinhalten diese Arbeiten viele Wiederholungen, immer gleiche Handgriffe und immer gleiche Tätigkeiten.

Routinearbeiten im Übermass können als öde und abstumpfend erfahren werden, un d diese Erfahrung dürfen wohl die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal machen, und oft mehrfach. Wenn man erst mal herausgefunden hat, wie man am besten den Boden putzt, so gibt es wenig Grund, an dieser Routine je etwas zu verändern. Wer den ganzen Tag an einem Fliessband oder einer Maschine steht, macht eine Arbeit, die oft genauso gut von einer Maschine ausgeführt werden könnte. Wer in der Buchhaltung eines grossen Unternehmens arbeitet, kann ein Leben damit verbringen, die immer gleichen Zahlen in die immer gleichen Tabellen einzugeben, und die immer gleichen Belege in die immer gleichen Ordner abzulegen.

Wer allerdings bevorzugt kreativ und innovativ arbeitet, kann Routinearbeiten als willkommene Erholung erfahren. Gerade manuelle Arbeiten wie Stricken oder das Einpacken von immer gleichen Päckchen ist äusserst erholsam: die Hände arbeiten ruhig und wie von selbst vor sich hin, der Geist kann umherschweifen und zur Ruhe kommen. Es ist viel Frieden und Ruhe in dieser Art von Arbeit zu finden. Geistige Routinearbeiten haben eine etwas andere Qualität, denn sie verlangen einen klaren Fokus. Diese Art von Arbeit kann dann hilfreich sein, wenn man aufgewühlt und beunruhigt ist, wenn man zu viel denkt und grübelt: Die Konzentration auf die Zahlen, die man eingibt, oder die Belege, die man ordnet, hilft dabei, zumindest während einiger Momente die Sorgen und Kümmernisse loszulassen und sich auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren. Im besten Fall hilft sogar die Aufgabe selbst dabei, Lösungen zu finden, gerade im finanziellen Bereich: die Ablage in Ordnung zu bringen, ordnet gleichzeitig auch die Gedanken und hilft, aus dem Teufelskreis des Grübelns auszubrechen. Wenn Unternehmer sich angewöhnt haben, jeden Abend ihre Rechnungen sofort zu schreiben und das Büro sofort zu erledigen, so ist das nicht nur gut, weil das Geld hinein kommt, sondern auch, weil täglich Ordnung im Innen wie im Aussen geschaffen wird, und die Energie, die für Kummer verwendet würde, nun für die nächsten anstehenden Schritte eingesetzt werden kann.

allein arbeiten

Wer allein arbeitet, arbeitet bei sich und für sich. Eine Arbeit allein zu bewerkstelligen, ist immer auch eine Begegnung mit sich selbst. Wer den ganzen Tag Menschen um sich herum hat, wird es schätzen, am Abend eine oder zwei Stunden nur für sich selbst zu haben, um wieder zu sich selbst zu finden und sich von den Energien anderer Menschen oder Lebewesen, denen man während des Tages begegnete, herauszusortieren. Was ist meins, was nicht? Was will ich, was nicht? Solche Fragen können hilfreiche Impulse erfahren durch eine Arbeit, die man allein macht. Was immer man tut, man trägt die ganze Verantwortung dafür, und das Resultat ist immer der Spiegel einer einzigen Person. Man bekommt das ganze Lob von sich selbst und von anderen, aber auch den ganzen Tadel. Allein für ein Gebiet verantwortlich zu sein ist ein sehr klarer Spiegel.

Fredmund Malik legt in "Führen, Leisten, Leben" sehr viel Wert darauf, dass jede/r Angestellte einen klar abgegrenzten Verantwortungsbereich hat, sodass auch bei einer Arbeit im Team klar festgelegt werden kann, was jede/r Einzelne leistet. Und dass somit auch alle Anlass haben, zu Recht auf ihre Leistung zurück zu blicken und zu sagen "das habe ich allein erreicht!" Auch wenn ein Team für eine bestimmte Aufgabe eingesetzt wird, so ist es dennoch wichtig, eine/n Verantwortliche/n zu bestimmen; und diese Person wiederum hat die Aufgabe, jedem Mitglied des Teams eine klar definierte Aufgabe zuzuweisen. Wo Verantwortlichkeiten vermischt werden oder nicht klar definiert werden, ist die Gefahr gross, dass das Wort Team definiert wird als "T.oll E.in A.nderer M.achts", und nicht mehr die Arbeit im Vordergrund steht, sondern das Herumschieben von Aufgaben. Was meist dazu führt, dass die unbeliebtesten Aufgaben irgendwo im Prozess hängen bleiben, in einer Schublade verschwinden und "vergessen" gehen - schliesslich hätte doch der Andere daran denken sollen!

Es ist wichtig, in jeder Arbeit seinen eigenen Beitrag sehen und abgrenzen zu können - nicht in erster Linie, damit man Fehler zuweisen kann, sondern in erster Linie, damit man erkennen kann, wo man steht, was man kann und was nicht. Was auch zur Folge hat, dass man bei Problemen und Schwächen sinnvolle und angemessene Lösungen finden kann.

arbeiten mit Anderen

Wie schon oben erwähnt, ist jedes Arbeiten in gewissem Sinn ein "arbeiten allein". Dennoch ist es ein Unterschied, ob man tatsächlich ganz allein im stillen Kämmerlein vor sich hinarbeitet, oder ob man an einem Ort ist, wo man eng mit Mitarbeitenden, Vorgesetzten, Kunden und Lieferanten zusammen ist. Wer allein arbeitet, braucht wenig Rücksicht zu nehmen auf die Bedürfnisse anderer Menschen und Wesen; wer in einem Team arbeitet, oder an einer Stelle mit Publikumsverkehr, kann es als Teil der Aufgabe betrachten, optimale Bedingungen für alle Beteiligten zu schaffen.

Es gibt wenig, das schöner und befriedigender ist, als wenn eine Gruppe von Menschen Hand in Hand arbeitet, und quasi zu einem einzigen Wesen verschmilzt. Alle kennen einander gut genug, alle erkennen intuitiv ihren Platz in der Gruppe und den Beitrag, den sie selbst und andere zum Gelingen leisten können. Das klassiche Beispiel für eine solche Gruppe ist ein Orchester von Musikern, die ganz wörtlich im selben Takt, in der selben Energie arbeiten. Es ist ein Geben und Nehmen, ein Wechsel von Zuhören und Ausdruck; die einzelnen Teile der Gruppe verschmelzen zu einem grösseren Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Es ist ein neues Ganzes.

Andererseits gibt es kaum etwas Anstrengenderes, als eine Gruppe, die ihre gemeinsame Energie nicht findet. Man stösst sich gegenseitig, man ärgert sich beständig, die Dinge sind nie bereit, wenn sie bereit sein sollten, immer hat gerade der Andere jenes Werkzeug, das ich selbst benötige... Es muss noch nicht mal sein, dass die einzelnen Personen schlecht qualifiziert oder unwillig sind; es ist zum grössten Teil eine Sache der zwischenmenschlichen Chemie. Bei einigen passt es sofort, und es ist ein Vergnügen, mit ihnen zu arbeiten; mit anderen kommt man einfach nicht klar und weiss selbst nicht genau, woran es liegt. Doch wenn man einmal eine Gruppe von Menschen gefunden hat, mit denen man gut zusammenarbeitet, so tut man gut daran, diese Gruppe zu schätzen und zu pflegen - es ist selten genug, eine so optimale Situation zu finden. Und es wiegt in meinen Augen deutlich höher als andere Kriterien wie Lohn oder Status.

Bei der Arbeit mit Kunden, Klienten oder Patienten ist der Fall etwas anders gelagert: diese Arbeiten sind immer Dienstleistung, und das Dienen ist ein wichtiger Teil der Aufgabe. Hier gilt grundsätzlich: Wer die Menschen glücklich machen kann, hat selbst gute Chancen, an diesem Ort selbst glücklich zu werden. Das heisst nicht, ständig die Samthandschuhe zu tragen; es ist absolut in Ordnung, auch klar Nein zu sagen, wenn es angemessen erscheint. Es bedeutet eher, eine Brücke zwischen den Interessen der Institution, die man vertritt, und den Interessen der Menschen, die zu einem kommen, zu schlagen. Das ist oft eine anspruchsvolle Aufgabe, sei es in einem Center, wo Reklamationen entgegen genommen werden, aber auch in einem Spital, wo die Patienten viel Leid und Schmerz mitbringen. Doch es ist sehr befriedigend, Menschen auch nur ein kleines bisschen glücklicher zu machen, ihnen ein Lächeln zu schenken und manchmal ein Lächeln zurück zu bekommen. Oder gar einen Blumenstrauss.

der Gebrauch von Arbeit

Welche Arbeit optimal ist für einen Menschen, das ist nun eine sehr persönliche Sache. Einige fühlen sich nur wohl, wenn sie ständig Hektik und Action haben, andere brauchen Ruhe, Zeit und keine Störunen. Einige arbeiten lieber manuell, andere lieber geistig, einige arbeiten gern allein, andere fühlen sich ohne Team verloren. Das ist etwas, was man im Lauf eines Lebens wohl ohne Zweifel herausfinden wird, sobald man ein, zwei Arbeiten erlebt hat.

Dennoch ist es für die meisten Menschen angenehm, alle Aspekte in ihrer Arbeit - oder ihren Arbeiten - vereinigt zu haben: auch wer gerne um viele Leute ist, kann sich gut bei einer einsamen Arbeit erholen; Allein zu sein ist wichtig, aber manchmal tut es gut wie eine frische Dusche, andere Menschen zu treffen. Wer dieses Gleichgewicht für sich kreiert, kreiert sich damit auch eine gute Basis für ein zufriedenes und erfülltes Leben.

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© Barbara Seiler 2008 - www.spiriforum.net
Dieser Text darf unter Hinzufügung dieser Fussnote gerne weitergegeben werden.

Literatur

Fredmund Malik: Führen, Leisten, Leben. Wirksames Management für eine neue Zeit.
Benedikt von Nursia: Die Regel des heiligen Benedikt