
Hier gibt es Buchempfehlungen zu populärwissenschaftlichen Bücher über Physik, Biologie, Evolutionstheorie, Mathematik und generell naturwissenschaftlichen Themen.
Autor: Brian Greene
Brian Greene liefert eine sehr ausführliche Darstellung der modernen Physik, von Relativitätstheorie über Quantentheorie bis zu der Superstringtheorie. Auch wenn es ein populärwissenschaftliches Buch ist und auf mathematische Formeln verzichtet, so ist es doch serh dicht und recht anspruchsvoll zu lesen - was sich aber absolut lohnt! Die Weltformel ist noch nicht gefunden, doch es ist höchst anregend und spannend, die Gedankengänge zu verfolgen, denen die Wissenschaftler nachgehen - und festzustellen, dass die Natur verrückter, spannender, unglaublicher und schöner ist, als wir uns das vorstellen können.
Autor: Brian Greene
Der Nachfolger des "eleganten Universums" nimmt viele Themen auf, die schon im ersten Buch behandelt wurden, nimmt aber eine grundlegendere Perspektive ein: Was ist Raum? Was ist Zeit? Sind Zeitreisen möglich? Wiederum gelingt es Greene, komplexe Themen, die weit von dem alltäglichen common sense entfernt sind, verständlich und mit grosser Begeisterung darzustellen.
Autor: Hoimar von Ditfurth
Hoimar von Ditfurth zeichnet anschaulich und mit vielen, oft erstaunlichen Beispielen die Geschichte der Evolution nach, vom Urknall über die ersten Moleküle bis hin zu den komplexen Wesen mit Gehirn, die wir sind, inklusive einem spekulativen Ausblick auf ein mögliches galaktisches Bewusstsein der Zukunft. Es ist ein Buch, das trotz seiner dreissig Jahre immer noch eine lesenswerte, bereichernde und inspirierende Lektüre ist.
Autor: Hoimar von Ditfurth
In diesem Buch konzentriert sich von Ditfurth auf die Evolution von den einfachsten Lebewesen bis hin zum Menschen - und beantwortet dabei Fragen wie: Wie sieht ein Huhn eigentlich die Welt? und warum haben Pflanzen keine Augen? Wiederum gelingt es ihm, überraschende und zum Nachdenken anregende Schlüsse aus bekannten biologischen Tatsachen zu ziehen und darzustellen, wie die Strukturen von Körper und Gehirn die Wahrnehmung der Welt beeinflusst und verändert.
Autorin: Lynne McTaggart
Die Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart hat sich aufgemacht, um die Forschungsergebnisse zusammenzufassen, die im Zusammenhang mit der Energie des Vakuums stehen - jener Energie, die übrig bleibt, wenn alle Materie und alle Strahlung aus einem Stück Raum entfernt wird. Sie hat dafür viele ForscherInnen und WissenschaftlerInnen getroffen und interviewt, deren Arbeiten neue Einblicke in die Gesetze der Natur eröffnen, und die Lösungen anbieten für viele Phänomene, die bisher von der Wissenschaft eher stiefmütterlich behandelt wurden, von der Telepathie über die Kraft des Betens bis zur Behandlung von Kranken durch das Auflegen der Hände.
Autor: Arthur Zajonc
Arthur Zajonc nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch die europäische Geschichte, auf dem er die Parallelen und Entwicklungen der Begriffe Licht und Bewusstsein nachzeichnet, beginnend bei den antiken Griechen über Goethe, Newton, Descartes bis Einstein. Eine höchst interessante Reise - und eine, die nach Einstein noch lange nicht zu Ende ist: "Fünfzig Jahre intensiven Nachdenkens haben mich der Antwort auf die Frage "Was sind Lichtquanten?" nicht näher gebracht. Natürlich bildet sich heute jeder Wicht ein, er wisse die Antwort. Doch da täuscht er sich."
Autor: Marco Bischof
Es gibt Licht in unseren Zellen! Bischof liefert eine umfassende und ausführliche Darstellung des neuen Forschungszweiges rund um Biophotonen bis zum Jahr 1995, in dem das Buch erstmals erschienen ist. Von alten Vorstellungen über Aura und Lichtkörper über die Rolle des Sonnenlichts in der Evolution bis zu der Kommunikation der Zellen und Organe mit Hilfe von Licht - eine Art Internet des Körpers - reicht die Spannweite dieses Buches.
Ein grosses Quellenverzeichnis, ausführliches Register, viele Illustrationen und ein breiter Rand für Notizen machen das Buch mit seinen sehr gut und übersichtlich präsentierten Informationen zu einem Lesegenuss.
Hier geht es zu der ausführlichen Rezension von "Biophotonen"
Autorin: Candace B. Pert
Candace B Pert schreibt einen vielschichtigen Bericht; es ist die Geschichte einer Frau, die sich im immer noch männerdominierten wissenschaftlichen Betrieb durchsetzt, und eine Kritik dieses konkurrenzorientierten Systems; und es ist die Geschichte der Entdeckung einer bisher nicht beachteten Klasse von Stoffen, den Neuropeptiden, und deren Auswirkungen auf die Emotionen; und nicht zuletzt ist des ein Weg, der das alte materialistische Paradigma überwindet, hin zu einer neuen, ganzheitlichen Betrachtungsweise, in der Geist und Körper nicht mehr getrennt sind.
Autoren: John Briggs und F. David Peat
Die Chaos-Theorie beschäftigt sich nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, mit dem Chaos selbst - sondern im Gegenteil mit jenen Strukturen und Ordnungen, die aus anscheinend chaotischen Systemen entstehen. Es geht um komplexe, nicht lineare Systeme wie Wirbel in einem Strom, das Wetter oder ökologische Kreisläufe, doch auch um Fraktale, um Methoden, in nicht linearen Systemen einzugreifen. Diese Phänomene können deuten auf grundlegende Strukturen hin, sowohl in unbelebten Systemen wie dem Wetter wie auch in den Regulationsmechanismen lebendiger Wesen.
Autor: Simon Singh
Der eigenwillige Mathematiker Pierre de Fermat kritzelte in den Rand eines seiner Bücher in Bezug auf eine mathematische Vermutung: "Ich habe einen wunderbaren Beweis dafür gefunden, leider ist der Rand zu klein, um sie zu fassen." Mit dieser kleinen Bemerkung inspirierte er während dreihundert Jahren die begabtesten MathematikerInnen, sich auf die Suche nach dem Beweis zu machen - der 1993 dann auch tatsächlich dem Briten Andrew Wiles nach jahrelanger Arbeit gelang. Auf den Rand des Buches passte der Beweis sicherlich nicht, der sehr komplexes Manuskript von zweihundert Seiten umfasste. Dieses Stück Mathematikgeschichte wird von Singh auch für Laien verständlich und mitreissend erzählt.